Algocod

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Algocod Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen 500 mg;30 mg
  • Dosierung:
  • 500 mg;30 mg
  • Darreichungsform:
  • Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


    Fordern Sie die Packungsbeilage für medizinisches Fachpersonal.

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Algocod Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen 500 mg;30 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE334582
  • Letzte Änderung:
  • 06-04-2018

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Algocod 500 mg/30 mg Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen

Paracetamol/Codeinphosphat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

Was ist Algocod 500 mg/30 mg Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen und

wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Algocod 500 mg/30 mg Pulver zur Herstellung einer

Lösung zum Einnehmen beachten?

Wie ist Algocod 500 mg/30 mg Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen

einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Algocod 500 mg/30 mg Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen

aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Algocod 500 mg/30 mg Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen und

wofür wird es angewendet?

Algocod ist ein Arzneimittel gegen Schmerz, stillt mäβige bis starke Schmerzen.

Algocod kann bei Kindern ab einem Alter von 12 Jahren für die Kurzzeitbehandlung von mäßig

starken Schmerzen, die nicht durch andere Schmerzmittel wie z.B. Paracetamol oder Ibuprofen alleine

behandelt werden können, angewendet werden.

Dieses Arzneimittel enthält Codein. Codein gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Opiod-

Analgetika genannt werden und die schmerzlindernd wirken. Es kann alleine oder in Kombination mit

anderen Schmerzmitteln, wie z.B. Paracetamol, angewendet werden.

Dieses Arzneimittel enthält auch Paracetamol: Paracetamol lindert Schmerz und Fieber.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Algocod 500 mg/30 mg Pulver zur Herstellung einer

Lösung zum Einnehmen beachten?

Algocod darf nicht angewendet werden:

wenn Sie allergisch gegen Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind;

wenn Sie weniger als 12 Jahre alt sind;

wenn Sie ein akutes Asthma haben;

wenn Sie Atemprobleme haben;

zur Behandlung von Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen (0 - 18 Jahre) nach der

Entfernung der Gaumenmandeln oder Rachenmandeln (Polypen) wegen eines obstruktiven

Schafapnoe-Syndroms;

wenn Sie wissen, dass Sie Codein sehr rasch zu Morphin verstoffwechseln;

wenn Sie stillen.

Befragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Algocod anwenden.

Überschreiten Sie nicht die verordnete Dosierung und verlängern Sie nicht die Dauer der Behandlung..

Nehmen Sie keine anderen paracetamolhaltigen Produkte gleichzeitig ein.

Nehmen Sie niemals mit einem Mal eine Dosis, die mehreren Tagesdosen entspricht, ein, weil dies die

Leber schwer schädigen kann (siehe Abschnitt 3 „Wenn Sie eine größere Menge von Algocod

eingenommen haben, als Sie sollten“).

Vorsicht ist geboten bei Anwesenheit von folgenden Risikofaktoren, die die Schwelle für

Lebertoxizität gegebenenfalls senken: Leberinsuffizienz (hierunter auch das Gilbert-Syndrom oder

akute Hepatitis), Niereninsuffizienz, chronischer Alkoholkonsum oder sehr leichte Erwachsene (< 50

kg). Die Dosierung muss in diesen Fällen angepasst werden (siehe Abschnitt 3).

Das Risiko eines Leberschadens kann bei Patienten, die die Leberfunktion beeinflussende

Medikamente einnehmen, erhöht sein. Das Risiko eines Leberschadens ist ebenfalls im Falle von

Dehydrierung oder chronischer Unterernährung erhöht. Überschreiten Sie in diesen Fällen keinesfalls

die empfohlene Tagesdosis.

Vorsicht ist geboten im Falle von Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel und hämolytischer

Anämie.

Nehmen Sie während der Behandlung mit Algocod keinen Alkohol zu sich.

Patienten, die keine Gallenblase mehr haben, können unter akuten Bauchschmerzen leiden, in der

Regel in Verbindung mit anormalen Laboruntersuchungsergebnissen, die auf einen Oddi-

Schließmuskelkrampf hinweisen.

Bei Kindern und Jugendlichen, die mit 60 mg / kg Paracetamol pro Tag behandelt werden, ist die

Kombination mit einem anderen fiebersenkenden Medikament nicht gerechtfertigt, auβer im Falle von

fehlender Effektivität.

Im Falle von hohem Fieber oder Zeichen einer sekundären Infektion oder Fortbestehen der

Beschwerden muss ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Im Falle von produktivem Husten kann Codein das Abhusten beeinträchtigen.

Wenn Sie bereits andere Arzneimittel anwenden bitten wir, auch die Rubrik “Bei Anwendung von Algocod

mit anderen Arzneimitteln “ zu lesen.

