Allergodil Nasenspray

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Allergodil Nasenspray Lösung
  • Darreichungsform:
  • Lösung
  • Zusammensetzung:
  • azelastini hydrochloridum 0.14 mg, excipiens ad-Lösung für dosi.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Allergodil Nasenspray Lösung
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Allergische Rhinitis

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 51257
  • Berechtigungsdatum:
  • 11-11-1994
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Allergodil® Nasenspray

MEDA PHARMA

Was ist Allergodil Nasenspray und wann wird er angewendet?

Allergodil Nasenspray ist ein antiallergisches Arzneimittel zur örtlichen Behandlung des

ganzjährigen oder saisonalen allergischen Schnupfens (z.B. Heuschnupfen), welches auf

Verschreibung des Arztes oder der Ärztin bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren

angewendet wird.

Durch die örtliche Anwendung in der Nase tritt die Wirkung schnell ein (innerhalb 15 Minuten).

Ausserdem treten nahezu keine der üblichen Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Beeinträchtigung des

Fahrverhaltens usw. auf.

Wann darf Allergodil Nasenspray nicht angewendet werden?

Bei bekannter Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Azelastin darf Allergodil Nasenspray nicht

angewendet werden.

Bei Kindern unter 12 Jahren: Über die Anwendung von Allergodil Nasenspray bei Kindern liegen

noch zuwenig Erfahrungen vor. Das Arzneimittel sollte bei ihnen nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Anwendung von Allergodil Nasenspray Vorsicht geboten?

Es liegen keine Angaben über Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln vor.

Bei Anwendung von Allergodil Nasenspray sind in Einzelfällen Beschwerden wie Abgeschlagenheit,

Mattigkeit, Erschöpfung, Schwindel- oder Schwächegefühl, die auch durch das Krankheitsgeschehen

bedingt sein können, möglich. In diesen Fällen kann die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeugs

und zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt sein. Besonders sollte beachtet werden, dass

Alkohol die Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtern kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder

äusserlich anwenden!

Darf Allergodil Nasenspray während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet

werden?

Allergodil Nasenspray sollte, wie andere Arzneimittel, während der Schwangerschaft und der

Stillzeit nur auf ausdrückliche Verordnung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Wie verwenden Sie Allergodil Nasenspray?

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

Soweit nicht anders verordnet, wird beim ganzjährigen allergischen Schnupfen zweimal täglich

(morgens und abends) 1 Sprühstoss in jedes Nasenloch gesprüht. Beim saisonalen allergischen

Schnupfen werden einmal täglich 2 Sprühstösse in jedes Nasenloch gesprüht.

Kinder unter 12 Jahren

Über die Anwendung von Allergodil Nasenspray bei Kindern liegen noch zu wenig Erfahrungen vor.

Das Arzneimittel sollte bei ihnen nicht angewendet werden.

Die Anwendung soll bei aufrechter Kopfhaltung erfolgen.

Allergodil Nasenspray ist zur Dauerbehandlung geeignet. Die genaue Dauer der Anwendung

bestimmt der Arzt oder die Ärztin. Die Behandlung sollte nach dem Abklingen der Beschwerden so

lange fortgesetzt werden, wie Sie den allergisierenden Substanzen (z.B. Pollen, Tierhaare,

Hausstaub) ausgesetzt sind.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Allergodil Nasenspray haben?

Häufig kann ein bitterer Geschmack auftreten, welcher auf dem Eigengeschmack des Wirkstoffs

Azelastin beruht. Dieser Geschmack ist sehr wahrscheinlich auf das Hochziehen des Sprays in die

Nase und das nachfolgende AbfIiessen in den Mund-Rachen-Raum zurückzuführen und kann in

seltenen Fällen zu Übelkeit führen. Deshalb sollte besonders auf eine sachgerechte Anwendung

geachtet werden (siehe «Wie verwenden Sie Allergodil Nasenspray?»).

Gelegentlich kann es zu einer milden, vorübergehenden Reizung der bereits entzündlich veränderten

Nasenschleimhaut kommen, welche sich als Brennen, Jucken, Niesen oder Nasenbluten äussert.

Selten tritt Übelkeit auf.

Sehr selten treten Überempfindlichkeit (Hautausschlag, Juckreiz, Nesselfieber), Schwindel sowie

Abgeschlagenheit (Mattigkeit, Erschöpfung) und Schwächegefühl auf.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern und ausser Reichweite von Kindern

aufbewahren.

Es darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Allergodil Nasenspray enthalten?

1 Sprühstoss Allergodil Nasenspray enthält 0,14 mg Azelastinhydrochlorid in Form einer 0,1%igen

wässrigen, konservierungsmittelfreien Lösung.

Zulassungsnummer

51257 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Allergodil Nasenspray? Welche Packungen sind erhältlich?

Allergodil Nasenspray ist in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung erhältlich.

Es gibt Flaschen zu 10 ml Lösung.

Zulassungsinhaberin

MEDA Pharma GmbH, 8602 Wangen-Brüttisellen.

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2008 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.