Aldomet 250

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Aldomet 250 Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtabletten
  • Zusammensetzung:
  • methyldopum anhydricum 250 mg methyldopum, color.: E 104, excipiens pro compresso Dunst.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Aldomet 250 Filmtabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Hypertonie

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 28080
  • Berechtigungsdatum:
  • 17-08-1962
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Aldomet®, Filmtabletten

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen. Dieses

Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen

weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das

Arzneimittel schaden. Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später

nochmals lesen.

Was ist Aldomet und wann wird es angewendet?

Aldomet enthält den Wirkstoff Methyldopa und ist ein Arzneimittel auf Verschreibung des Arztes

oder der Ärztin zur Behandlung des erhöhten Blutdruckes.

Seine Wirkung beruht auf der Stimulierung gewisser Bereiche im Zentralnervensystem; dadurch

werden körpereigene Substanzen, die zu einer Senkung des Blutdruckes beitragen, vermehrt

freigesetzt und andere Substanzen, die den Blutdruck steigern, werden vermindert ausgeschüttet.

Wann darf Aldomet nicht angewendet werden?

Nehmen Sie Aldomet nicht ein, wenn Sie

-auf den Wirkstoff Methyldopa oder einen der Hilfsstoffe überempfindlich sind (allergisch

reagieren);

-ein Leberleiden (wie Entzündung und Leberschrumpfung oder -verhärtung) haben;

-gegenwärtig einen Monoaminoxidase (MAO)-Hemmer einnehmen (zum Beispiel zur Behandlung

von Depression oder Parkinson-Krankheit);

-wenn Sie an einem Katecholamin-produzierenden Tumor (Phäochromozytom oder Paragangliom)

leiden;

-wenn bei Ihnen eine Stoffwechselerkrankung bekannt ist, bei der der normale Aufbau des roten

Blutfarbstoffs gestört ist (Porphyrie);

-an schwerer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) leiden;

-an bestimmten Formen der Blutarmut (hämolytische Anämien) leiden;

-Depressionen in der Krankengeschichte (Anamnese) aufweisen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie Aldomet einnehmen dürfen, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Ihre Ärztin.

Wann ist bei der Einnahme von Aldomet Vorsicht geboten?

Wegen den möglichen unerwünschten Wirkungen (wie z.B. Müdigkeit und Benommenheit) kann

Aldomet die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die

Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Bevor Sie Aldomet einnehmen, ist es wichtig, Ihren Arzt oder Ihre Ärztin über andere Arzneimittel

zu informieren, die Sie einnehmen, auch über solche, die Sie ohne Rezept erhalten, da es zwischen

einigen Arzneimitteln und Aldomet zu Wechselwirkungen kommen kann. Zu diesen gehören andere

Arzneimittel zur Blutdrucksenkung, Eisenpräparate, Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung einer

bestimmten Art von Depression), sogenannte Monoaminoxidase (MAO)-Hemmer (zum Beispiel zur

Behandlung von Depression oder Parkinson-Krankheit; siehe auch unter "Wann darf Aldomet nicht

angewendet werden") und Narkosemittel. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen sagen, welche

Arzneimittel Sie zusammen mit Aldomet einnehmen können.

Alkohol kann die sedative Wirkung von Aldomet verstärken.

Vor einer Operation oder Anästhesie (auch beim Zahnarzt) sollten Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt bzw.

Ihre Ärztin oder Zahnärztin über die Einnahme von Aldomet informieren, da während der Narkose

ein plötzlicher Abfall des Blutdrucks auftreten kann.

Sagen Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie

-sich einer Dialyse unterziehen,

-jemals ein Leberleiden gehabt haben.

Aldomet kann die Bestimmung von körpereigenen Substanzen im Blut und Urin stören. Deshalb

sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin vor den Laboruntersuchungen, und auch wenn Sie

Bluttransfusionen benötigen, daran erinnern, dass Sie Aldomet einnehmen.

Unter Anwendung von Aldomet kann es zu einer bestimmten Form von Blutarmut kommen. Ihr Arzt

oder Ihre Ärztin wird deshalb möglicherweise Ihr Blut untersuchen.

Während der ersten drei Wochen bis zu mehreren Monaten kann unter Aldomet gelegentlich Fieber

und/oder Gelbsucht auftreten; in diesem Fall sollten Sie mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin

sprechen, bevor Sie eine weitere Filmtablette einnehmen.

