Allopurinol Helvepharm 300 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Allopurinol Helvepharm 300 mg Tabletten
  • Darreichungsform:
  • Tabletten
  • Zusammensetzung:
  • allopurinolum 300 mg, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Allopurinol Helvepharm 300 mg Tabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Urikostatikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 56050
  • Berechtigungsdatum:
  • 08-11-2001
  • Letzte Änderung:
  • 12-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Allopurinol Helvepharm

Helvepharm AG

Was ist Allopurinol Helvepharm und wann wird es angewendet?

Allopurinol Helvepharm senkt die Harnsäure in Blut und Urin. Es wird bei Gicht, d.h. bei

Ablagerungen von Harnsäurekristallen in Haut, Gelenken und Niere, sowie bei anderen Krankheiten,

die eine therapiebedürftige Erhöhung der Harnsäurekonzentration im Blut hervorrufen, angewendet.

Allopurinol Helvepharm darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen

werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Zu hohe Harnsäurekonzentrationen im Blut beruhen auf einer Stoffwechselstörung, die durch

verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann, z.B. durch Überernährung. Es ist daher auf ein

Idealgewicht und eine gemischte, abwechslungsreiche Kost zu achten. Zu meiden sind Alkohol und

Innereien. Bei Nierensteinen ist auf eine grosse Trinkmenge zu achten.

Wann darf Allopurinol Helvepharm nicht angewendet werden?

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Allopurinol oder einem Hilfsstoff von

Allopurinol Helvepharm.

Wann ist bei der Einnahme von Allopurinol Helvepharm Vorsicht geboten?

Bei bekannter, schwerer Nieren- und/oder Leberkrankheit ist bei der Anwendung besondere Vorsicht

geboten und es bedarf einer besonderen Überwachung durch den Arzt bzw. die Ärztin, um die

günstigste Dosierung zu finden. Schwere Hautausschläge (Hypersensitivitätssyndrom, Stevens-

Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse) wurden beobachtet bei der Anwendung von

Allopurinol. Häufig sind die Ausschläge begleitet von Entzündungen im Mund, im Rachen, an der

Nase, an den Genitalien sowie von Bindehautentzündung (rote und geschwollene Augen). Diesen

schwerwiegenden Hautausschlägen gehen oft grippenartige Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen

und Gliederschmerzen voraus. Der Ausschlag kann sich ausweiten zu grossflächiger Blasenbildung

und Abschuppen der Haut.

Es gibt ein bestimmtes Erbgut (das so genannte HLA-B*5801), bei dem das Risiko von schweren

Hautreaktionen deutlich erhöht ist. Dieses Erbgut tritt bei einigen Han-chinesischen, indischen,

thailändischen und afrikanischen Bevölkerungsgruppen besonders häufig auf.

Schwerwiegende Hautreaktionen können deshalb bei Menschen Han-chinesischer, indischer,

thailändischer oder afrikanischer Herkunft häufiger auftreten.

Beim Auftreten von Hauterscheinungen setzen Sie Allopurinol Helvepharm ab und informieren Sie

unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Zu Beginn der Behandlung kann es zu einem akuten Gichtanfall kommen. Wenn Sie entsprechende

Symptome (stark schmerzendes, gerötetes, geschwollenes und überwärmtes Gelenk) spüren, nehmen

Sie bitte mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin Kontakt auf.

Wird mit der Behandlung während eines akuten Gichtanfalls begonnen, so können weitere Attacken

ausgelöst werden. Bei Vorliegen akuter Gichtanfälle vor Behandlungsbeginn sollten Sie deshalb

Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren. Der Arzt bzw. die Ärztin entscheidet dann, wann mit der

Behandlung begonnen werden kann.

Bei wenigen Patientinnen und Patienten wurde unter der Behandlung mit Allopurinol Helvepharm

das Auftreten von Schwindel beobachtet, wodurch dieses Arzneimittel die Reaktionsfähigkeit, die

Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit Maschinen zu bedienen beeinträchtigen kann!

