Alka Seltzer

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Alka Seltzer Brausetablette 324 mg
  • Dosierung:
  • 324 mg
  • Darreichungsform:
  • Brausetablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Alka Seltzer Brausetablette 324 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Nervensystem, andere Analgetika und antipyretica

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE068792
  • Letzte Änderung:
  • 06-04-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

PACKUNGSBEILAGE: INFORMATION FÜR ANWENDER

QRD version 3.0; 04/2013

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Alka-Seltzer 324 mg Brausetabletten

Acetylsalicylsäure

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw.

genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Wenn Sie sich nach 3-5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren

Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Alka-Seltzer und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Alka-Seltzer beachten?

Wie ist Alka-Seltzer einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Alka-Seltzer aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST ALKA-SELTZER UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Alka-Seltzer ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel.

Alka-Seltzer wird zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen und Fieber angewendet. Die

Behandlung lindert die Schmerzen und senkt das Fieber, hat aber keinen Einfluss auf deren Ursache.

Wenn Sie sich nach 3-5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren

Arzt.

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON ALKA-SELTZER BEACHTEN?

Alka-Seltzer darf nicht eingenommen werden,

Alka-Seltzer darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

bei Geschwüren im Magen und im Zwölffingerdarm (Duodenum) oder wenn Sie in der

Vergangenheit bereits solche Beschwerden hatten.

bei Risiko auf Blutungen.

wenn Sie gleichzeitig mit Arzneimitteln zur Hemmung der Blutgerinnung behandelt werden

(z. B. Cumarinderivate, Heparin).

bei Asthma oder einer bekannten Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Salicylate, nicht-

steroidale Entzündungshemmer und gegen Tartrazin (ein Farbstoff).

wenn Sie an schweren Nierenfunktionsstörungen leiden.

während der letzten drei Monate der Schwangerschaft.

wenn Sie an schweren Leberfunktionsstörungen leiden, vor allem bei Langzeitanwendung

großer Mengen.

wenn Sie gleichzeitig mit Methotrexat (bei Dosen von 15 mg oder mehr pro Woche) behandelt

werden (Methotrexat ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Krebs).

Wenn Sie schweren Herzproblemen haben.

wenn Sie eine streng salzarme Diät einhalten.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer dieser Warnhinweise auf Sie zutrifft, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Alka-Seltzer einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Alka-Seltzer einnehmen,

wenn Sie allergischen Reaktionen (z. B. Heuschnupfen, multiple Nasenpolypen,

Nesselausschlag, Hautreaktionen, Juckreiz) oder chronischen Atemweginfektionen aufweisen

oder wenn Sie allergisch gegen bestimmte nicht-steroidale entzündungshemmende

Arzneimittel sind. Sie mogen einen Asthmaanfall haben. Wenn Sie einen Asthmaanfall haben,

sollten Sie die Behandlung unterbrechen und Ihren Arzt konsultieren. Bekannte

Überempfindlichkeit für nicht-steroidale entzündungshemmende Medikamente ist eine

absolute Anweisung Acetylsalicylsäure nicht zu verwenden.

wenn Sie früher schon Magen- oder Darmgeschwüre oder Magen- oder Darmblutungen gehabt

haben, oder wenn Sie zurzeit an Verdauungsstörungen leiden. Auch wenn Sie in der

Vergangenheit keine Probleme mit solchen Blutungen hatten, müssen Sie vorsichtig sein. Auf

jeden Fall brechen Sie die Behandlung am besten ab, wenn eine Magen- oder Darmblutung

auftritt.

bei Nieren- und Leberproblemen, Gicht (eine rheumatische Erkrankung), Austrocknung,

unkontrolliertem Bluthochdruck, Mangel an Glucose-6-Phospat-Dehydrogenase (ein

bestimmtes Enzym), Zuckerkrankheit und bei Einnahme von Diuretika.