Bei der Einnahme von Aldomet kann sich der Urin dunkel verfärben.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

-an anderen Krankheiten leiden oder früher an anderen Krankheiten gelitten haben, inklusive

Depressionen,

-Allergien haben oder

-andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Aldomet während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, falls Sie schwanger sind oder schwanger werden

möchten. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, ob Sie Aldomet anwenden sollen, und Sie im

Falle einer Anwendung sorgfältig kontrollieren.

Aldomet erscheint in der Muttermilch und sollte deshalb während der Stillzeit nicht angewendet

werden. Falls Sie stillen oder stillen möchten, so nehmen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin

Kontakt auf.

Wie verwenden Sie Aldomet?

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird abhängig von Ihrem Zustand und der Verwendung von anderen

Arzneimitteln zur Blutdrucksenkung die für Sie geeignete Dosis von Aldomet bestimmen.

Nehmen Sie Aldomet jeden Tag genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin ein. Es ist

sehr wichtig, mit der Einnahme des Arzneimittels so lange fortzufahren, wie Ihr Arzt bzw. Ihre

Ärztin es Ihnen verschrieben hat, und die Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin

regelmässig einzuhalten, damit er bzw. sie die Therapie individuell Ihren Beschwerden anpassen

kann.

Aldomet wird mit einem Glas Wasser eingenommen.

Erwachsene:

Die übliche Anfangsdosis für Erwachsene beträgt 2 oder 3 mal pro Tag 1 Filmtablette Aldomet zu

250 mg für die ersten zwei Tage. Danach wird die übliche Erhaltungsdosis abhängig vom

Behandlungserfolg durch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin festgelegt. Er bzw. sie kann die Dosis erhöhen

oder auch erniedrigen. Die maximale Tagesdosis beträgt 3 g.

Kinder und Jugendliche:

Aldomet wird nur bei Jugendlichen/Kindern mit einem Körpergewicht von mehr als 50 kg

empfohlen. Die übliche Anfangsdosis beträgt 10 mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag, verteilt

auf zwei bis vier Dosen. Die Tagesdosis wird abhängig vom Behandlungserfolg durch den Arzt oder

die Ärztin angepasst, und beträgt maximal 3 g.

Bei älteren Patienten wird der Arzt oder die Ärztin möglicherweise eine niedrige Dosis von Aldomet

festlegen.

Wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden, wird der Arzt oder die Ärztin das

Zeitintervall zwischen den Einnahmen von Aldomet individuell für Sie festlegen.

Wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden, wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheiden, ob Aldomet

für Sie geeignet ist.

Sollten Sie einmal die Einnahme von Aldomet vergessen, so nehmen Sie keine Extradosis ein,

sondern fahren Sie am folgenden Tag wie gewohnt mit der Einnahme fort.

Bei einer Überdosierung sollten Sie sofort mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin Kontakt aufnehmen,

sodass eine medizinische Behandlung rechtzeitig erfolgen kann. Die wahrscheinlichsten Symptome

einer Überdosierung sind ein Gefühl von Benommenheit oder Schwindel infolge eines plötzlichen,

übermässigen Blutdruckabfalls, übermässige Sedierung (Beruhigung), Schwäche, langsamer

Herzschlag, Verstopfung, Völlegefühl, Blähungen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen.

Ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin sollten Sie die Dosierung nicht selbständig

ändern oder die Therapie abbrechen. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu

stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Aldomet haben?

Häufig:

Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit (diese kann zu Beginn der Therapie auftreten oder wenn die

Dosis erhöht wird, und geht normalerweise von alleine wieder vorbei), Tiefer Blutdruck und

Benommenheit (besonders bei raschem Aufstehen), Schwellung und Gewichtszunahme verursacht

durch Wassersamlung, Verstopfte Nase, Durchfall, Trockener Mund, Übelkeit, Erbrechen,

Veränderungen in der Sexualfunktion wie Impotenz, Vermindertes Sexualverlangen, Fieber.

