Aromasin 25 mg Tabletten

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

25-05-2021

Fachinformation Fachinformation (SPC)

25-05-2021

Wirkstoff:
EXEMESTAN
Verfügbar ab:
Haemato Pharm GmbH
ATC-Code:
L02BG06
INN (Internationale Bezeichnung):
exemestane
Verschreibungstyp:
Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Produktbesonderheiten:
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Zulassungsnummer:
1-23459-P1
Berechtigungsdatum:
2012-06-12

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Gebrauchsinformation: Information für

Patienten

Aromasin

®

25 mg

T

abletten

Wirkstoff: Exemestan

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Ein

-

nahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht

Dritte weiter.

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die

gleichen

Beschwerden haben wie

Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind.

Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Aromasin und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Aromasin beachten?

3. Wie ist Aromasin einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Aromasin aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und

weitere Informationen

1. Was ist Aromasin und wofür wird es

angewendet?

Ihr Arzneimittel heißt Aromasin. Aromasin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln

der Bezeichnung Aromatasehemmer. Diese Arzneimittel hemmen vor allem bei Frauen

nach der Menopause (Zeitpunkt der endgültig letzten Monatsblutung) die sogenannte

Aromatase, eine Substanz, die zur

Bildung von weiblichen Geschlechtshormonen, den

sogenannten Östrogenen, benötigt wird. Die Senkung der Östrogenspiegel im Körper

eine Möglichkeit

Behandlung von hormonabhängigem Brustkrebs.

Aromasin wird zur Behandlung von hormonabhängigem Brustkrebs im Anfangsstadium

Frauen nach der Menopause (Zeitpunkt der

endgültig letzten Monatsblutung) eingesetzt,

die bereits

3 Jahre Behandlung mit dem Arzneimittel Tamoxifen abgeschlossen haben.

Aromasin wird auch zur

Behandlung von fortgeschrittenem hormonabhängigem Brust

krebs bei Frauen nach der Menopause (Zeitpunkt der

endgültig letzten Monatsblutung)

eingesetzt, wenn eine andere Hormontherapie keinen ausreichenden

Behandlungserfolg

gebracht

hat.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Aromasin beachten?

Aromasin darf nicht eingenommen

werden,

wenn Sie allergisch gegen Exemestan (den

Wirkstoff in Aromasin) oder einen der

in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind oder

bereits einmal eine solche

Allergie hatten.

wenn Sie die Menopause noch nicht hinter sich haben, d. h. wenn Sie noch Ihre

Monatsblutung haben

wenn Sie schwanger oder möglicherweise schwanger sind oder wenn Sie

stillen

Warnhinweise und

V

orsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal,

bevor Sie Aromasin einnehmen.

Vor Beginn der Behandlung mit Aromasin wird Ihr Arzt unter Umständen Blutproben

abnehmen wollen, um sicherzustellen, dass Sie die Menopause abgeschlossen haben.

Vor Beginn der Behandlung wird auch eine routinemäßige Kontrolle Ihrer

itamin-

D-Werte gemacht, da Ihre Werte bei Brustkrebs im Anfangsstadium sehr niedrig sein

können. Falls Ihre Werte niedriger sind als die Normalwerte, werden Sie

itamin-

D-Supplemente

erhalten.

Bevor Sie mit der Einnahme von Aromasin beginnen, informieren

Sie Ihren Arzt,

falls Sie Leber- oder Nierenprobleme haben.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer Krankheit, die Ihre Knochenstärke

beeinträchtigt, leiden oder gelitten haben. Ihr Arzt wird in einem solchen Fall

unter

Umständen Ihre Knochendichte vor und während der Behandlung

mit Aromasin

überprüfen wollen, da Arzneimittel aus dieser Gruppe die Konzentration von

weib-

lichen Geschlechtshormonen vermindern und dies zu einem Rückgang des

Mineral-

stoffgehalts in den Knochen und damit zu einer verminderten Knochenstärke

führen

können.

