Adenocor

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Adenocor Injektionslösung 6 mg-2 ml
  • Dosierung:
  • 6 mg-2 ml
  • Darreichungsform:
  • Injektionslösung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Adenocor Injektionslösung 6 mg-2 ml
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE169522
  • Letzte Änderung:
  • 06-04-2018

Packungsbeilage

Adenocor-pil-de-02032015

02/03/2015

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

ADENOCOR 6 mg/2 ml Injektionslösung

(Adenosin)

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht :

Was ist Adenocor und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Adenocor beachten?

Wie ist Adenocor anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Adenocor aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST ADENOCOR UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Adenocor ist ein Arzneimittel auf Basis des Wirkstoffes Adenosin und wird bei der Behandlung

und/oder der Diagnose von bestimmten Herzrhythmusstörungen angewendet.

Bei Kindern wird Adenocor verwendet:

• um die Herzfrequenz Ihres Kindes wieder zurück in den Normalbereich zu bringen, wenn

Ihr Kind an einer Art Herzrhythmusstörung leidet, die als „paroxysmale supraventrikuläre

Tachykardie“ (PSVT) bezeichnet wird.

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON ADENOCOR BEACHTEN?

Adenocor

darf nicht angewendet werden

wenn Sie allergisch gegen Adenosin oder einen der in Abschnitt 6. Genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie an Bradykardie (ein zu langsamer Herzschlag) leiden.

wenn Sie an einem AV-Block II. oder III. Grades (eine Herzerregungsleitungsstörung, die

zu Herzrhythmusstörungen führt) leiden, ausgenommen, Sie haben einen

Herzschrittmacher.

wenn Sie an der "Sinusknotenkrankheit" leiden, ausgenommen, Sie haben einen

Herzschrittmacher.

wenn Sie an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung wie Asthma bronchiale

leiden.

wenn Sie an einem stark niedrigen Blutdruck (schwere Hypotonie) leiden.

Im Falle von Herzinsuffizienz/unzureichender Pumpkraft des Herzens.

wenn Sie an verlängertes QT-Syndrom (einer bestimmten Herzrhythmusstörung) leiden.

Gebrauchsinformation

CCDS version 7 & 8

Basis : e-approved 11/2013 Type IB C.I.3.a changes in SPC & PIL following outcome of art. 45

Adenocor-pil-de-02032015

02/03/2015

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Adenocor anwenden.

Wenn Ihnen Adenocor verabreicht wird, darf dies ausschließlich in einem Krankenhaus

erfolgen, in dem Herzüberwachung und Einrichtungen zur kardiorespiratorischen

Reanimation zur sofortigen Anwendung, falls erforderlich, verfügbar sind. Während der

Verabreichung ist eine EKG-Dauerüberwachung erforderlich, da lebensbedrohliche

Rhythmusstörungen auftreten können.

Wenn Sie an einer der nachfolgenden Erkrankungen leiden, da Adenocor einen starken

Blutdruckabfall hervorrufen kann:

eine Verengung der Herzkranzader

unzureichende Blutzufuhr (nicht korrigierte Hypovolämie)

eine Herzklappenverengung

ein Shunt (Links-Rechts-Shunt)

eine Entzündung der Herzinnenhaut (Perikarditis) oder ein Bluterguss der

Herzinnenhaut (Perikardeffusion)

eine Dysfunktion des autonomen Nervensystems oder

eine unzureichende Blutzufuhr (Carotisstenose) in der Hauptschlagader mit

zerebraler Gefäßinsuffizienz

wenn Sie vor kurzem einen Herzanfall (Myokardinfarkt) erlitten haben, an Herzinsuffizienz

leiden oder wenn Sie leichte Erregungsleitungsstörungen (AV-Block I. Grades, AV-Block)

haben, da sie sich während der Verabreichung von Adenocor vorübergehend

verschlimmern könnten.

wenn Sie an Vorhoffibrillation oder Vorhofflimmern leiden.

Es wurde über seltene Fälle von schwerer Bradykardie (ein zu langsamer Herzschlag)

berichtet. Einige Fälle traten bei Patienten auf, die sich vor kurzem einer

Herztransplantation unterzogen hatten. In den anderen Fällen war eine nicht direkt

wahrnehmbare Krankheit vorhanden.

