Acetylcystein Helvepharm 600 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Acetylcystein Helvepharm 600 mg Brausetabletten
  • Darreichungsform:
  • Brausetabletten
  • Zusammensetzung:
  • acetylcysteinum 600 mg, aspartamum, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Acetylcystein Helvepharm 600 mg Brausetabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Mukolytikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 52132
  • Berechtigungsdatum:
  • 30-12-1993
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen.

Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben

erhalten, oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie bezogen.

Wenden Sie das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung des Arztes,

Apothekers (oder Drogisten*) bzw. der Ärztin, Apothekerin (oder Drogistin*) an, um den grössten

Nutzen zu haben.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

* nur bei Präparaten der Abgabekategorie D

Acetylcystein Helvepharm 200 mg/600 mg

Was ist Acetylcystein Helvepharm und wann wird es angewendet?

Acetylcystein Helvepharm enthält den Wirkstoff Acetylcystein. Dieser Wirkstoff verflüssigt und löst

den zähen, festsitzenden Schleim in den Luftwegen und fördert den Auswurf.

Das auf der Schleimhaut der Atemwege vorhandene Sekret spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr

von eingeatmeten Schadstoffen wie Bakterien, Staub und chemische Verunreinigungen. Diese

Reizstoffe werden im Sekret festgehalten, wo sie unschädlich gemacht und mit dem Auswurf

ausgeschieden werden.

Bei durch Bakterien und Viren verursachten Infektionen (Erkältungen, Grippe, Bronchitis) und bei

chronischen, durch Schadstoffe hervorgerufenen Reizungen nimmt die Schleimproduktion zu. Durch

die Verdickung des Schleims können die Atemwege blockiert werden, was Atembeschwerden und

Auswurfschwierigkeiten zur Folge hat.

Durch die schleimlösende Wirkung von Acetylcystein Helvepharm verflüssigt sich der zähe Schleim

und kann besser abgehustet werden. Dadurch wird die Gefahr einer Infektion vermindert. Bei freien

Atemwegen lässt der Husten nach und die Atmung wird erleichtert.

Acetylcystein Helvepharm eignet sich zur Behandlung aller Atemwegserkrankungen, die zu

übermässiger Schleimproduktion führen, wie z.B. Erkältungen oder Grippeerkrankungen mit Husten

und Katarrh sowie bei akuter und chronischer Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündungen, Hals-

und Rachenentzündungen, Bronchialasthma und (als Zusatzbehandlung) bei Mukoviszidose

(zystische Fibrose).

Was sollte dazu beachtet werden?

Die Wirkung von Acetylcystein Helvepharm wird durch reichliches Trinken gefördert. Rauchen trägt

zur übermässigen Bildung von Bronchialschleim bei. Durch Verzicht auf das Rauchen können Sie

die Wirkung von Acetylcystein Helvepharm unterstützen.

Wann darf Acetylcystein Helvepharm nicht eingenommen werden?

Acetylcystein Helvepharm darf bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff

Acetylcystein, bei Magen- und Darmgeschwüren und bei Vorliegen einer seltenen angeborenen

Stoffwechselkrankheit (sogenannte Phenylketonurie), die eine strikte Diät erfordert, nicht

eingenommen werden.

Acetylcystein Helvepharm sollte auch nicht zusammen mit hustenstillenden Mitteln (Antitussiva)

eingenommen werden, da durch diese Mittel der Husten und die natürliche Selbstreinigung der

Atemwege unterdrückt werden, wodurch das Abhusten des verflüssigten Schleims beeinträchtigt

wird und es zu einem Stau des Bronchialschleims mit Gefahr von Bronchialkrämpfen und

Infektionen der Atemwege kommen kann.

Die Brausetabletten zu 600 mg dürfen wegen ihres hohen Gehaltes an Wirkstoff bei Kindern unter 12

Jahren (bei Kindern mit der Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose (zystische Fibrose) unter 6

Jahren) nicht verwendet werden.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wissen, was in solchen Fällen zu tun ist.

Acetylcystein Helvepharm darf bei Kleinkindern unter 2 Jahren nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Einnahme von Acetylcystein Helvepharm Vorsicht geboten?

