Allopurinol-Mepha 300 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Allopurinol-Mepha 300 mg Tabletten
  • Darreichungsform:
  • Tabletten
  • Zusammensetzung:
  • allopurinolum 300 mg, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Allopurinol-Mepha 300 mg Tabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Uricostatikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 58129
  • Berechtigungsdatum:
  • 08-01-2009
  • Letzte Änderung:
  • 19-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Informationen für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere

Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte

ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Allopurinol-Mepha, Tabletten

Was ist Allopurinol-Mepha und wann wird es angewendet?

Allopurinol-Mepha senkt die Harnsäure in Blut und Urin. Es wird bei Gicht, d.h. bei Ablagerungen

von Harnsäurekristallen in Haut, Gelenken und Niere, sowie bei anderen Krankheiten, die eine

therapiebedürftige Erhöhung der Harnsäurekonzentration im Blut hervorrufen, angewendet.

Allopurinol-Mepha darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Zu hohe Harnsäurekonzentrationen im Blut beruhen auf einer Stoffwechselstörung, die durch

verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann, z.B. durch Überernährung. Es ist daher auf ein

Idealgewicht und eine gemischte, abwechslungsreiche Kost zu achten. Zu meiden sind Alkohol und

Innereien. Bei Nierensteinen ist auf eine grosse Trinkmenge zu achten.

Wann darf Allopurinol-Mepha nicht eingenommen werden?

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Allopurinol oder einem Hilfsstoff von

Allopurinol-Mepha.

Wann ist bei der Einnahme von Allopurinol-Mepha Vorsicht geboten?

Bei bekannter, schwerer Nieren- und/oder Leberkrankheit ist bei der Anwendung besondere Vorsicht

geboten und es bedarf einer besonderen Überwachung durch den Arzt bzw. die Ärztin, um die

günstigste Dosierung zu finden.

Schwere Hautausschläge (Hypersensibilitätssyndrom, Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch epidermale

Nekrolyse) wurden beobachtet bei der Anwendung von Allopurinol. Häufig sind die Ausschläge

begleitet von Entzündungen im Mund, im Rachen, an der Nase, an den Genitalien sowie von

Bindehautentzündung (rote und geschwollene Augen). Diesen schwerwiegenden Hautausschlägen

gehen oft grippenartige Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen voraus. Der

Ausschlag kann sich ausweiten zu grossflächiger Blasenbildung und Abschuppen der Haut.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Blutdrucksenkern (ACE-Hemmer) oder von Diuretika

(insbesondere Thiazide) ist das Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion erhöht, besonders, wenn

zusätzlich eine Nierenfunktionsstörung vorliegt.

Es gibt ein bestimmtes Erbgut (das so genannte HLA-B*5801), bei dem das Risiko von schweren

Hautreaktionen deutlich erhöht ist. Dieses Erbgut tritt bei einigen Han-chinesischen, indischen,

thailändischen und afrikanischen Bevölkerungsgruppen besonders häufig auf.

Schwerwiegende Hautreaktionen können deshalb bei Menschen Han-chinesischer, indischer,

thailändischer oder afrikanischer Herkunft häufiger auftreten.

Beim Auftreten von Hauterscheinungen setzen Sie Allopurinol-Mepha ab und informieren Sie

unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Zu Beginn der Behandlung kann es zu einem akuten Gichtanfall kommen. Wenn Sie entsprechende

Symptome (stark schmerzendes, gerötetes, geschwollenes und überwärmtes Gelenk) spüren, nehmen

Sie bitte mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin Kontakt auf.

Wird mit der Behandlung während eines akuten Gichtanfalls begonnen, so können weitere Attacken

ausgelöst werden. Bei Vorliegen akuter Gichtanfälle vor Behandlungsbeginn sollten Sie deshalb

Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren. Der Arzt bzw. die Ärztin entscheidet dann, wann mit der

Behandlung begonnen werden kann.

Bei wenigen Patientinnen und Patienten wurde unter der Behandlung mit Allopurinol-Mepha das

Auftreten von Schwindel beobachtet, wodurch dieses Arzneimittel die Reaktionsfähigkeit, die

Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen kann!

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden.

Darf Allopurinol-Mepha während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder stillen, darf Allopurinol-Mepha nur auf

ausdrückliche Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Allopurinol-Mepha?

Die übliche Dosierung beträgt 100-300 mg Allopurinol-Mepha täglich; in schweren Fällen kann der

Arzt bzw. die Ärztin die Dosis steigern bis 900 mg.

