Alca-C

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Alca-C Brausetabletten
  • Darreichungsform:
  • Brausetabletten
  • Zusammensetzung:
  • carbasalatum calcicum 528 mg Endwerte. Säure acetylsalicylicum 415 mg, Säure ascorbicum 250 mg, arom.: saccharinum natricum, natrii cyclamas und vanillinum, alia, color.: E 120, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Alca-C Brausetabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Linderung von Fieber und Schmerzen bei Erkältungskrankheiten

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 33124
  • Berechtigungsdatum:
  • 05-08-1974
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

verschiedene

Alca-C®

Was ist Alca-C und wann wird es angewendet?

AIca-C enthält den Wirkstoff Calciumcarbasalat. Dieser wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend.

AIca-C wird bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren und schwerer als 40 kg angewendet

zur kurzfristigen symptomatischen Behandlung (maximal 3 Tage) von Fieber und/oder Schmerzen

bei Erkältungskrankheiten.

Jugendliche ab 12 Jahren und schwerer als 40 kg nur nach ärztIicher Verschreibung und nur als

Mittel der zweiten Wahl (siehe „Wann ist bei der Einnahme von Alca-C Vorsicht geboten?“).

Der Zusatz von Ascorbinsäure deckt den erhöhten Bedarf an Vitamin C bei Erkältungen und

unterstützt die Abwehrfunktionen des Körpers.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wie alle Fieber- oder Schmerzmittel soll auch Alca-C ohne ärztIiche Verordnung höchstens 3 Tage

angewendet werden.

Schmerzmittel soIlen nicht ohne ärztliche Kontrolle über längere Zeit regelmässig eingenommen

werden. Länger dauernde Schmerzen bedürfen einer ärztIichen Abklärung.

Die angegebene oder vom Arzt/von der Ärztin verschriebene Dosierung darf nicht überschritten

werden.

Es ist auch zu bedenken, dass die Iangdauernde Einnahme von Schmerzmitteln ihrerseits dazu

beitragen kann, dass Kopfschmerzen weiterbestehen.

Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer

schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines

Nierenversagens führen.

Wann darf Alca-C nicht angewendet werden?

ln folgenden Fällen dürfen Sie AIca-C nicht anwenden:

-wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagieren oder nach der Einnahme von

Acetylsalicylsäure oder anderen Schmerz- oder Rheumamitteln, sogenannten nicht-steroidalen

entzündungshemmenden Arzneimitteln, Atemnot oder allergieähnliche Hautreaktionen hatten;

-wenn Sie schwanger sind oder stillen (siehe auch Kapitel „Darf Alca-C während einer

Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?“);

-wenn Sie an einem Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwür leiden oder Magen-/Darm-

Blutungen haben:

-bei chronischen Darmentzündungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa);

-bei schwerer Einschränkung der Leber- oder Nierenfunktion;

-bei schwerer Herzleistungsschwäche:

-bei Zuständen mit erhöhter Blutungsgefahr (z.B. Monatsblutung oder Verletzungen).

-wenn Sie eine krankhaft erhöhte Blutungsneigung aufweisen;

-wenn Sie gleichzeitig Methotrexat in einer Dosis von mehr als 15 mg pro Woche einnehmen

müssen;

-bei Kindern unter 12 Jahren.

Wann ist bei der Einnahme von Alca-C Vorsicht geboten?

Jugendliche ab 12 Jahren mit Fieber, Grippe, Windpocken oder anderen Viruserkrankungen dürfen

Alca-C nur nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin nur als Mittel der zweiten Wahl einnehmen.

Kommt es bei diesen Erkrankungen oder nach ihrem Abklingen zu Bewusstseinsstörungen mit

starkem Erbrechen, sollte unverzüglich der Arzt bzw. die Ärztin konsultiert werden.

AIca-C Brausetabletten enthalten Natrium und soIlten von Patientinnen und Patienten, die eine

salzarme Diät einhalten müssen, nicht über längere Zeit eingenommen werden.

Alca C kann bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol das Risiko von Magen-/Darm-Blutungen

erhöhen. Zusätzlich kann es länger dauern, bis eine Blutung zum Stillstand kommt.

Alca-C kann bei gleichzeitiger Einnahme von Kortiosonpräparaten oder Arzneimitteln aus der

Gruppe der sog. Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer gegen Depressionen das Risiko für Blutungen

erhöhen.

Bei vorgeschädigter Niere und/oder Leber ist eine sorgfäItige Überwachung notwendig.

Bei chronischen oder wiederkehrenden Magen-Darmbeschwerden und Asthma, bei Nesselfieber,

Nasen-Polypen, bei einer seltenen erblichen Krankheit der roten Blutkörperchen, dem sogenannten

„Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel”, Leber- und/oder Nierenerkrankungen, Nierensteinen,

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie bei der Behandlung mit gerinnungshemmenden Mitteln

(„Blutverdünner”), soll die Einnahme nur nach strengen Anweisungen des Arztes bzw. der Ärztin

erfolgen.