Die Anwendung von Aromasin kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen

führen.

Einnahme von Aromasin zusammen

mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere

Arzneimittel einnehmen/

anwenden, kürzlich andere Arzneimittel

eingenommen/angewendet haben oder

beab

sichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um

nicht

verschreibungspflichtige

Arzneimittel handelt.

Aromasin soll nicht gleichzeitig mit einer Hormonersatztherapie

angewendet werden.

Die folgenden Arzneimittel sollen mit Vorsicht verwendet werden, wenn Sie sie

gleich

zeitig mit Aromasin einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn

Sie eines der folgenden

Arzneimittel verwenden:

Rifampicin (ein

Antibiotikum)

Carbamazepin oder Phenytoin (krampflösendes Arzneimittel zur

Behandlung von

Epilepsie)

das pflanzliche Arzneimittel Johanniskraut (Hypericum

perforatum

oder Präparate,

die dieses

Arzneimittel enthalten

Schwangerschaft und

Stillzeit

Nehmen Sie Aromasin nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder

stillen.

Wenn Sie schwanger sind oder glauben, dass Sie schwanger sein könnten,

informieren

Sie bitte Ihren Arzt.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Empfängnisverhütung,

falls eine auch noch so geringe

Möglichkeit besteht, dass

Sie schwanger werden könnten.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von

Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und

Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Falls Sie sich schläfrig, benommen,

schwindelig oder schwach fühlen, wenn Sie Aromasin

einnehmen, sollten Sie kein Fahrzeug

lenken und keine Maschinen bedienen.

Aromasin enthält Saccharose, Natrium und

Methyl-p-Hydroxybenzoat

Wenn Ihnen Ihr Arzt gesagt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit

für bestimmte Arten

von Zucker haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie dieses Arzneimittel

einnehmen.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h.,

es ist nahezu

„natriumfrei“.

Aromasin enthält eine kleine Menge Methyl-p-Hydroxybenzoat, das

(möglicherweise

verzögert) allergische Reaktionen verursachen kann;

falls dies eintritt, wenden Sie

sich bitte an Ihren Arzt.

3. Wie ist Aromasin einzunehmen?

Erwachsene und

ältere Patientinnen

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit

Ihrem Arzt ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach,

wenn Sie sich nicht sicher sind.

Aromasin Tabletten sollen nach einer Mahlzeit ungefähr immer zur gleichen

ageszeit

eingenommen werden. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie und

wie lange Sie Aromasin

einnehmen

sollen.

Die empfohlene Dosierung beträgt eine Tablette zu 25 mg einmal

täglich.

Falls Sie während der Behandlung mit Aromasin ins Krankenhaus gehen müssen,

informieren Sie bitte das Personal im Krankenhaus, welches Arzneimittel

Sie verwenden.

Anwendung bei Kindern

Aromasin ist nicht für die Anwendung bei Kindern

geeignet.

Wenn Sie eine größere Menge von Aromasin eingenommen haben, als Sie

sollten

Wenn Sie versehentlich zu

viele Tabletten eingenommen haben, verständigen Sie

umgehend Ihren Arzt oder wenden Sie sich direkt an die Notfallambulanz im nächsten

Krankenhaus. Zeigen Sie dort Ihre Packung mit Aromasin

abletten.

Wenn Sie die Einnahme von Aromasin vergessen

haben

Nehmen Sie keine doppelte Dosis, um eine vergessene Tablette auszugleichen.

Wenn Sie vergessen haben, Ihre Tablette zu nehmen, nehmen Sie diese, sobald Sie

sich

daran erinnern. Falls es bereits fast Zeit für die nächste Dosis ist, nehmen Sie nur

diese

gewohnten Zeit.

Wenn Sie die Einnahme von Aromasin

abbrechen

Sie sollten die Einnahme Ihrer Tabletten nicht abbrechen, auch wenn Sie sich besser

fühlen, es sei denn Ihr Arzt sagt Ihnen, dass Sie das

tun sollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels

haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber

nicht bei jedem auftreten müssen.

