Agroseller Tebuconazol & Fluopyram

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Agroseller Tebuconazol & Fluopyram
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Agroseller Tebuconazol & Fluopyram
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • D-5737
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Agroseller Tebuconazol & Fluopyram (Parallelimport)

Produktekategorie

Ausl. Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer

Fungizid

Agro Seller Discount AG

D-5737

Packungsbeilagenummer Herkunftsland

Ausl. Zulassungsnummer

7902

Deutschland

GP 026861-00/008

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff: Fluopyram

17.6 % 200 g/l

SC Suspensionskonzentrat

Wirkstoff: Tebuconazole 17.6 % 200 g/l

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Aprikose

Pfirsich /

Nektarine

Blüten- und Zweigdürre

Fruchtmonilia

Konzentration: 0.04 %

Aufwandmenge: 0.64 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Stadium 59-87

(BBCH).

1, 2, 3, 4,

5, 6

O Kernobst

Echter Mehltau des Apfels/der Birne

Konzentration: 0.025 %

Aufwandmenge: 0.4 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Stadium 55-76

(BBCH).

1, 3, 4, 5, 7

O Kernobst

Lagerkrankheiten [Lentizellenfäulnis,

Monilia, Graufäule, Grünfäule]

Lagerschorf des Kernobstes

Konzentration: 0.05 %

Aufwandmenge: 0.8 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Stadium 76-89

(BBCH).

1, 2, 3, 4,

5, 7

O Kirsche

Blüten- und Zweigdürre

Fruchtmonilia

Sprühfleckenkrankheit der Kirsche

Konzentration: 0.04 %

Aufwandmenge: 0.64 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 2, 3, 4,

5, 6

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Anwendung: Stadium 59-87

(BBCH).

Zwetschge /

Pflaume

Blüten- und Zweigdürre

Fruchtmonilia

Schrotschuss

Konzentration: 0.04 %

Aufwandmenge: 0.64 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Stadium 59-87

(BBCH).

1, 2, 3, 4,

5, 6

W Reben

Echter Mehltau der Rebe

Schwarzfäule der Rebe

Konzentration: 0.025 %

Aufwandmenge: 0.4 l/ha

Wartefrist: 4 Woche(n)

Anwendung: Vom 3-Blattstadium

(BBCH 13) bis zum Stadium

"Beeren sind schrotkorngross"

(BBCH 73).

3, 4, 7, 8,

10, 11, 12

W Reben

Echter Mehltau der Rebe

Schwarzfäule der Rebe

Konzentration: 0.025 %

Aufwandmenge: 0.4 l/ha

Wartefrist: 4 Woche(n)

Anwendung: Vom 3-Blattstadium

(BBCH 13) bis zum Stadium

"Beeren sind schrotkorngross"

(BBCH 73).

4, 7, 8, 9,

10, 11, 12

W Reben

Weissfäule der Rebe

Konzentration: 0.025 %

Aufwandmenge: 0.4 l/ha

Wartefrist: 4 Woche(n)

Anwendung: Unmittelbar nach

Hagelschlag, bis spätestens BBCH

73 (Beeren sind schrotkorngross).

3, 4, 7, 8,

10, 11, 12

W Reben

Weissfäule der Rebe

Konzentration: 0.025 %

Aufwandmenge: 0.4 l/ha

Wartefrist: 4 Woche(n)

Anwendung: Unmittelbar nach

Hagelschlag, bis spätestens BBCH

73 (Beeren sind schrotkorngross).

4, 7, 8, 9,

10, 11, 12

Freiland:

Blumenkohl

Freiland:

Kopfkohle

Freiland:

Rosenkohl

Alternaria-Kohlschwärze

Echter Mehltau der Kreuzblütler

Ringflecken des Kohls

Aufwandmenge: 0.9 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

Anwendung: Stadium 40-49

(BBCH).

4, 10, 13

Freiland:

Karotten

Alternaria-Möhrenschwärze

Echter Mehltau der Möhre

Aufwandmenge: 0.75 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

Anwendung: Stadium 40-49

(BBCH).

4, 10, 13

G Freiland:

Lauch

Alternaria-Purpurfleckenkrankheit

Lauchrost

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

4, 10, 14,

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Anwendung: Stadium 40-49

(BBCH).

Freiland:

Zwiebeln

Blattbotrytis der Zwiebel

Laubkrankheit (Stemphylium

botryosum)

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 7 Tage

4, 10, 13,

Auflagen und Bemerkungen:

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels

Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Ausbringen der Spritzbrühe:

Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des

Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche

Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren

Schutz bieten.

SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung dürfen Pflanzenschutzmittel mit einen Wirkstoff

der Gruppe der SDHI nicht mehr als 3 Mal und Pflanzenschutzmittel mit einem Wirkstoff der

Gruppe der SSH (Sterolsynthesehemmer) nicht mehr als 4 Mal pro Jahr ausgebracht werden.

SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung darf dieses oder irgendein anderes Produkt,

welches einen Wirkstoff aus der Wirkstoffgruppe der SDHI oder SSH enthält, nicht mehr als 3

mal pro Parzelle und Jahr ausgebracht werden.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine

Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von

4500 m³ pro ha.

Luftapplikation.

10.Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.

11.Keine Behandlung von Tafeltrauben.

12.Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten, die Fluopicolide oder Fluopyram

enthalten.

13.Maximal 2 Behandlungen pro Kultur mit diesem Produkt. Insgesamt nicht mehr als 3

Behandlungen mit einem Tebuconazol-haltigen Produkt.

14.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit

einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene unbehandelte Pufferzone von mindestens 6 m zu

Oberflächengewässern einhalten. Ausnahmen sind in den Weisungen des BLW festgelegt.

15.Maximal 1 Behandlung pro Kultur mit diesem Produkt. Insgesamt nicht mehr als 3 Behandlungen

mit einem Tebuconazol-haltigen Produkt.

Gefahrenkennzeichnungen:

Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette.

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.