Das Auftreten von schwerer Bradykardie (ein zu langsamer Herzschlag) muss als

Warnhinweis einer unterliegenden Krankheit betrachtet werden und könnte potentiell das

Auftreten von Torsades de pointe (eine schwere Herzrhythmusstörung) fördern,

insbesondere wenn Sie ein verlängertes QT-Intervall haben.

wenn Sie sich vor einiger Zeit (weniger als vor 1 Jahr) einer Herztransplantation

unterzogen haben. Bei diesen Patienten wurde eine erhöhte Empfindlichkeit des Herzens

gegen Adenosin (der Wirkstoff von Adenocor ) wahrgenommen.

Adenocor kann Bronchospasmen (Verengung durch Krampf der Muskeln der Luftwege)

beschleunigen oder verschlimmern (siehe Abschnitte "Adenocor darf nicht angewendet

werden" und "Welche Nebenwirkungen sind möglich?").

Der sofortige Abbruch der Verabreichung ist im Falle des Auftretens von

Ateminsuffizienz (potentiell fatal), Asystolie/Herzstillstand (potentiell fatal), Angor (ein

Druckgefühl (oder in manchen Fällen sogar stechende Schmerzen) hinter dem

Brustbein), schwerer Bradykardie (zu langsamer Herzschlag) oder schwerer Hypotonie

erforderlich.

wenn Sie für Konvulsionen/Krampfanfälle anfällig sind, da Adenocor dann Konvulsionen

hervorrufen kann.

wenn Sie bereits Dipyridamol anwenden (ein Arzneimittel, das das Zusammenklumpen

von Blutplättchen hemmt und die Blutgefäße erweitert). In diesem Fall muss die

Verabreichung von Dipyridamol 24 Stunden davor abgebrochen werden oder die Dosis

von Adenocor muss deutlich reduziert werden. Konsultieren Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie noch andere Arzneimittel einnehmen, lesen Sie den Abschnitt “Anwendung von

Adenocor zusamment mit anderen Arzneimitteln” sorgfältig durch.

Gebrauchsinformation

CCDS version 7 & 8

Basis : e-approved 11/2013 Type IB C.I.3.a changes in SPC & PIL following outcome of art. 45

Adenocor-pil-de-02032015

02/03/2015

Konsultieren Sie Ihren Arzt, falls einer der oben genannten Warnhinweise auf Sie zutrifft oder in

der Vergangenheit auf Sie zutraf.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern mit einer Herzrhythmusstörung, die als „Wolff-Parkinson-White-Syndrom“

(WPW) bezeichnet wird, kann Adenocor zu einer unerwarteten, stark abnormalen

Herzfrequenz führen.

Anwendung von Adenocor zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich

andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

anzuwenden.

Dipyridamol (ein Arzneimittel, das das Zusammenklumpen von Blutplättchen hemmt und

die Blutgefäße erweitert) verstärkt die Wirkung von Adenocor. Adenocor wird darum am

besten nicht angewendet, wenn Sie Dipyridamol einnehmen. Wenn die Anwendung von

Adenocor erforderlich ist, muss die Verabreichung von Dipyridamol 24 Stunden davor

abgebrochen werden oder die Dosis von Adenocor muss deutlich reduziert werden (siehe

Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen").

Aminophyllin, Theophyllin und die anderen Xanthine dürfen innerhalb 24 Stunden vor

der Verabreichung von Adenocor nicht verabreicht werden.

Adenocor kann eine Wechselwirkung mit Arzneimitteln haben, die die

Herzerregungsleitung beeinträchtigen.

Anwendung von Adenocor zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und

Alkohol

Nahrungsmittel und Getränke, die Xanthine enthalten (Tee, Kaffee, Schokolade, Cola, …)

müssen mindestens 12 Stunden vor der Verabreichung von Adenocor vermieden werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Es gibt wenig oder keine Daten über die Anwendung von Adenocor bei schwangeren Frauen.

Aus diesem Grund sollten Sie Adenocor während der Schwangerschaft nicht anwenden, es sei

denn, Ihr Arzt ist der Meinung, dass der Vorteil größer ist als die potentiellen Risiken.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob die Abbauprodukte von Adenocor in die Muttermilch ausgeschieden

werden. Aus diesem Grunde sollten Sie Adenocor während der Stillzeit nicht anwenden.

Adenocor enthält Natriumchlorid

Adenocor enthält 9 mg/ml Natriumchlorid (entsprechend 3,54 mg Natrium).

Wenn Sie eine kochsalzarme Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.