Codein wird durch ein Enzym in der Leber zu Morphin umgewandelt. Morpin ist die Substanz,

welche die Schmerzlinderung bewirkt. Einige Personen haben eine Abwandlung dieses Enzyms, was

unterschiedliche Auswirkungen haben kann. Bei einigen Personen entsteht kein Morphin oder nur in

sehr geringen Mengen und es wird keine ausreichende Schmerzlinderung erreicht. Bei anderen

Personen ist es wahrscheinlicher, dass bei ihnen schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten, da eine

sehr hohe Menge an Morphin gebildet wird. Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich

bemerken, beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und holen Sie sofort ärztlichen Rat ein:

langsame oder flache Atmung, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, enge Pupillen, Übelkeit oder Erbrechen,

Verstopfung, Appetitlosigkeit.

Befragen Sie Ihren Arzt, wenn eine der hiernach aufgeführten Warnungen auf Sie zutrifft oder dies in der

Vergangenheit der Fall war.

Kinder und Jugendliche

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen nach Operationen:

Codein darf nicht zur Schmerzbehandlung bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren nach der

Enfernung der Gaumenmandeln oder Rachenmandeln (Polypen) wegen eines Schlafapnoe-Syndroms

angewendet werden.

Anwendung bei Kindern mit Atemproblemen:

Codein wird nicht für die Anwendung bei Kindern mit Atemproblemen empfohlen, da die Symptome

einer Morphinvergiftung bei diesen Kindern stärker ausgeprägt sein können.

Anwendung von Algocod zusammen mit anderen Arzneimitteln:

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere

Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Algocod sollte nicht zusammen mit Substanzen, die die Aktivität des Zentralnervensystems

unterdrücken, wie Beruhigungsmittel, Betäubungsmittel, Antidepressiva oder Anxiolytika,

Antihistaminika H1 der ersten Generation, eingenommen werden.

Algocod nicht gebrauchen bei Einnahme von Barbituraten, Carbamazepin, Phenytoin, Primidon,

Isoniazid, Rifampicin und Alkohol.

Bei Behandlung mit Metoclopramid, Domperidon, Cholestyramin, Probenecid, Zidovudin,

Lamotrigin und hormonalen Kontrazeptiva muss vor der Anwendung von Algocod erst der Arzt

befragt werden.

Die Einnahme von Paracetamol über mehrere Tage kann das Risiko von Blutungen erhöhen .In

diesem Fall wird die regelmäßige Kontrolle des International Normalized Ratio (INR)-Wertes

empfohlen. Das Blutungsrisiko kann bei gleichzeitiger Einnahme von oralen Gerinnungshemmern

oder Vitamin-K-Antagonisten steigen.

Auβerdem müssen Sie wissen, dass die Einnahme von Paracetamol die Ergebnisse von

bestimmten Laboranalysen ( wie zum Beispiel die Messung des Blutzuckers mit der Glukose-

Oxydase-Peroxydase-Methode oder die Bestimmung des Harnsäurespiegels im Blut mit der

Säure-Phosphotungstic-Methode) verfälschen kann.

Paracetamol kann die Wirkungsdauer von Chloramphenicol verlängern.

Anmerkung für Diabetiker: Algocod kann Ihre Blutzuckermessung beeinflussen.

Anwendung von Algocod zusammen mit Nahrungsmitteln , Getränken und Alkohol

Algocod sollte nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden.

Fragen Sie vor der Anwendung jedes Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit:

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:

Nehmen Sie Algocod nicht ein, wenn Sie schwanger sind. Codein passiert die Plazentaschranke.

Stillzeit:

Nehmen Sie Algocod nicht ein, wenn Sie stillen. Codein und Morphin gehen in die Muttermilch über.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Algocod kann die Aufmerksamkeit und Fahrtüchtigkeit beeinflussen.

Es ist demnach ratsam, nicht aktiv am Straβenverkehr teilzunehmen und keine Maschinen zu

bedienen, bis Ihre persönliche Reaktion auf Algocod bekannt ist.

Paracetamol hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen.

Algocod enthält Laktose (Milchzucker) und Aspartam.

Bitte nehmen Sie Algocod erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie

unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Algocod enthält eine Phenylalaninquelle und kann bei Patienten, die an Phenylketonurie leiden,

schädlich sein.

3.

Wie ist Algocod 500 mg/30 mg Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen

einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Behandlungsdauer mit diesem Arzneimittel darf 3 Tage nicht überschreiten. Sollten die

Schmerzen nach 3 Tagen nicht abgeklungen sein, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Algocod sollte Kindern unter 12 Jahren nicht verabreicht werden, da schwere Atemstörungen

auftreten können.

Die empfohlene Dosis ist:

Erwachsene und Jugendliche über 50 kg:

Bis zu 3-mal täglich 1 bis 2 Beutel. Der Abstand zwischen den Einnahmen muss mindestens 6

Stunden betragen.