Die Dosis 100-300 mg täglich (1 Tablette à 100 mg oder 300 mg) wird als Einzeldosis nach einer

Mahlzeit mit genügend Flüssigkeit eingenommen. Bei höherer Dosierung ist die Anweisung des

Arztes bzw. der Ärztin zu befolgen.

Die Allopurinol-Mepha Tabletten sind in 14-Tage-Streifen abgepackt. Sollten Sie einmal vergessen

haben, die Tagestablette einzunehmen, fahren Sie trotzdem mit der regelmässigen Einnahme fort.

Die übrig gebliebene Tablette nehmen Sie dann am Schluss.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin

oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Allopurinol-Mepha haben?

Es treten häufig Hauterscheinungen wieRötung, Bläschen oder Schuppenbildung auf.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Allopurinol-Mepha in seltenen Fällen

auftreten:

Fieber und Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen (grippeähnliche Symptome) und

allgemeines Unwohlsein.

Schwerwiegende Veränderungen an der Haut, beispielsweise Entzündungen am Mund, im Rachen,

an der Nase, an den Genitalien sowie Bindehautentzündung (rote und geschwollene Augen),

grossflächige Blasen- und Schuppenbildung.

Starke Hypersensitivitätsreaktionen mit Fieber, Hautausschlag, Gelenkschmerzen und

Veränderungen des Blutbildes und der Leberwerte (dies können Anzeichen einer Multiorgan-

Hypersensibilitätserkrankung sein).

Beim Auftreten von Hauterscheinungen setzen Sie Allopurinol-Mepha ab und informieren Sie

unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Übelkeit und Erbrechen können vermieden werden, indem Allopurinol-Mepha immer nach einer

Mahlzeit eingenommen wird.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie das Arzneimittel

sofort absetzen und Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

In der Originalverpackung und nicht über 25°C lagern. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Hinweis für die Handhabung:

Die Tabletten sind nicht geeignet, geteilt zu werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Allopurinol-Mepha enthalten?

Wirkstoff

Allopurinol-Mepha Tabletten enthalten als Wirkstoff Allopurinol.

Hilfsstoffe

Allopurinol-Mepha Tabletten enthalten Lactose und andere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

58129 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Allopurinol-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Allopurinol-Mepha 100 mg: 50 und 100 Tabletten.

Allopurinol-Mepha 300 mg: 30 und 100 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im April 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

Interne Versionsnummer: 5.1

27-6-2018

Rote-Hand-Brief zu Emerade®: Spritzenblockade während der Stabilitätsuntersuchungen / Mitnahme von zwei Pens

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29-5-2018

Arzneimittelstudien für neue, gezielte Therapieansätze: 300 Experten beraten in Bonn Chancen und Herausforderungen komplexer klinischer Studien.

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Pressemitteilung Nr. 13/17

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27-4-2018

EpiPen 300 mcg adrenaline auto-injector

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Medicine shortages

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13-6-2017

Annual report 2016 - Clinical trials of medicines

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LLast year, the Danish Medicines Agency received 286 clinical trial applications. This is a small decline compared to 2015. However, the number of clinical trial applications has remained stable at around 300 applications per year since 2013.

Danish Medicines Agency

6-4-2017

More batches of EpiPen® are withdrawn

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MEDA has decided to withdraw four more batches of EpiPen®. The withdrawal concerns two batches of EpiPen® 300 micrograms/dose and two batches of EpiPen® Jr 150 micrograms/dose. The latter is used for acute hypersensitivity reactions in children. The reason for the withdrawal is that there is a risk that the auto-injector does not work.

Danish Medicines Agency

17-3-2017

Withdrawal of a batch of EpiPen® 300 micrograms

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MEDA recalls a batch of the adrenaline product EpiPen® 300 micrograms/dose, which is used for sudden allergic reactions. There is a risk that the auto-injector does not work. The withdrawal concerns product number 578818 with batch number: 5FA665B and expiry date 03/2017.

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21-2-2017

Takeda Pharma A/S recalls batch of Pamol® in packs of 300 film-coated tablets

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Takeda Pharma A/S recalls a batch of Pamol® in packs of 300 film-coated tablets after the discovery of Ibumetin 600 mg containing ibuprofen in some packs. Both types of medicine are used for the treatment of mild pain, but they work in different ways and may cause different adverse reactions.

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