3.

WIE IST ADENOCOR ANZUWENDEN?

Adenocor ist ausschließlich für die Anwendung im Krankenhaus bestimmt. Es wird von einem

Arzt durch eine Injektion in eine Vene (intravenös) verabreicht. Adenocor wird in ansteigenden

Dosierungen gemäß einem bestimmten Schema verabreicht. Die angewendete Dosis und die

Gebrauchsinformation

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02/03/2015

Verabreichung einer eventuellen zweiten und dritten Dosis hängen von Ihrer Reaktion auf das

Arzneimittel ab.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Adenocor anwenden müssen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Adenocor ist ein Medikament zur Verwendung in Krankenhäusern mit Ausrüstung für

Wiederbelebungsmaßnahmen.

Ihr Arzt wird entscheiden, ob dieses Medikament erforderlich ist, wie viel davon in

Abhängigkeit des Gewichts Ihres Kindes verabreicht werden sollte und ob mehrere

Injektionen erforderlich sind.

• Ihr Kind wird sorgfältig überwacht, einschließlich der Aufzeichnung der elektrischen Aktivität

seines Herzens mithilfe eines EKG (Elektrokardiogramm).

• Es wird von einem Arzt oder einem/einer Krankenpfleger(in) als Injektion in die Vene Ihres

Kindes verabreicht.

Wenn Sie eine größere Menge von Adenocor angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel Adenocor angewendet haben, nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt,

Apotheker oder der Giftnotrufzentrale (070/245.245).

Symptome: Eine Überdosierung kann einen starken Blutdruckabfall, einen langsamen

Herzschlag (Bradykardie) oder einen Herzstillstand hervorrufen. Da Adenosin sehr schnell im

Körper abgebaut wird, verschwinden die eventuellen Symptome meistens schnell, wenn die

Verabreichung abgebrochen wird.

Die Behandlung von irgendwelcher anhaltenden Nebenwirkung muss individuell angepasst und

auf das spezifische Symptom gerichtet werden.

Methylxanthine wie Koffein und Theophyllin und Aminophyllin können verabreicht werden, um

der Wirkung von Adenosin entgegenzuwirken.

Es kann auch sein, Aminophyllin oder Theophyllin intravenös zu verabreichen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Die Nebenwirkungen von Adenocor sind meistens mittelschwer, von kurzer Dauer (meistens

weniger als 1 Minute) und werden gut vertragen. Schwere Reaktionen können auftreten.

Methylxanthine, wie intravenöses Aminophyllin oder Theophyllin, werden angewendet, um

anhaltende Nebenwirkungen zu beseitigen (50-125 mg durch eine langsame intravenöse

Injektion).

Die Häufigkeit der möglichen Nebenwirkungen, die nachfolgend genannt werden, ist nach

folgender Vereinbarung definiert:

sehr häufig (tritt bei mehr als 1 von 10 Personen auf)

häufig (tritt bei 1 bis 10 von 100 Personen auf)

gelegentlich (tritt bei 1 bis 10 von 1.000 Personen auf)

selten (tritt bei 1 bis 10 von 10.000 Personen auf)

sehr selten (tritt bei weniger als 1 von 10.000 Personen auf)

nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Gebrauchsinformation

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02/03/2015

Adenocor kann folgende Nebenwirkungen hervorrufen:

Herzerkrankungen:

Sehr häufig:

verlangsamte Herzschläge (Bradykardie)

sinusale Pause, übersprungene Herzschläge

Herzerregungsleitungsstörung (AV-Block)

zusätzliche Kontraktionen der Vorhöfe des Herzens (atriale Extrasystole)

Störungen der Reizbarkeit des Ventrikels wie ventrikuläre Extrasystole, nicht

verlängerte ventrikuläre Tachykardie (beschleunigte Herzschläge)

Gelegentlich:

beschleunigte Herzschläge (sinusale Tachykardie)

Palpitationen (Herzklopfen)

Sehr selten:

schwere Bradykardie (zu niedriger Herzschlag), die mit Atropin nicht korrigiert

werden kann und die gelegentlich eine vorübergehende Stimulation erfordern

kann.