Die maximale Tagesdosis von 8 Beuteln innerhalb von 24 Stunden darf nicht überschritten werden.

Erwachsene mit einem Gewicht von weniger als 50 kg

dürfen die tägliche Höchstdosis für

Paracetamol von 60 mg / kg / je 24 Stunden nicht überschreiten.

Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

muss die Dosis verringert oder der Abstand

zwischen zwei Einnahmen verlängert werden. Bei Leberinsuffizienz, Gilbert-Syndrom oder

chronischem Alkoholismus darf die tägliche Dosis 4 Beutel nicht überschreiten.

Kinder über 12 Jahre und Jugendliche mit einem Gewicht zwischen 33 und 50 kg:

Bis zu 4-mal täglich 1 Beutel. Der Abstand zwischen zwei Einnahmen muss mindestens 6 Stunden

betragen. Die maximale Tagesdosis von 60 mg / kg Paracetamol und 240 mg Codein innerhalb von 24

Stunden darf nicht überschritten werden.

Nicht gleichzeitig mit anderen paracetamolhaltigen Arzneimitteln einnehmen.

Gebrauchsangaben : 1 Beutel in einem Glas Wasser auflösen.

Wenn Sie eine größere Menge von Algocod eingenommen haben, als Sie sollten:

Wenn Sie zu viel Algocod anwandten oder einnahmen,setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt,

Apotheker oder dem Zentrum zur Hilfe bei Vergiftungen (070/245.245) in Verbindung.

Die ersten Erscheinungen nach einer Überdosierung sind: Brechreiz, Erbrechen, Schweiβausbrüche,

verlangsamte Atmung, bläuliche Verfärbung der Schleimhäute und der Haut, allgemeines Unwohlsein

und Bauchschmerzen.

In extremeren Fällen sind Atempausen, Krämpfe, eine Verengung der Pupillen, eine Anschwellung des

Gesichtes, allgemeiner Zusammenbruch und Harnverhalt festzustellen.

Die Symptome bei der Einnahme zu hoher Dosen Paracetamol sind Brechreiz, Erbrechen, Appetitverlust

bzw. Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen und übermäßiges Schwitzen sowie eine Schädigung der Leber.

Diese Symptome treten bei gewissen Patienten erst mehrere Stunden oder Tage nach der Einnahme auf.

In diesem Falle ist es wichtig, die vom Patienten eingenommene Zahl der Dosen zu ermitteln, um dem

Arzt zu helfen, die zu befolgende Behandlung festzulegen.

Die massive Absorption des Arzneimittels erfordert eine Noteinlieferung ins Krankenhaus.

An den behandelnden Arzt

Im Falle einer Überdosis muss möglichst schnell eine Magenspülung vorgenommen werden, d.h., binnen

der 10 ersten Stunden (Magenspülung oder Hervorrufen von Erbrechen. Man kann die Behandlung durch

die Verabreichung von Aktivkohle beginnen, die therapeutische Hauptmaßnahme besteht jedoch in der

Verabreichung von N-Acetylcystein (NAC).

Zwei Protokolle für die Verwendung von N.A.C. bei Paracetamolvergiftung wurden validiert, eins durch

intravenöse und eins durch orale Verabreichung.

Die intravenöse Verabreichung hat den Vorteil, jederzeit möglich zu sein, auch im Fall von Koma oder

Erbrechen. Sie ermöglicht die Verabreichung von Kohle per OS, ohne Gefahr der Interferenz mit N.A.C..

Behandlung während 20 Stunden:

In 3 Phasen:

- Anfangsdosis: 150 mg/kg in 250 ml Glucoselösung von 5 % in 30 bis 60 Minuten

- Danach 50 mg/kg in 500 ml Glucoselösung von 5 % in 4 Stunden

- Danach 10 mg/kg in 1.000 ml Glucoselösung von 5 % in 16 Stunden

Behandlung während 48 Stunden:

Bei besonders schwerer Vergiftung oder wenn die Einnahme von Paracetamol mehr als 10 Stunden

zurückliegt, kann N.A.C. 48 Stunden nach folgendem Schema verabreicht werden:

- Anfangsdosis: 140 mg/kg in Glucoselösung von 5 % in 1 Stunde

- 70 mg/kg alle 4 Stunden, jede Dosis mit einer Perfusionsdauer von 1 Stunde.

Die in diesem Protokoll genannten Dosen gelten für Kinder wie für Erwachsene.

Die Verabreichung auf oralem Weg erlaubt keine Verabreichung von Aktivkohle, da sie mit N.A.C.

interferieren kann.

- Anfangsdosis: 140 mg/kg N.A.C. (in einer Lösung von 5 % in Wasser oder Fruchtsaft)

- Unterhaltsdosis: 70 mg/kg alle 4 Stunden, 17 mal (entspricht 68 Stunden)

Eine frühzeitige regelmäßige Kontrolle (alle 24 Stunden) der Leberfunktion wird sehr empfohlen.

