Acyclovir Helvepharm

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Acyclovir Helvepharm Creme
  • Darreichungsform:
  • Creme
  • Zusammensetzung:
  • aciclovirum 50 mg, propylenglycolum, excipiens ad-Salbe für 1 g.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Acyclovir Helvepharm Creme
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Herpes labialis und Herpes genitalis

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 55691
  • Berechtigungsdatum:
  • 02-11-2000
  • Letzte Änderung:
  • 11-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Acyclovir Helvepharm

Helvepharm AG

Was ist Acyclovir Helvepharm und wann wird es angewendet?

Acyclovir Helvepharm ist ein Arzneimittel gegen Viren (= Virostatikum), speziell gegen das

Herpesvirus. Der Wirkstoff von Acyclovir Helvepharm hemmt die Vermehrung der Herpesviren,

ohne die normalen Stoffwechselvorgänge zu beeinträchtigen. Die Herpesviren bewirken auf Haut

und Schleimhaut Bläschenbildung.

Die Acyclovir Helvepharm Creme wird äusserlich bei leichten, örtlich begrenzten

Hauterscheinungen, z.B. Fieberbläschen, angewendet.

Acyclovir Helvepharm ist nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin hin zu verwenden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer

gegenwärtigen Erkrankung verschrieben.

Das Virostatikum in Acyclovir Helvepharm ist nicht gegen alle Mikroorganismen, welche

Infektionskrankheiten verursachen, wirksam. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht

richtig dosierten Virostatikums kann Komplikationen verursachen. Wenden Sie es deshalb nie von

sich aus für die Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen an.

Wann darf Acyclovir Helvepharm nicht angewendet werden?

Acyclovir Helvepharm Creme darf nicht angewendet werden bei einer bekannten oder vermuteten

Überempfindlichkeit auf die Wirkstoffe Aciclovir und Valaciclovir oder auf einen in Acyclovir

Helvepharm Creme enthaltenen Hilfsstoff (z.B. Propylenglycol).

Wann ist bei der Anwendung von Acyclovir Helvepharm Vorsicht geboten?

Bei einer Infektion mit Herpesviren in der Genitalregion sollte jeglicher Sexualkontakt vermieden

werden, da sonst der Partner angesteckt werden könnte.

Die Einnahme des Gichtmittels Probenecid sollte dem Arzt bzw. der Ärztin mitgeteilt werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden!

Darf Acyclovir Helvepharm während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet

werden?

Auf Grund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsmässiger Anwendung kein Risiko für das

Kind bekannt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft möglichst auf Arzneimittel

verzichten oder den Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin um Rat fragen.

Wird Acyclovir Helvepharm Creme während der Stillzeit verwendet, muss das Stillen nicht

unterbrochen werden.

Wie verwenden Sie Acyclovir Helvepharm?

Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin nichts anderes verordnet, gelten folgende Dosierungen:

5× täglich, alle 4 Stunden, für 5 bis evtl. 10 Tage auftragen.

Eine begonnene Therapie mit Virostatika sollte so lange wie vom Arzt bzw. von der Ärztin verordnet

durchgeführt werden. Die Krankheitssymptome verschwinden oft bevor die Infektion vollständig

ausgeheilt ist. Deshalb sollte die Behandlung einige Tage über das Verschwinden der

Krankheitszeichen hinaus fortgesetzt werden. Eine ungenügende Anwendungsdauer oder ein zu

frühes Beenden der Behandlung kann ein erneutes Aufflammen der Erkrankung zur Folge haben.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Acyclovir Helvepharm haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Acyclovir Helvepharm auftreten:

Gelegentlich können nach dem Auftragen der Creme vorübergehendes Brennen und Stechen

auftreten. Juckreiz, leichtes Austrocknen und Schuppen der Haut an der Applikationsstelle ist

ebenfalls möglich. Selten kann es zu Hautrötung, Kontaktdermatitis oder einer plötzlich eintretenden

allergischen Reaktion, sehr selten mit Schwellung im Bereich des Gesichtes, einschliesslich der

Augenlider, der Zunge und des Kehlkopfes kommen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Unmittelbar nach dem Auftragen der Creme kann ein leichtes Brennen oder eine leichte Rötung

auftreten, ohne dass deshalb ein Unterbruch der Behandlung notwendig wäre. Die Creme darf nicht

für die Behandlung des Auges verwendet werden.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Die Creme soll trocken, bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern

aufbewahrt werden.

Nach Beenden der Behandlung ist das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle

(Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen zu bringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Acyclovir Helvepharm Creme enthalten?

1 g Acyclovir Helvepharm Creme enthält als Wirkstoff Aciclovir 50 mg, Propylenglykol sowie

weitere Hilfsstoffe zur Herstellung einer Creme.

Zulassungsnummer

55691 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Acyclovir Helvepharm Creme? Welche Packungen sind erhältlich?

Acyclovir Helvepharm Creme ist in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung erhältlich.

Packungsgrössen:

Creme: Tube zu 5 g und 2× 5 g.

Zulassungsinhaberin

Helvepharm AG, Frauenfeld.

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2013 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.