Vorhoffibrillation (schnelle und nicht koordinierte Kontraktion der

Herzmuskelfasern in den Vorhöfen)

ventrikuläre Reizbarkeit, einschließlich ventrikulärer Fibrillation (schnelle und

nicht koordinierte Kontraktion der Herzmuskelfasern in den Vorhöfen) und

Torsades de pointe (siehe Abschnitt "Warnhinweise und

Vorsichtsmassnahmen")

Nicht bekannt:

Asystolie/Herzstillstand, gelegentlich fatal, insbesondere bei Patienten, die an

einer unterliegenden ischämischen Herzkrankheit oder Herzerkrankung leiden

(siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen").

Herzinfarkt, vor allem bei Patienten mit zuvor bestehenden Herzerkrankungen

Erkrankungen des Nervensystems:

Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel, Ohnmacht/Gefühl eines schwachen Kopfes

Gelegentlich: ein Druckgefühl im Kopf

Sehr selten: Verschlimmerung einer intrakraniellen Hypertonie (erhöhter Hirndruck).

Diese Verschlimmerung ist vorübergehend und spontan und schnell umkehrbar.

Nicht bekannt:

Bewusstseinsverlust / Ohnmacht

Konvulsionen, insbesondere bei Patienten, die hierfür anfällig sein (siehe auch

den Abschnitt “Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen”).

Augenerkrankungen:

Gelegentlich: verschwommenes Sehen

Erkrankung der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Sehr häufig: Dyspnoe (oder Drang, um tief einzuatmen).

Gelegentlich: Hyperventilation.

Sehr selten: Verengung durch Krampf der Muskeln der Luftwege (Bronchospasmen)

(siehe auch den Abschnitt “ Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen ”).

Nicht bekannt:

Ateminsuffizienz

Apnoe/Atemstillstand.

Gebrauchsinformation

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Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes

Häufig: Übelkeit.

Gelegentlich: Metallgeschmack.

Nicht bekannt: Erbrechen.

Gefäßerkrankungen:

Sehr häufig: Blasen.

Nicht bekannt :

niedriger Blutdruck, der gelegentlich schwer sein kann.

Plötzliche Hirndurchblutungsstörung (zerebrovaskulärer Unfall)/örtlicher

Blutzufuhrmangel (transitorische ischämische Attacke) (siehe auch den

Abschnitt “Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen”).

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Die allgemeinen Störungen sind meistens von kurzer Dauer, werden jedoch von dem

Patienten auf Grund ihrer Intensität als unangenehm empfunden.

Sehr häufig: Druckgefühl in der Brust/Thoraxschmerzen, Eindruck von einem

beklemmenden/verengenden Gefühl auf der Brust.

Häufig: brennendes Gefühl.

Gelegentlich:

Schwitzen

Gefühl von allgemeiner Last/Schwäche/Schmerzen

Sehr selten: Reaktionen auf der Injektionsstelle

Psychiatrische Störungen

Häufig: Angst

Erkrankungen des Immunsystems

Nicht bekannt : anaphylaktische Reaktion (einschließlich Angioödem und

Hautreaktionen wie Nesselsucht und Hautausschlag)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder, Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie

können Nebenwirkungen auch direkt über das aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen .

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Belgien:

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

5.

WIE IST ADENOCOR AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Gebrauchsinformation

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Bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahren. Nicht im Kühlschrank lagern.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach EXP angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Adenocor enthält

Der Wirkstoff ist: Adenosin. Jedes Injektionsfläschchen à 2 ml enthält 6 mg Adenosin.

Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid und Wasser für Injektionszwecke als

Lösungsmittel.

Wie Adenocor aussieht und Inhalt der Packung

Adenocor ist eine Injektionslösung, die in Injektionsfläschchen (Typ-I-Glas) à 2 ml dosiert à 3

mg/ml entsprechend 6 mg Adenosin pro Fläschchen erhältlich ist. Adenocor ist in Packungen à

6 Injektionsfläschchen erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Sanofi Belgium

Leonardo Da Vincilaan 19

1831 Diegem

: 02/710.54.00

e-mail: info.belgium@sanofi.com

Hersteller

Famar Health Care Services Madrid, S.A.U.

Avda. Leganés, 62

28923 Alcorcón

Spanien

Zulassungsnummer:

BE 169522

Verkaufsabgrenzung:

verschreibungspflichtig.

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im: 01/2016

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Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal

bestimmt.

Indikationen wie in AMZ definiert

Therapeutische Indikationen:

Rasche Umkehr von paroxismalen supraventrikulären Tachykardien, einschließlich derjenigen

bei akzessorischen Bahnen (Wolff-Parkinson-White-Syndrom), in einen normalen

Sinusrhythmus.