Gelegentlich:

Albträume, Depression, verminderte Aufmerksamkeit, Ameisenlaufen, Ohnmacht bei älteren

Patienten, Schwäche,

Selten:

Reduktion der roten Blutkörperchen/Anämie (diese kann Ihre Haut bleich erscheinen lassen und Sie

können sich müde und atemlos fühlen), Reduktion der Blutplättchen (was zu einer verlängerten

Blutungszeit nach Verletzungen führen kann), Reduktion der Anzahl weisser Blutkörperchen

Störung der Blutbildung im Knochenmark, Teillähmung des Gesichtes, Unwillkürliche Bewegungen,

Parkinson-ähnliche Bewegungsstörungen (Steifigkeit, Zittern), Symptome einer unzureichenden

Blutfluss zum Gehirn (zum Beispiel Taubheit, Schwäche im Gesicht , Arm oder Bein, besonders auf

einer Seite des Körpers , Verwirrtheit, Schwierigkeiten beim Sprechen oder Verstehen, Probleme zu

sehen in einem oder beiden Augen, Schwierigkeiten beim Gehen , Verlust des Gleichgewichts oder

der Koordination, starke Kopfschmerzen ohne bekannte Ursache), Verschlechterung einer

vorbestehenden Angina Pectoris, langsamer Herzschlag, Brustschmerzen (infolge Entzündung des

Herzmuskels), Dickdarmentzündung/Colitis (die Bauchschmerzen, Durchfall verursachen kann),

Verstopfung, Völlegefühl, Blähungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung/Pankreatitis (die starke

Bauch- und Rückenschmerzen verursachen kann), schmerzhafte oder schwarze Zunge,

Leberentzündung, schwere Leberstörungen, Gelbsucht (gelbe Haut oder Augenbindehaut),

Hautausschlag, schwere Hautreaktionen, Hautrötung, Juckreiz, Lupusähnliche Erkrankungen

(Störungen des Immunsystems mit Beteiligung der Haut und von Organen), schmerzhafte und/oder

geschwollene Gelenke, Muskelschmerzen, Ausfall der Periode bei Frauen, Brustvergrösserung,

Brustentwicklung bei Männern, ungewöhnliche Milchproduktion,

Einzelfälle

Entzündung der Speicheldrüsen, Erhöhung der Anzahl weisser Blutkörperchen, Benommenheit,

bestimmte Erregungsleitungsstörung im Herzen (atrioventrikulärer Block), Schwellung der Haut v.a.

im Gesichtsbereich (Angioödem), Nesselsucht.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Die Filmtabletten in der verschlossenen Originalpackung an einem für Kinder unerreichbaren Ort bei

Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahren. Beachten Sie bitte das Haltbarkeitsdatum auf der Packung

und verwenden Sie Aldomet nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Aldomet enthalten?

Aldomet enthält als Wirkstoff Methyldopa (wasserfrei), den Farbstoff Chinolingelb (E104) und

weitere Hilfsstoffe. Es ist erhältlich als Filmtabletten zu 250 mg.

Zulassungsnummer

28080 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Aldomet? Welche Packungen sind erhältlich?

Aldomet erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Filmtabletten zu 250 mg: Packungen zu 100 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Future Health Pharma GmbH,

8620 Wetzikon ZH

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

3-8-2018

Scientific guideline:  Cholic acid capsules 50 mg and 250 mg product-specific bioequivalence guidance, adopted

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Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

10-7-2018

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Netherlands - Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport

4-5-2018

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Badger Botanicals, LLC of Springville, Utah is recalling Green Suma, Red Suma, Green Hulu 2, and Red Hulu 2 kratom dietary supplements sold directly to consumers via the company website from January 1st, 2018 to April l 12th, 2018 in pouches of 250g, because it has the potential to be contaminated with Salmonella.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

15-2-2018

Veclavam 250 mg ad us. vet., teilbare Kautabletten

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● Die Zulassung ist am 15.02.2018 erloschen.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

1-8-2018

Daxas 250 Mikrogramm Tabletten

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XALKORI® 200/250 mg Hartkapseln

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27-7-2018

Betaferon® 250 Mikrogramm/ml

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4-7-2018

Zithromax® 250/500 mg Filmtabletten

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2-7-2018

Vancomycin ENTEROCAPS® 250 mg

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Exviera® 250 mg Filmtabletten

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12-6-2018

Xermelo® 250 mg Filmtabletten

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6-6-2018

Stocrin (Merck Sharp and Dohme B.V.)

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Stocrin (Active substance: efavirenz) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3689 of Wed, 06 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/250/T/113

Europe -DG Health and Food Safety

1-6-2018

Methylprednisolut® 250 mg/-1000 mg

Rote - Liste