Die Anwendung von Acetylcystein Helvepharm kann, insbesondere zu Beginn der Behandlung, zu

einer Verflüssigung des Bronchialsekrets führen und den Auswurf fördern . Ist der Patient nicht in

der Lage dieses ausreichend abzuhusten, kann der Arzt bzw. Ärztin unterstützende Massnahmen

durchführen. Falls Sie bei einer früheren Einnahme eines Arzneimittels mit dem gleichen Wirkstoff,

wie ihn Acetylcystein Helvepharm enthält, Ausschläge oder Atembeschwerden beobachtet haben,

sollten Sie unbedingt Ihren Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin darüber informieren, bevor Sie mit der Einnahme des Präparates beginnen.

Leiden Sie an Bluthochdruck, sind für Sie die Brausetabletten Acetylcystein Helvepharm nicht

geeignet, da diese pro Brausetablette ungefähr 146 mg Natrium, entsprechend 372 mg Kochsalz,

enthalten. Das nach der Einnahme freiwerdende Salz kann Ihren Blutdruck noch weiter erhöhen und

die Wirkung von Mitteln gegen Bluthochdruck herabsetzen.

Die gleichzeitige Verwendung gewisser anderer Arzneimittel kann zu einer gegenseitigen

Beeinflussung der Wirkung führen. So kann die Wirksamkeit gewisser Mittel gegen

Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefässe (z.B. Nitroglycerin bei Angina pectoris) verstärkt

werden.

Eine gleichzeitige Verabreichung von Acetylcystein und Carbamazepin kann zu einer Senkung der

Carbamazepin Konzentration führen.

Die gleichzeitige Verabreichung von hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann die Wirkung von

Acetylcystein Helvepharm beeinträchtigen (siehe oben: «Wann darf Acetylcystein Helvepharm nicht

eingenommen werden?»). Des Weiteren sollten Sie Antibiotika nicht gleichzeitig mit Acetylcystein

Helvepharm einnehmen, sondern in einem zeitlichen Abstand von mindestens 2 Stunden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch

selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Acetylcystein Helvepharm während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen

werden?

Auf Grund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das

Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft möglichst auf Arzneimittel verzichten oder

den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

Es liegen keine Informationen zur Ausscheidung von Acetylcystein in die Muttermilch vor. Daher

sollten Sie Acetylcystein Helvepharm während der Stillzeit nur anwenden, wenn ihr behandelnder

Arzt bzw. Ärztin dies für notwendig erachtet.

Wie verwenden Sie Acetylcystein Helvepharm?

Falls nicht anders verordnet, beträgt die übliche Dosierung bei akuten Erkrankungen:

Kinder von 2 bis 12 Jahren: 3-mal täglich ½ Brausetablette zu 100 mg oder 2-mal täglich 200 mg (1

Brausetablette zu 200 mg).

Jugendliche über 12 Jahre und Erwachsene: 600 mg täglich, verteilt auf eine (1 Brausetablette zu 600

mg) oder mehrere Gaben (z.B. 3-mal 1 Brausetablette zu 200 mg).

Langzeitbehandlung (nur auf ärztliche Verordnung):

400–600 mg täglich, verteilt auf eine oder mehrere Gaben, Behandlungsdauer auf maximal 3–6

Monate beschränkt.

Wenn die übermässige Schleimbildung und der damit verbundene Husten nach einer Behandlung

von 2 Wochen nicht zurückgehen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, damit er die Ursache genauer

abklärt und eine eventuelle bösartige Erkrankung der Atemwege ausschliesst.

Mukoviszidose: wie oben, jedoch bereits für Kinder ab 6 Jahren, 3-mal täglich 1 Brausetablette zu

200 mg oder 1-mal täglich 1 Brausetablette zu 600 mg.

Lösen Sie die Brausetablette in einem Glas kaltem oder heissem Wasser auf und trinken Sie es

sofort. Lösen Sie nicht gleichzeitig andere Arzneimittel mit Acetylcystein Helvepharm im Wasser

auf, denn dadurch kann die Wirksamkeit sowohl von Acetylcystein Helvepharm als auch der anderen

Arzneimittel beeinträchtigt oder aufgehoben werden.

Beim Öffnen des Röhrchens ist ein leichter Schwefelgeruch wahrnehmbar. Dieser ist typisch für den

Wirkstoff Acetylcystein und beeinflusst dessen Wirkung nicht.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Acetylcystein Helvepharm haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Acetylcystein Helvepharm auftreten:

gelegentlich Magen-Darm-Störungen wie Erbrechen, Durchfall, Übelkeit, Bauchschmerzen oder

Entzündungen der Mundschleimhaut, sowie Überempfindlichkeitsreaktionen, Nesselsucht,

Kopfschmerzen und Fieber.