Bei gleichzeitiger und längerer Anwendung von AIca-C kann die Wirkung von Kortisonpräparaten,

Blutverdünnern, krampflösenden Mitteln (Antiepileptika), Lithiumpräparaten gegen Depressionen

und von blutzuckersenkenden Tabletten verstärkt werden. Die Wirkung von Gichtmitteln

(Probenecid und Sulfinpyrazon) und Mitteln gegen erhöhten Blutdruck kann vermindert werden. Bei

Anwendung von Rheumamitteln oder Methotrexat (das z.B. bei chronischer Polyarthritis

eingenommen wird) ergibt sich eventuell eine Verstärkung der unerwünschten Wirkungen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten resp. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch

selbstgekaufte!) einnehmen!

Über die Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt resp. die Ärztin oder

Zahnärztin zu befragen bzw. zu informieren.

Darf Alca-C während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Schwangerschaft

Sollten Sie schwanger sein oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie Alca-C nur nach

Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin einnehmen. Im letzten Drittel der Schwangerschaft

darf Alca-C nicht eingenommen werden.

Stillzeit

Alca-C soll während der Stillzeit nicht eingenommen werden. Ist die Einnahme von Alca-C

erforderlich, ist auf das Stillen zu verzichten und der Säugling auf Flaschennahrung umzustellen.

Wie verwenden Sie Alca-C?

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre und über 40 kg:

1-2 Brausetabletten alle 4-8 Stunden in viel Flüssigkeit (200-300 ml Wasser oder Tee) auflösen und

einnehmen.

Eine Tagesdosis von 7 Brausetabletten darf nicht überschritten werden.

Auf Grund der Dosierungsstärke sind Alca-C Brausetabletten nicht für die Anwendung für Kinder

unter 12 Jahren und leichter als 40 kg geeignet.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann AIca-C haben?

Als Nebenwirkung können häufig Magenbeschwerden und sehr häufig geringfügige Blutungen der

Magenschleimhaut auftreten. Gelegentlich treten Asthma, Übelkeit, Erbrechen und

Verdauungsstörungen auf.

ln seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen der Haut und

Schleimhäute oder Hautausschläge oder Atemnot, Blutdruckabfall bis hin zum Schock auftreten.

Selten kommt es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen (Tinnitus), Sehstörungen,

Schwerhörigkeit, Verwirrtheitszuständen, Blutarmut aufgrund von Eisenmangel, einer

Unterzuckerung, Störungen im Säure-Basenhaushalt, oder Nieren- und Leberfunktionsstörungen,

Magen-Darm-Blutungen oder Magen-Darm- Geschwüren.

Selten bis sehr selten sind schwerwiegende Blutungen (u.a. Hirnblutungen) berichtet worden,

besonders bei Patienten und Patientinnen mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder

gleichzeitiger Behandlung mit „Blutverdünnern” (Antikoagulantien), die in Einzelfällen

möglicherweise lebensbedrohlich sein können (siehe auch „Wann darf Alca-C nicht angewendet

werden“ und „Wann ist bei der Einnahme von Alca-C Vorsicht geboten?“).

Blutergüsse, Nasenbluten, Zahnfleischbluten und Blutungen nach operativen Eingriffen wurden

beobachtet. Die Blutungszeit kann verlängert sein.

Es wurde auch über akutes Nierenversagen berichtet.Treten Zeichen einer

Überempfindlichkeitsreaktion auf, ist das Arzneimittel abzusetzen und der Arzt, die Ärztin zu

konsultieren. Kommt es während der Behandlung zu einer Schwarzfärbung des Stuhls, zum blutigen

Erbrechen, zu verlängertem Bluten aus Wunden oder zu starker und verlängerten Monatsblutungen,

soll das Arzneimittel abgesetzt und unverzüglich der Arzt bzw. die Ärztin aufgesucht werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Bei unkontrollierter Einnahme (Überdosis) unverzüglich einen Arzt, eine Ärztin konsultieren.

Ohrensausen und/oder Schweissausbrüche können ein Hinweis auf eine Überdosierung sein.

Arzneimittel vor Kinderhand geschützt aufbewahren!

Die Packung ist bei Raumtemperatur (15-25°C) zu lagern und vor Feuchtigkeit zu schützen.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP” bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Alca-C enthalten?

1 Brausetablette enthält als Wirkstoffe 528 mg Calciumcarbasalat entspr. Acetylsalicylsäure 415 mg

und 250 mg Vitamin C. Hilfsstoffe: Saccharin-Natrium, Natriumcyclamat. Farbstoff: Carminrot (E

120). Aromatica: Vanillin und andere sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

33124 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Alca-C? Welche Packungen sind erhältlich?

ln Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 10 und 20 Brausetabletten.

Zulassungsinhaberin

Melisana AG, 8004 Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.