Überempfindlichkeit, Entzündung der Leber (Hepatitis) und Entzündung

der Gallengänge

der Leber, die eine Gelbfärbung der Haut (cholestatische Hepatitis) bewirken können,

können auftreten. Zu den Symptomen zählen allgemeines Unwohlsein, Gelbsucht (Gelb-

färbung der Haut und der Augen), Juckreiz, rechtsseitige Bauchschmerzen und

Appetit-

verlust. Verständigen Sie unverzüglich Ihren Arzt, um eine medizinische Beratung einzu-

holen, falls Sie vermuten, dass Sie eines dieser Symptome haben.

Aromasin wird im Allgemeinen gut vertragen, und die folgenden Nebenwirkungen,

die bei

mit Aromasin behandelten Patienten beobachtet wurden, sind zumeist leicht oder mäßig

stark. Die meisten Nebenwirkungen stehen mit einem Mangel an Östrogen in

Zusammen

hang (z.

B. Hitzewallungen).

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten

betreffen

Depression

Schlafschwierigkeiten

Kopfschmerzen

Hitzewallungen

Schwindel

Übelkeit

Vermehrtes Schwitzen

Muskel- und Gelenkschmerzen (einschließlich Osteoarthritis, Rückenschmerzen,

Arthritis und Gelenksteifigkeit)

Müdigkeit

Verminderung der Zahl der weißen Blutzellen

Bauchschmerzen

Erhöhung der Leberenzyme

Erhöhte Werte für ein Hämoglobinabbauprodukt

im Blut

Erhöhte Blutwerte eines Blutenzyms aufgrund eines Leberschadens

Schmerzen

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten

betreffen

Appetitlosigkeit

Karpaltunnelsyndrom (eine Kombination von Kribbeln, Taubheitsgefühl und

Schmerzen in der ganzen Hand mit Ausnahme des kleinen Fingers)

oder Hautkribbeln

Erbrechen, Verstopfung, Verdauungsstörungen,

Durchfall

Haarausfall

Hautausschlag, Ameisenlaufen und Juckreiz

Knochenausdünnung, die zu einer Verminderung der Knochenstärke (Osteoporose)

und damit in einigen Fällen zu Knochenbrüchen

führen könnte

Geschwollene Hände und Füße

Verminderung der Zahl der

Blutplättchen

Gefühl von Schwäche

Gelegentlich

kann bis zu 1 von 100 Behandelten

betreffen

Überempfindlichkeit

Selten kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten

betreffen

Ausbruch von kleinen Bläschen in einem bestimmten Hautbereich zu

einem Ausschlag

Benommenheit

Leberentzündung

Entzündung der Gallengänge der Leber, die eine Gelbfärbung der Haut

bewirkt

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Niedrige Werte für bestimmte weiße Blutzellen

im Blut

Veränderungen bei den Werten für bestimmte Blutzellen (Lymphozyten) und bei

Blutplättchen können ebenfalls beobachtet werden, vor allem bei Patienten

mit einer

vorbestehenden Lymphopenie (verminderte Konzentration von Lymphozyten

im Blut).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200

Wien

Österreich

Fax: +43 (0)

50 555 36207

Website:

http://www

.basg.gv

.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr

Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung

gestellt werden.

5. Wie ist Aromasin

aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich

auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister nach

„Verwendbar bis:“ bzw. „Verw. bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr

anwenden.

Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen

Monats.

Für

dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen

erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen

Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu

entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden.

Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere

Informationen

Was Aromasin

enthält

Der Wirkstoff ist Exemestan. Jede überzogene Tablette enthält 25 mg Exemestan.