Gebrauchsinformation

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02/03/2015

Kinder und Jugendliche

Rasche Konversion in einen normalen Sinusrhythmus bei paroxysmaler supraventrikulärer

Tachykardie bei Kindern im Alter von 0 bis 18 Jahren.

Diagnostische Indikationen:

Hilfsmittel bei der Diagnose von supraventrikulären Tachykardien mit breiten oder engen

Komplexen.

Obwohl Adenosin bei der Behandlung von Vorhofflimmern, Vorhoffibrillation und

ventrikulärer Tachykardie nicht wirksam ist, kann durch die Verzögerung der AV-

Erregungsleitung eine Vorhofaktivität diagnostiziert werden.

Sensibilisation von endokavitären elektrophysiologischen Untersuchungen.

Verabreichungsweg: intravenös.

Dosierungsschema:

Therapeutische Dosen:

Erwachsene:

Anfangsdosis: Verabreichen Sie 3 mg in Form eines intravenösen Bolus (Injektion in 2

Sekunden).

Zweite Dosis: Wenn die erste Dosis die supraventrikuläre Tachykardie nicht innerhalb 1

bis 2 Minuten stoppt, müssen 6 mg in Form eines intravenösen Bolus verabreicht werden.

Dritte Dosis: Wenn die zweite Dosis die supraventrikuläre Tachykardie nicht innerhalb 1

bis 2 Minuten stoppt, müssen 12 mg in Form eines intravenösen Bolus verabreicht

werden.

Höhere Dosen werden nicht empfohlen.

Kinder und Jugendliche:

Während der Verabreichung von Adenosin müssen die Herz-Lungen-

Wiederbelebungsgeräte für den sofortigen Einsatz im Notfall bereitstehen.

Adenosin ist zur Verwendung in Verbindung mit ständiger Überwachung und EKG-

Aufzeichnung während der Verabreichung vorgesehen.

Die für die Behandlung der paroxysmalen supraventrikulären Tachykardie in der

pädiatrischen Population empfohlene Dosierung beträgt:

-initialer Bolus von 0,1 mg/kg Körpergewicht (maximale Dosis von 6 mg)

-Schritte von 0,1 mg/kg Körpergewicht je nach Bedarf zur Beendigung einer

supraventrikulären Tachykardie (maximale Dosis von 12 mg).

Verabreichungsmethode

Adenosin sollte als schnelle intravenöse (i.v.) Bolusinjektion in eine Vene oder über einen

i.v.-Zugang verabreicht werden. Wenn es über einen i.v.-Zugang verabreicht wird, sollte es

so proximal wie möglich injiziert und zügig mit Kochsalzlösung gespült werden. Wenn es

über eine periphere Vene verabreicht wird, sollte eine weitlumige Kanüle verwendet werden.

Ältere Patienten:

Wenden Sie die gleichen Dosen an, die für Erwachsene empfohlen werden.

Diagnostische Dosen:

Wenden Sie das oben beschriebene Dosisschema an, bis die diagnostischen

Informationen erreicht werden.

Verabreichungsart und Richtlinien für eine gute Anwendung:

Wenden Sie ADENOCOR ausschließlich in einem Krankenhaus an, wo Monitoring und

kardiorespiratorische Reanimations-Einrichtungen sofort verfügbar sind, falls erforderlich.

Gebrauchsinformation

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Basis : e-approved 11/2013 Type IB C.I.3.a changes in SPC & PIL following outcome of art. 45

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02/03/2015

Verabreichen Sie ADENOCOR durch eine schnelle i.v. Injektion (Bolus) gemäß dem oben

genannten Dosierungsschema. Um sicherzustellen, dass die Lösung den systemischen

Kreislauf erreicht, kann ADENOCOR entweder direkt in eine Vene oder durch eine

Infusion verabreicht werden; in diesem Fall muss die Injektion so proximal wie möglich

verabreicht und von einer Spülung mit physiologischem Serum gefolgt werden.

Patienten, bei denen ein AV-Block hohen Grades bei einer bestimmten Dosis auftritt,

dürfen keine zusätzlichen Dosen erhalten.

Art der Zubereitung: Fertige Injektionslösung.

Gebrauchsinformation

CCDS version 7 & 8

Basis : e-approved 11/2013 Type IB C.I.3.a changes in SPC & PIL following outcome of art. 45