Im Weiteren können gelegentlich beschleunigter Puls, tiefer Blutdruck und Ohrgeräusche,

Sodbrennen, sowie Blutungen und Wasseransammlungen im Gesicht vorkommen.

Es können auch allergische Erscheinungen allgemeiner Art (wie z.B. Hautausschläge oder Juckreiz)

auftreten. Sollten die Überempfindlichkeitsreaktionen auch Atembeschwerden und

Bronchialkrämpfe auslösen, was in seltenen Fällen geschehen kann, so müssen Sie die Behandlung

mit Acetylcystein Helvepharm sofort abbrechen und einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen.

Der Atem kann vorübergehend einen unangenehmen Geruch bekommen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Acetylcystein Helvepharm Brausetabletten sollen trocken, gut verschlossen im Röhrchen, bei

Raumtemperatur (15–25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Röhrchen nach der Tablettenentnahme sofort wieder verschliessen.

Das Arzneimittel nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwenden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Acetylcystein Helvepharm enthalten?

1 Acetylcystein Helvepharm 200 mg Brausetablette enthält: den Wirkstoff Acetylcystein 200 mg.

Hilfsstoffe: Aspartam (entspr. 5,61 mg Phenylalanin), Aromastoffe sowie weitere Hilfsstoffe.

1 Acetylcystein Helvepharm 600 Brausetablette enthält: den Wirkstoff Acetylcystein 600 mg.

Hilfsstoffe: Aspartam (entspr. 11,2 mg Phenylalanin), Aromastoffe sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

52132 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Acetylcystein Helvepharm? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.

Acetylcystein Helvepharm 200 mg: Packungen à 30 Brausetabletten (mit Bruchrille).

Acetylcystein Helvepharm 600 mg: Packungen à 10 Brausetabletten (mit Bruchrille).

Zulassungsinhaberin

Helvepharm AG, Frauenfeld.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

22-8-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu UniCel DxH 800/600 Cellular Analysis Systems von Beckman Coulter, Inc.

Dringende Sicherheitsinformation zu UniCel DxH 800/600 Cellular Analysis Systems von Beckman Coulter, Inc.

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

21-8-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu Direct Radiography system DX-D 600 von Agfa HealthCare N.V.

Dringende Sicherheitsinformation zu Direct Radiography system DX-D 600 von Agfa HealthCare N.V.

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

27-7-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu ARCHITECT c4000 / c8000 / c16000 Processing Module von Abbott Laboratories (Abbott Park)

Dringende Sicherheitsinformation zu ARCHITECT c4000 / c8000 / c16000 Processing Module von Abbott Laboratories (Abbott Park)

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

15-3-2018

Duro-K 600 mg potassium chloride tablets

Duro-K 600 mg potassium chloride tablets

Advisory – lead content may exceed regulatory guidelines

Therapeutic Goods Administration - Australia

21-2-2017

Takeda Pharma A/S recalls batch of Pamol® in packs of 300 film-coated tablets

Takeda Pharma A/S recalls batch of Pamol® in packs of 300 film-coated tablets

Takeda Pharma A/S recalls a batch of Pamol® in packs of 300 film-coated tablets after the discovery of Ibumetin 600 mg containing ibuprofen in some packs. Both types of medicine are used for the treatment of mild pain, but they work in different ways and may cause different adverse reactions.

Danish Medicines Agency

8-10-2018

ISENTRESS® 600 mg Filmtabletten

Rote - Liste

18-9-2018

Thiogamma® 600 oral

Rote - Liste

14-9-2018

Gabapentin AbZ 600 mg Filmtabletten

Rote - Liste

24-8-2018

#OnePairTakeCare https://twitter.com/CDCgov/status/1032656962389913600 …

#OnePairTakeCare https://twitter.com/CDCgov/status/1032656962389913600 …

#OnePairTakeCare https://twitter.com/CDCgov/status/1032656962389913600 …

FDA - U.S. Food and Drug Administration

6-8-2018

Dolgit® 600

Rote - Liste

7-6-2018

Sobelin® Solubile 600

Rote - Liste