Die sonstigen Bestandteile sind hochdisperses Siliciumdioxidhydrat, Crospovidon,

Hypromellose, Magnesiumstearat, Mannitol, mikrokristalline Cellulose, Carboxy-

methylstärke-Natrium

(Typ

A), Polysorbat, Polyvinylalkohol, Simeticon,

Macrogol,

Saccharose, leichtes basisches Magnesiumcarbonat, Methyl-p-hydroxybenzoat

218),

Cetylesterwachs, Talkum, Carnaubawachs, Ethylalkohol, Schellack, Titandioxid

171)

und Eisenoxid

172).

Wie Aromasin aussieht und Inhalt der

Packung

Aromasin ist eine runde, beidseitig gewölbte, weißliche, überzogene Tablette mit

Kennzeichnung 7663

auf einer Seite.

Aromasin ist in Blisterpackungen zu 15, 20, 30, 90, 100 und 120 Tabletten

erhältlich.

werden möglicherweise nicht alle

Packungsgrößen in Verkehr

gebracht.

Zulassungsinhaber und

Hersteller

Zulassungsinhaber:

Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H.,

Wien

Hersteller:

Pfizer Italia S.r.l., Località Marino del Tronto, 63100 Ascoli Piceno (AP),

Italien

Parallel vertrieben und umverpackt von:

HAEMATO PHARM GmbH,

Lilienthalstr. 5c, 12529 Schönefeld, Deutschland

Z.Nr.: 1-23459-P

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen

Wirtschafts

-

raumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Griechenland, Irland, Island, Italien,

Luxem

burg, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden, Vereinigtes Königreich: Aromasin

Frankreich:

Aromasine

Spanien:

Aromasil

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2020.

ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Aromasin

25 mg Tabletten

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

1 überzogene Tablette enthält 25 mg Exemestan.

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung

Jede Tablette enthält 30,2 mg Saccharose und 0,003 mg

Methyl-p-hydroxybenzoat

(E 218).

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Überzogene Tabletten

Runde, bikonvexe, weißliche überzogene Tablette auf einer Seite mit 7663 gekennzeichnet

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Aromasin ist angezeigt für die adjuvante Behandlung bei Frauen in der Postmenopause mit

Östrogenrezeptor-positivem invasivem Mammakarzinom im Anfangsstadium (EBC) nach einer initialen

adjuvanten Tamoxifen-Behandlung über 2 - 3 Jahre.

Aromasin ist angezeigt für die Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms bei Frauen in

natürlicher oder induzierter Postmenopause mit einer Progression nach Antiöstrogenbehandlung.

Bei Patientinnen mit einem negativen Östrogenrezeptorstatus ist die Wirksamkeit nicht belegt.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Erwachsene und ältere Patientinnen

Die empfohlene Dosierung beträgt 1 x täglich eine 25 mg Tablette Aromasin, vorzugsweise nach einer

Mahlzeit.

Bei Patientinnen mit Mammakarzinom im Anfangsstadium sollte die Behandlung mit Aromasin bis zum

Abschluss einer kombinierten sequentiellen adjuvanten Hormontherapie (Tamoxifen, gefolgt von

Aromasin) über 5 Jahre fortgeführt werden. Beim Auftreten eines Rezidivs wird die Behandlung früher

abgebrochen.

Bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Mammakarzinom sollte die Behandlung mit Aromasin so lange

weitergeführt werden, bis eine Progression eintritt.

Bei Leber- oder Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe Abschnitt 5.2).

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung bei Kindern wird nicht empfohlen.

4.3 Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile

Frauen in der Prämenopause und schwangere oder stillende Frauen

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Aromasin sollte nicht bei Frauen mit prämenopausalem Hormonstatus angewendet werden. Daher muss,

falls klinisch angezeigt, der postmenopausale Status durch Bestimmung der LH-, FSH- und Östrogen-

werte bestätigt werden.

Aromasin sollte bei Patientinnen mit Störungen der Leber- oder Nierenfunktion mit Vorsicht angewendet

werden.