Bei patienten mit Nieren- oder Duchblutungsstörungen. Acetylsalicylsäure kann das Risiko von

Nierenprobleme erhöhen.

bei einer Langzeitanwendung hoher Tagesdosen. Eine Langzeitanwendung hoher Tagesdosen

wird nicht empfohlen. Sie könnten nämlich möglicherweise Nierenprobleme bekommen.

bei Salicylismus (siehe Beschreibung im Abschnitt „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Die Empfindlichkeit ist von Person zu Person stark unterschiedlich, ältere Personen sind

empfindlicher als junge Erwachsene.

wenn Sie im Allgemeinen schon starke Monatsblutungen oder Blutungen außerhalb Ihrer

Periode haben. Es gibt jedoch ein Risiko auf besonders starke und längere Monatsblutungen.

wenn Sie eine Spirale (ein Verhütungsmittel) tragen (siehe Abschnitt „Einnahme Alka-Seltzer

zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

wenn Sie während der Behandlung schwanger werden. In diesem Fall müssen Sie sich sofort an

einen Arzt wenden. Von der Einnahme von Alka-Seltzer während der letzten drei Monate der

Schwangerschaft wird abgeraten.

während und nach chirurgischen Operationen (einschließlich kleiner Eingriffe, z. B.

Zahnextraktionen). Wenn Sie Acetylsalicylsäure einnehmen und sich einer Operation oder einer

Zahnbehandlung unterziehen müssen, wenden Sie sich am besten an Ihren Arzt.

kurz vor oder kurz nach Alkoholkonsum: dann dürfen Sie keine Acetylsalicylsäure einnehmen.

Patienten, die mit dem Varicella-Impfstoff geimpft werden, müssen die Einnahme dieses

Arzneimittels nach der Impfung 6 Wochen lang vermeiden. Dies kann nämlich das Reye-

Syndrom verursachen, eine sehr seltene, aber manchmal tödliche Erkrankung (siehe auch

Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Die Verwendung von Alka-Seltzer könnte die Fruchtbarkeit reduzieren. Dieser Effekt ist

reversibel nach Abbrechung der Behandlung. Bis heute sind jedoch keine Fälle von

Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit berichtet bei Einnahme von Acetylsalicylsäure (siehe

Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).

wenn Sie eine salzlose oder salzarme Diät einhalten, müssen Sie den Natriumgehalt pro

Brausetablette berücksichtigen (477 mg). Fragen Sie in diesem Fall Ihren Arzt um Rat.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn einer der oben genannten Warnhinweise auf Sie zutrifft oder

in der Vergangenheit auf Sie zugetroffen hat.

Kinder

Acetylsalicylsäure darf bei Kindern unter 12 Jahren mit Fieber nicht ohne ärztlichen Rat angewendet

werden.

Bei Kindern unter 12 Jahren mit Fieber, das vermutlich durch ein Virus verursacht ist, wird der Arzt

Arzneimittel auf Basis von Acetylsalicylsäure nur verschreiben, wenn andere Arzneimittel kein

zufriedenstellendes Resultat bewirkt haben. Wenn ein Kind mit Fieber nach der Einnahme des

Arzneimittels an Bewusstseinsstörungen leidet oder stark erbrechen muss, muss die Anwendung

des Arzneimittels sofort abgebrochen werden. Sie müssen sich dann sofort an einen Arzt wenden.

Es könnte sich nämlich um das Reye-Syndrom handeln, eine sehr seltene aber gelegentlich tödliche

Erkrankung, die sofort behandelt werden muss. Es ist jedoch noch nicht mit Sicherheit erwiesen,

dass Arzneimittel auf Basis von Acetylsalicylsäure diese Erkrankung verursachen können.