Wenn Sie die Einnahme von Algocod vergessen haben:

Haben Sie während der Behandlung eine Dosis vergessen, nehmen Sie diese(n) Beutel(n) einfach

ein und fahren mit der Behandlung fort. Warten Sie aber mindestens 4 Stunden bis zur nächsten

Einnahme.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Algocod abbrechen:

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Es werden folgende Definitionen in Bezug auf Inzidenzen unerwünschter Wirkungen angewendet:

Sehr häufig (≥ 1/10)

Häufig (≥ 1/100, < 1/10)

Gelegentlich (≥ 1/1000, < 1/100)

Selten (≥ 1/10000, < 1/1000)

Sehr selten (< 1/10000)

Nicht bekannt (aufgrund der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

System-/Organklassen

Häufig (≥1/100,

<1/10)

Selten (>1/10.000,

<1/1.000)

Sehr selten(<1/10.000)

Häufigkeit nicht

bekannt

Erkrankungen des

Blutes und des

Lymphsystems

Thrombozytopenie,

Leukopenie,

Panzytopenie,

Neutropenie,

hämolytische Anämie,

Agranulozytose,

Methämoglobinämie

Anämie

Erkrankungen des

Immunsystems

allergische

Reaktionen

allergische

Reaktionen, die eine

Beendigung der

Behandlung erfordern

anaphylaktischer

Schock

Erkrankungen des

Nervensystems

Kopfschmerz,

Asthenie,

Ataxie,

Schwindelgefühl,

Schläfrigkeit,

Konvulsionen

Erkrankungen des

Gastrointestinaltrakts

Obstipation

(Verstopfung)

Bauchschmerz,

Durchfall, Übelkeit,

Erbrechen,

Dyspepsie

Leber- und

Gallenerkrankungen

Leberfunktions-

störungen

(Erhöhung der

Transaminasen),

Leberversagen,

Lebernekrose,

Ikterus

Lebertoxizität

Hepatitis

Erkrankungen der Haut

und des

Unterhautzellgewebes

Pruritus (Juckreiz),

Rash, Schwitzen,

Angioödem,Urtikaria

, Erythem

Sehr seltene Fälle von

schweren

Hautreaktionen sind

gemeldet worden

Erkrankungen der

Nieren und Harnwege

Niereninsuffizienz

Sterile Pyurie

(Urinproblem)

Nieren-

erkrankungen

(interstitielle

Nephritis,

tubuläre Nekrose)

nach

längerfristigem

Gebrauch hoher

Dosen

Allgemeine

Erkrankungen und

Beschwerden am

Verabreichungsort

Schwindelgefühl

Malaise

(Unwohlsein)

Verletzung, Vergiftung

und durch Eingriffe

bedingte

Komplikationen

Überdosis und

Vergiftung

Psychiatrische

Erkrangungen

Euphorie

Erkrankungen der

Atemwege, des

Brustraums und

Mediastinums

Kehlkopfödem,

Atemdepression

Bronchospasmus

Augenerkrankungen

Miosis

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen .

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Belgien

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Luxemburg

Direction de la Santé – Division de la Pharmacie et des Médicaments

Villa Louvigny – Allée Marconi

L-2120 Luxembourg

Website: http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

5.

Wie ist Algocod 500 mg/30 mg Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen

aufzubewahren?

Nicht über 30ºC lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach EXP angegebenen Verfalldatum

nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Algocod enthält

Die Wirkstoffe sind: Paracetamol und Codeinphosphat (Als Codeinphosphat –Hemihydrat).

Die sonstigen Bestandteile sind: Hypromellose, Natriumstearylfumarat, Aspartam (E951), Laktose-Monohydrat

(siehe Ende des Abschnitts 2 unter „Algocod enthält Laktose und Aspartam“) , Saccharin-Natrium,

Orangenaroma, hochdisperses Siliciumdioxid, hochdisperses Aluminiumdioxid.

Wie Algocod aussieht und Inhalt der Packung

Packungen mit 16, 20, 32, 60 Beuteln mit je 500 mg Paracetamol und 30mg Codeinphosphat pro

Beutel.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

LABORATOIRES SMB s.a.

Rue de la Pastorale 26-28

B-1080 Bruxelles - Belgien

Tel: +32 2 411 48 28 – Fax: +32 2 411 28 28 – e-mail: mailcontact@smb.be

Hersteller:

SMB TECHNOLOGY s.a.

Rue du Parc Industriel, 39

B-6900 Marche-en-Famenne - Belgien

Tel: + 32 84 32 04 50 – Fax: +32 84 32 04 51

Vermarktungs-Zulassungsnummer

BE334582

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 04/2015.

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 05/2015.