Aromasin Tabletten enthalten Saccharose und dürfen nicht an Patientinnen mit der seltenen hereditären

Fructoseintoleranz,

Glucose-Galactose-Malabsorption

oder

Saccharase-Isomaltase-Insuffizienz

verab-

reicht werden.

Aromasin Tabletten enthalten

Methyl-p-hydroxybenzoat,

das (möglicherweise verspätet) allergische

Reaktionen verursachen kann.

Aromasin kann den Östrogenspiegel markant reduzieren, und es wurden nach seiner Anwendung eine

Abnahme der Knochendichte und eine erhöhte Frakturrate beobachtet (siehe Abschnitt 5.1). Bei Beginn

einer adjuvanten Behandlung mit Aromasin sollte bei Frauen mit Osteoporose oder Osteoporoserisiko ein

Ausgangswert für die Knochendichte basierend auf aktuellen klinischen Richtlinien und Standards

bestimmt werden. Bei Patientinnen mit fortgeschrittener Krankheit sollte die Knochendichte nach

individuellen Kriterien untersucht werden. Obwohl ausreichende Daten fehlen, welche die Wirksamkeit

einer Behandlung von Aromasin-induziertem Knochendichteverlust belegen würden, sollten mit Aromasin

behandelte Patientinnen sorgfältig überwacht werden, und eine Behandlung auf oder eine entsprechende

Prophylaxe gegen Osteoporose sollte bei Patientinnen mit einem diesbezüglichen Risiko initiiert werden.

Aufgrund der hohen Prävalenz von schwerem Vitamin-D-Mangel bei Frauen mit Mammakarzinom im

Anfangsstadium sollte vor Beginn der Behandlung mit einem Aromatasehemmer eine routinemäßige

Kontrolle der

25-Hydroxy-Vitamin-D-Werte

in Erwägung gezogen werden. Frauen mit Vitamin-D-

Mangel sollten zusätzlich Vitamin-D-Supplemente verabreicht erhalten.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

In vitro wurde nachgewiesen, dass das Arzneimittel durch Cytochrom P450 CYP3A4 und

Aldoketoreduktasen metabolisiert wird (siehe Abschnitt 5.2.) und keines der wichtigen CYP-Isoenzyme

hemmt. In einer klinischen Studie zur Pharmakokinetik zeigte die spezifische Hemmung von CYP3A4

durch Ketoconazol keine signifikante Wirkung auf die Pharmakokinetik von Exemestan.

In einer Wechselwirkungsstudie mit Rifampicin, einem starken CYP450 Induktor, wurde bei täglicher

Dosierung von 600 mg und einer Einzeldosis von 25 mg Exemestan die AUC um 54 % und die C

41 % verringert. Da die klinische Relevanz dieser Wechselwirkung nicht bewertet wurde, kann die

gleichzeitige Verabreichung von Arzneimitteln, die nachweislich CYP3A4 induzieren, wie Rifampicin,

Antikonvulsiva (z. B. Phenytoin und Carbamazepin) und pflanzlichen Arzneimitteln, die Hypericum

perforatum (Johanniskraut) enthalten, die Wirksamkeit von Aromasin verringern.

Aromasin sollte mit Arzneimitteln, die über CYP3A4 metabolisiert werden und ein schmales

therapeutisches Fenster haben, mit Vorsicht angewendet werden. Für die gleichzeitige Verabreichung von

Aromasin und anderen onkologischen Arzneimitteln liegen keine klinischen Erfahrungen vor.

Aromasin sollte nicht zusammen mit östrogenhaltigen Arzneimitteln verabreicht werden, da diese die

pharmakologische Wirkung von Aromasin aufheben.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h. es ist nahezu

„natriumfrei“.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen keine klinischen Daten zur Exposition mit Aromasin während einer Schwangerschaft vor.