Einnahme von Alka-Seltzer zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Die Wirkung der Behandlung kann beeinflusst werden, wenn Alka-Seltzer zusammen mit anderen

Arzneimitteln gegen folgende Probleme eingenommen wird:

Blutgerinnsel (z. B. Warfarin (Cumarinderivate), Heparin, Ticlopidin, Pentoxyphyllin)

Bluthochdruck (z. B. Diuretika und ACE-Hemmer)

Schmerzen und Entzündung (z. B. nicht-steroidale Entzündungshemmer, einschließlich

Pyrazolonderivate, Kortikoide)

Gicht (Probenecid, Urikosurika)

Krebs oder rheumatoide Arthritis (Methotrexat)

Niedergeschlagenheit, depressive Zustände, Stimmungsstörungen (z. B. Lithium, SSRI (selektive

Serotonin-Reuptake-Hemmer))

Herzerkrankungen (z. B. Digoxin)

Zuckerkrankheit (Diabetes) (z. B. Insulin, Blutzucker-senkende Sulfonamide)

Schlaflosigkeit, Angstzustände (z. B. Barbiturate)

Epilepsie (z. B. Valproinsäure)

Infektionen (Sulfonamide (bestimmte Klasse von Antibiotika))

übermäßige Produktion von Magensäure (Magnesium-, Aluminium- und Calciumverbindungen)

bestimmte Erkrankungen des Abwehrsystems (Alpha-Interferon)

Schwangerschaft: wenn Sie eine Spirale tragen (eine Form von Empfängnisverhütung)

Entzündung, Schmerzen und Fieber: Ibuprofen. Die gleichzeitige Anwendung kann die hemmende

Wirkung von Acetylsalicylsäure auf die Thrombozytenaggregation (Zusammenballung der

Blutplättchen) beeinflussen

Wenn Sie bereits mit einem der oben angeführten Arzneimittel behandelt werden, sollten Sie sich an

Ihren Arzt wenden, bevor Sie Acetylsalicylsäure einnehmen.

Einnahme von Alka-Seltzer zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Vermeiden Sie Alkohol wenn Sie Alka-Seltzer einnehmen. Alkohol verstärkt die Toxizität von

Acetylsalicylsäure auf den Magen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fruchtbarkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder Apotheker um Rat.

Verwenden Sie dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nur, wenn Ihnen Ihr Arzt dazu rät.

Sie dürfen es während der letzten 3 Monate der Schwangerschaft nicht anwenden.

Patientinnen, die während einer Behandlung schwanger werden, müssen sich sofort an einen Arzt

wenden.

Vermeiden Sie die regelmäßige Anwendung und/oder die Einnahme hoher Dosen dieses Arzneimittels,

wenn Sie stillen, da dieses Arzneimittel in die Muttermilch übergeht.

Frauen die schwanger werden möchten, sollten ihren Arzt konsultieren bevor der Anwendung dieses

Arzneimittel (siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Nicht anwendbar.

Alka-Seltzer enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält 477 mg Natrium pro Brausetablette. Dies ist bei Patienten zu

berücksichtigen, die eine natriumarme Diät einhalten.

3.

WIE VERWENDEN SIE ALKA-SELTZER?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Broschüre beschrieben oder nach

Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn

Sie sich nicht sicher sind.

Wenn bei der Behandlung die Symptome Schmerzen und/oder das Fieber nach 3 bis 5 Tage

verschlimmern order nicht verbesseren, wenden Sie sich am besten an Ihren Arzt.

Wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nehmen Sie nicht mehr Alka-Seltzer als die

nachstehend angegebenen Mengen ein.

Die Behandlung muss grundsätzlich so kurz wie möglich gehalten werden und Ihr Arzt wird deren

Dauer an Ihre Erkrankung anpassen. Ohne Beratung durch Ihren Arzt dürfen Sie Alka-Seltzer nicht

länger als 3 bis 5 Tage einnehmen.

Dosierung

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre:

1 bis 3 Brausetabletten in einer Einnahme, zu wiederholen alle 4 bis 8 Stunden.

Tageshöchstdosis: 12 Brausetabletten

Ältere Patienten:

1 bis 3 Brausetabletten in einer Dosis, wiederholen Sie alle 4-8 Stunden.

Ältere Patienten dürfen höchstens 6 Brausetabletten von Alka-Seltzer pro Tag einnehmen.

Anwendung bei Kindern

Kinder unter 7 Jahren:

Alka-Seltzer ist nicht die geeignete Form für Kinder unter 7 Jahren.