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen

oder äusserlich anwenden!

Darf Allopurinol Helvepharm während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen

werden?

Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder stillen, darf Allopurinol Helvepharm nur auf

ausdrückliche Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Allopurinol Helvepharm?

Die übliche Dosierung beträgt 100–300 mg Allopurinol Helvepharm täglich; in schweren Fällen

kann der Arzt bzw. die Ärztin die Dosis steigern bis 900 mg.

Die Dosis 100–300 mg täglich (1 Tablette à 100 mg oder 300 mg) wird als Einzeldosis nach einer

Mahlzeit mit genügend Flüssigkeit eingenommen. Bei höherer Dosierung ist die Anweisung des

Arztes bzw. der Ärztin zu befolgen.

Sollten Sie einmal vergessen haben, die Tagestablette einzunehmen, fahren Sie trotzdem mit der

regelmässigen Einnahme fort. Die übrig gebliebene Tablette nehmen Sie dann am Schluss.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Allopurinol Helvepharm haben?

Es treten häufig Hauterscheinungen wie Rötung, Bläschen oder Schuppenbildung auf.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Allopurinol Helvepharm in seltenen Fällen

auftreten:

Fieber und Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen (grippeähnliche Symptome) und

allgemeines Unwohlsein.

Schwerwiegende Veränderungen an der Haut, beispielsweise Entzündungen am Mund, im Rachen,

an der Nase, an den Genitalien sowie Bindehautentzündung (rote und geschwollene Augen),

grossflächige Blasen- und Schuppenbildung.

Starke Hypersensitivitätsreaktionen mit Fieber, Hautausschlag, Gelenkschmerzen und

Veränderungen des Blutbildes und der Leberwerte (dies können Anzeichen einer Multiorgan-

Sensitivitätserkrankung sein).

Beim Auftreten von Hauterscheinungen setzen Sie Allopurinol Helvepharm ab und informieren Sie

unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Übelkeit und Erbrechen können vermieden werden, indem Allopurinol Helvepharm immer nach

einer Mahlzeit eingenommen wird.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie das Arzneimittel

sofort absetzen und Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Allopurinol Helvepharm enthalten?

1 Tablette Allopurinol Helvepharm 100 mg (teilbar) enthält 100 mg Allopurinol und Hilfsstoffe.

1 Tablette Allopurinol Helvepharm 300 mg (teilbar) enthält 300 mg Allopurinol und Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

56050 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Allopurinol Helvepharm? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Allopurinol Helvepharm 100 mg

Packungen zu 50 Tabletten.

Allopurinol Helvepharm 300 mg

Packungen zu 30 und 100 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

Helvepharm AG, Frauenfeld.

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2013 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

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27-4-2018

EpiPen 300 mcg adrenaline auto-injector

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13-6-2017

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LLast year, the Danish Medicines Agency received 286 clinical trial applications. This is a small decline compared to 2015. However, the number of clinical trial applications has remained stable at around 300 applications per year since 2013.

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MEDA has decided to withdraw four more batches of EpiPen®. The withdrawal concerns two batches of EpiPen® 300 micrograms/dose and two batches of EpiPen® Jr 150 micrograms/dose. The latter is used for acute hypersensitivity reactions in children. The reason for the withdrawal is that there is a risk that the auto-injector does not work.

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Withdrawal of a batch of EpiPen® 300 micrograms

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MEDA recalls a batch of the adrenaline product EpiPen® 300 micrograms/dose, which is used for sudden allergic reactions. There is a risk that the auto-injector does not work. The withdrawal concerns product number 578818 with batch number: 5FA665B and expiry date 03/2017.

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Takeda Pharma A/S recalls batch of Pamol® in packs of 300 film-coated tablets

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Takeda Pharma A/S recalls a batch of Pamol® in packs of 300 film-coated tablets after the discovery of Ibumetin 600 mg containing ibuprofen in some packs. Both types of medicine are used for the treatment of mild pain, but they work in different ways and may cause different adverse reactions.

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