Tieruntersuchungen haben toxikologische Wirkungen auf die Reproduktionsorgane gezeigt (siehe

Abschnitt 5.3.). Aromasin ist daher bei schwangeren Frauen kontraindiziert.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Exemestan in die Muttermilch ausgeschieden wird. Aromasin sollte nicht an

stillende Frauen verabreicht werden.

Frauen in der Perimenopause oder Frauen, die schwanger werden können

Bis zum vollständigen Nachweis des Eintritts der Postmenopause muss der Arzt Frauen, die schwanger

werden können (einschließlich Frauen in der Perimenopause und Frauen, bei denen die Postmenopause

erst vor kurzem eingetreten ist), auf die Notwendigkeit einer effektiven Kontrazeption hinweisen (siehe

Abschnitte 4.3 und 4.4).

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Aromasin hat einen mäßigen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen.

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Aromasin wurden Benommenheit, Somnolenz, Asthenie und

Schwindel berichtet. Die Patientinnen sollten darauf hingewiesen werden, dass beim Auftreten dieser

Symptome ihre physischen und/oder mentalen, für die Handhabung von Maschinen oder das Fahren eines

Fahrzeugs erforderlichen Fähigkeiten, beeinträchtigt sein können.

4.8 Nebenwirkungen

Aromasin wurde in allen mit einer Standarddosis von 25 mg/Tag durchgeführten klinischen Studien

generell gut vertragen. Die aufgetretenen unerwünschten Wirkungen waren in der Regel leicht bis

mittelschwer ausgeprägt.

Die Abbruchrate wegen unerwünschter Ereignisse lag bei Patientinnen mit Mammakarzinom im

Anfangstadium, die nach der initialen unterstützenden Tamoxifentherapie mit Aromasin weiterbehandelt

wurden, bei 7,4 %. Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren Hitzewallungen (22 %),

Arthralgie (18 %) und Müdigkeit (16 %).

Für die Gesamtgruppe mit fortgeschrittenem Mammakarzinom lag die Abbruchrate aufgrund

unerwünschter Ereignisse bei 2,8 %. Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren

Hitzewallungen (14 %) und Übelkeit (12 %).

Die meisten Nebenwirkungen können den üblichen pharmakologischen Auswirkungen eines Östrogen-

entzugs zugeschrieben werden (z. B. Hitzewallungen).

Die berichteten Nebenwirkungen aus klinischen Studien und aus der Erfahrung nach der Markteinführung

werden nachstehend nach Organsystemen und nach Häufigkeit angeführt.

Die Häufigkeiten werden wie folgt definiert: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100 bis < 1/10);

gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100); selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000); sehr selten (< 1/10.000); nicht

bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr häufig:

Leukopenie

Häufig:

Thrombozytopenie

Nicht bekannt:

Verminderung der Lymphozytenzahl

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich:

Überempfindlichkeit

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig:

Anorexie

Psychiatrische Erkrankungen

Sehr häufig

Depression, Schlaflosigkeit

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig:

Kopfschmerzen, Schwindel

Häufig:

Karpaltunnelsyndrom, Parästhesie

Selten:

Schläfrigkeit

Gefäßerkrankungen

Sehr häufig:

Hitzewallungen

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig:

Bauchschmerzen, Übelkeit

Häufig:

Erbrechen, Diarrhoe, Verstopfung, Dyspepsie

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr häufig:

Erhöhung der Leberenzyme, Erhöhung der Bilirubinwerte im Blut, Erhöhung der

Blutspiegel von alkalischer Phosphatase

Selten:

Hepatitis

, cholestatische Hepatitis

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr häufig:

Vermehrtes Schwitzen

Häufig:

Alopezie, Hautausschlag, Urtikaria, Pruritus

Selten:

Akute generalisierte exanthematöse Pustulose

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Sehr häufig:

Gelenksschmerzen und Schmerzen des Bewegungsapparates*

Häufig:

Knochenbrüche, Osteoporose

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr häufig:

Schmerzen, Müdigkeit

Häufig:

Periphere Ödeme, Asthenie

Inklusive: Arthralgie und weniger häufig

Gliederschmerzen,

Osteoarthritis,

Rückenschmerzen,

Arthritis,

Myalgie und Gelenksteifheit

Bei Patientinnen mit

fortgeschrittenem Mammakarzinom

wurde selten über

Thrombozytopenie

und Leukopenie

berichtet. Bei etwa 20 % der Patientinnen ist unter Aromasin eine

gelegentliche Verminderung

Lymphozytenzahl

beobachtet worden, insbesondere bei Patientinnen mit bereits bestehender

Lymphopenie.

durchschnittliche

Zahl der Lymphozyten änderte sich jedoch im Laufe der Zeit nicht signifikant, und es wurde

keine

entsprechende

Zunahme an

Virusinfektionen

beobachtet. In Studien an Patientinnen mit Mammakarzinom

Anfangsstadium

wurden diese Symptome nicht beobachtet.

Häufigkeit berechnet nach der Formel 3/X

In der untenstehenden Tabelle sind die Häufigkeiten der vordefinierten Nebenwirkungen und Erkrankungen

(unabhängig von ihrer Kausalität) angeführt, die in der IES Studie (Intergroup Exemestane Study) während

und bis zu 30 Tagen nach Beendigung der Behandlung bei Patientinnen mit Mammakarzinom im

Anfangsstadium beobachtet wurden.

Nebenwirkungen und

Erkrankungen

Exemestan

(N = 2249)

Tamoxifen

(N = 2279)

Hitzewallungen

491 (21,8 %)

457 (20,1 %)

Müdigkeit

367 (16,3 %)

344 (15,1 %)

Kopfschmerzen

305 (13,6 %)

255 (11,2 %)

Schlaflosigkeit

290 (12,9 %)

204 (9,0 %)

Schweißausbrüche

270 (12,0 %)

242 (10,6 %)

Gynäkologische Beschwerden

235 (10,5 %)

340 (14,9 %)

Schwindel

224 (10,0 %)

200 (8,8 %)

Übelkeit

200 (8,9 %)

208 (9,1 %)

Osteoporose

116 (5,2 %)

66 (2,9 %)

Vaginalblutungen

90 (4,0 %)

121 (5,3 %)

Andere primäre Tumore

84 (3,6 %)

125 (5,3 %)

Erbrechen

50 (2,2 %)

54 (2,4 %)

Sehstörungen

45 (2,0 %)

53 (2,3 %)

Thromboembolie

16 (0,7 %)

42 (1,8 %)

Osteoporotische Frakturen

14 (0,6 %)

12 (0,5 %)

Herzinfarkt

13 (0,6 %)

4 (0,2 %)

In der IES Studie betrug die Häufigkeit von ischämischen kardialen Ereignissen in den Therapiearmen mit

Exemestan und Tamoxifen 4,5 % bzw. 4,2 %. Für die einzelnen kardiovaskulären Ereignisse einschließlich

Hypertonie (9,9 % vs. 8,4 %), Myokardinfarkt (0,6 % vs. 0,2 %) und Herzmuskelschwäche (1,1 % vs. 0,7

%) wurden keine signifikanten Unterschiede festgestellt.

In der IES-Studie kam es unter Exemestan häufiger zu einer Hypercholesterinämie als unter Tamoxifen

(3,7 % vs. 2,1 %).

In einer weiteren doppelblinden, randomisierten Studie wurden postmenopausale Frauen mit frühem

Mammakarzinom über 24 Monate mit Exemestan (n = 73) oder Plazebo (n = 73) behandelt. Hierbei kam

es unter Exemestan zu einer durchschnittlichen Erniedrigung der

Plasma-HDL-Cholesterinwerte

um 7 bis

9 % im Vergleich zu einem 1 %igen Anstieg bei Plazebo. Das Apolipoprotein A1 war in der Exemestan-

Gruppe ebenfalls um 5 bis 6 % erniedrigt gegenüber 0 bis 2 % unter Plazebo. Die Auswirkungen auf die

anderen untersuchten Lipid-Parameter (Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin, Triglyzeride, Apolipo-

protein-B und Lipoprotein-A) waren in den beiden Behandlungsgruppen sehr ähnlich. Die klinische

Signifikanz dieser Ergebnisse ist unklar.