Ihr Arzt oder Apotheker werden Ihnen ein geeignetes Arzneimittel empfehlen.

Kinder zwischen 7 und 12 Jahren:

Bei Kindern unter 12 Jahren mit Fieber, das vermutlich durch ein Virus verursacht ist, wird der Arzt

Arzneimittel auf Basis von Acetylsalicylsäure nur verschreiben, wenn andere Arzneimittel kein

zufriedenstellendes Ergebnis bewirkt haben. In seltenen Fällen kann nämlich das Reye-Syndrom

auftreten, wenn Acetylsalicylsäure verabreicht wird (siehe Abschnitt „Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen“).

Wenn Ihr Arzt Alka-Seltzer für ein Kind unter 12 Jahren empfiehlt, ist die folgende Dosierung

einzuhalten: pro Tag maximal 60 mg/kg, verteilt auf 4 bis 6 Einnahmen.

Dies entspricht ungefähr 15 mg/kg alle 6 Stunden oder 10 mg/kg alle 4 Stunden.

Fragen Sie zur korrekten Menge an Tabletten und zur richtigen Art von Tabletten Ihren Arzt oder

Apotheker um Rat.

Art der Anwendung

Dieses Arzneimittel muss über den Mund (oral) eingenommen werden.

Die Alka-Seltzer Brausetabletten vor der Einnahme in einem Glas Wasser auflösen, leicht umrühren mit

einem Löffel und austrinken.

Wenn Sie eine größere Menge von Alka-Seltzer eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel Alka-Seltzer eingenommen haben, nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt,

Apotheker oder mit dem Antigiftzentrum (070/245.245) auf. Nehmen Sie nach Möglichkeit die

Packung mit, wenn Sie sich beraten lassen.

Anzeichen, die auf eine Überdosis hinweisen können: Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen,

Schwindel, Ohrensausen, Sehstörungen (schlecht sehen können), Hautausschlag, niedriger

Blutzuckerspiegel, Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Atembeschwerden, übermäßiges Schwitzen,

Hyperventilation, hohes Fieber, Erstickung, Herzrhythmusstörungen, Dehydratation, verringerte

Harnausscheidung, Nierenprobleme Schwerhörigkeit, Koma, epileptische Anfälle.

Bei Einnahme zu großer Mengen ist eine Krankenhausaufnahme notwendig.

Kinder sind anfälliger als Erwachsene zu einer Überdosierung.

Akute Vergiftung bei Kindern kann

bei einer Einnahme ab 100 mg Acetylsalicylsäure/kg Körpergewicht auftreten.

Wenn Sie die Einnahme von Alka-Seltzer vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Alka-Seltzer abbrechen

Nur bei Beschwerden anzuwenden: die Einnahme dieses Arzneimittels kann beendet werden,

sobald die Beschwerden abgeklungen sind.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Übersicht möglicher Nebenwirkungen:

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Erkrankungen der Gastrointestinaltrakts (Magen-Darm-Beschwerden):

Übelkeit

Durchfall

Erbrechen

MagenbeschwerdenMagen-Darm-Geschwüre

Magen-Darm-Schmerzen

Gastroenteritis

Blutung auf der Ebene des Verdauungstrakts mit Symptomen wie unter anderem

gastrointestinalen Blutverlust.

Bei Magen-Darm-Blutungen müssen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels sofort abbrechen.

Gefaesserkrankungen (Blutungen):

Infolge seiner Wirkung auf die Thrombozytenaggregation kann Acetylsalicylsäure zu einem

erhöhten Risiko auf Blutungen führen:

Blutungen nach einer Operation

Hämatome (blaue Flecken)

Nasenbluten

Urogenitale Blutungen

Zahnfleischbluten

Schwere Blutungen (selten bis sehr selten), wie Magen-Darm-Blutungen oder eine Hirnblutung

Erkrankungen der Blutes und des Lymphsystems:

in Einzelfällen wurde eine Senkung der Anzahl der Blutplättchen beschrieben.

Blutungen können zu Blutarmut führen.

Anämie bei patienten mit einem Mangel an Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase (ein

spezifisches Enzym)

Erkrankungen der Nieren und Harnwege (Nierenprobleme):

Nierenerkrankungen

Akutem Nierenversagen

Gicht: die Ausscheidung von Harnsäure ist durch Salicylate beeinflusst. Dies ist unter

anderem von Bedeutung für Gichtpatienten.

Erkrankungen des Immunsystems mit u.A. die folgenden Symptomen :

Asthma-Syndrom

Angriffe von Atemlosigkeit

Hautreaktionen (Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz)

Entzündung der Nasenschleimhaut

Probleme mit der Atmung

Magen-Darm-Symptome

Herzprobleme

Wassereinlagerungen

allergischen Schock (sehr selten)

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

In Einzelfällen wurden schwere Hautreaktionen beschrieben.

Stoffwechsel-und Ernährungsstörungen:

in Einzelfällen wurde eine Senkung des Blutzuckerspiegels beschrieben.

Leber-und Gallenerkrankungen

In Einzelfällen wurde ein Anstieg der Leberenzyme beschrieben.

Erkrankungen der Nervensystems / Erkrankungen der Ohrs und des Labyrinths

Ohrensausen. Dies kann das erste Zeichen von Salicysmus sein (Vergiftung durch Verwendung von

Salicylpreparate, wenn Sie schon lange zu hohen Dosen einnehmen). Andere Symptome von

Salicismus sind u.A.:

Schwerhörigkeit

Müdigkeit

Schwindel

Durst

Übermäβiges tiefes Atmen

Erbrechen

Die Anfälligkeit für Salicylismus ist von Person zu Person stark unterschiedlich. Ältere Personen sind

anfälliger als junge Erwachsene. Konsultieren Sie Ihren Arzt bei Ohrensausen: er könnte

möglicherweise Ihre Behandlung vorübergehend stoppen.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Krämpfe der Luftröhrenäste. Dies führt zu Atemnot.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern

Bei Kindern unter 12 Jahren mit Fieber, das vermutlich durch ein Virus verursacht ist, die mit

Acetylsalicylsäure behandelt werden, kann in seltenen Fällen das Reye-Syndrom auftreten. Das ist

eine sehr seltene, aber manchmal tödliche Erkrankung mit folgenden Merkmalen:

Bewusstseinsstörungen

starkes Erbrechen nach der Einnahme des Arzneimittels

Die Behandlung muss unterbrochen werden, wenn diese Nebenwirkungen festgestellt werden.

Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Sie diese Nebenwirkungen bei einem Kind mit Fieber nach

der Einnahme dieses Arzneimittels feststellen. Das Reye-Syndrom muss sofort behandelt werden.

Es ist jedoch noch nicht mit Sicherheit erwiesen, dass Arzneimittel auf Basis von Acetylsalicylsäure

diese Erkrankung verursachen können.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch anzeigen direkt über:

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Für Großherzogtum Luxemburg: http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-

medicament/index.html

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

WIE IST ALKA-SELTZER AUFZUBEWAHREN?

Nicht über 25 °C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Verpackung nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum

nicht mehr verwenden (Monat/Jahr). Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz

der Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Alka-Seltzer enthält

Der Wirkstoff in Alka-Seltzer ist: Acetylsalicylsäure.

Die sonstigen Bestandteile in Alka-Seltzer sind: Natriumbicarbonat, Citronensäure.

Zu Anmerkungen bezüglich Natrium siehe Abschnitt 2.

Wie Alka-Seltzer aussieht und Inhalt der Packung

Schachtel mit 20, 30 und 40 Brausetabletten in Aluminium Folienstreifen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Bayer SA-NV

J.E. Mommaertslaan 14

1831 Diegem (Machelen)

Tel. 02/535 63 11.

Hersteller:

Bayer Bitterfeld GmbH

OT Greppin

Salegaster Chaussee 1

06803 Bitterfeld-Wolfen

Deutschland

Zulassungsnummer

BE068792

Verkaufsabgrenzung

Apothekenpflichtig

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 01/2017

24-11-2018

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