Magengeschwüre wurden in der IES Studie im Exemestan-Arm mit einer höheren Häufigkeit als mit

Tamoxifen beobachtet (0,7 % vs. < 0,1 %). Die Mehrheit der Patienten mit Magengeschwüren, die mit

Exemestan behandelt wurden, erhielt gleichzeitig ein nichtsteroidales Antirheumatikum und/oder hatte

eine Anamnese mit einer solchen Erkrankung.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie

ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des

Nutzen-Risiko-Verhältnisses

des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das

nationale Meldesystem anzuzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 Wien

Österreich

Fax: +43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

4.9 Überdosierung

In klinischen Studien mit Aromasin erhielten weibliche Probanden Einzeldosen bis zu 800 mg und Frauen

in der Postmenopause mit fortgeschrittenem Mammakarzinom bis zu 600 mg/Tag. Diese Dosierungen

wurden gut vertragen. Die Einzeldosis von Aromasin, die lebensbedrohliche Symptome zur Folge haben

könnte, ist nicht bekannt. In tierexperimentellen Studien an Ratten und Hunden sind nach oraler Einzelgabe

von Aromasin, entsprechend dem 2000 bzw. 4000fachen der empfohlenen Humandosis bezogen auf

mg/m

, Todesfälle aufgetreten. Für eine Überdosierung von Aromasin ist kein spezifisches Antidot

bekannt. Es ist eine allgemein unterstützende Behandlung angezeigt, welche häufige

Kontrollen

Vitalfunktionen, sowie genaue Beobachtung der Patientinnen einschließt.

5.

PHARMAKOLOGISCHE

EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Steroidaler Aromatasehemmer; Antineoplastische Mittel

ATC-Code: L02BG06

Wirkmechanismus

Exemestan ist ein irreversibler, steroidaler Aromatasehemmer und ist strukturell verwandt mit dem

natürlichen Hormon Androstendion. Bei Frauen in der Postmenopause erfolgt die Östrogensynthese

primär in den peripheren Geweben. Dabei werden Androgene durch das Enzym Aromatase in Östrogene

umgewandelt. Der Östrogenentzug durch Aromatasehemmung stellt daher eine wirksame und selektive

Behandlung von hormonabhängigem Mammakarzinom bei postmenopausalen Frauen dar.

Es hat sich gezeigt, dass die Serumöstrogenspiegel bei postmenopausalen Frauen bereits ab einer Dosis von

5 mg Aromasin p. o. signifikant reduziert werden, wobei bei täglichen Dosierungen von 10 - 25 mg der

Serumöstrogenspiegel um mehr als 90 % gesenkt wird. Eine Tagesdosis von 25 mg führte bei

postmenopausalen Patientinnen mit Mammakarzinom zu einer Reduktion der Gesamtaromataseaktivität um

98 %.

Exemestan hat keinerlei gestagene oder östrogene Aktivität. Die vor allem bei hohen Dosierungen

beobachtete leichte androgene Wirkung ist möglicherweise auf das 17-Hydroxy-Derivat zurückzuführen.

Als weiteren Hinweis auf die Selektivität der Substanz hinsichtlich anderer an der Steroidsynthese

beteiligten Enzyme zeigte Aromasin auch bei täglicher Mehrfachdosierung keine nachweisbare Wirkung

auf die Biosynthese der

Nebennierenrindenhormone

Cortisol und Aldosteron, gemessen vor oder nach

einer ACTH-Stimulation.

Während einer Therapie mit Aromasin ist es folglich auch nicht erforderlich, Glucocorticoide oder

Mineralocorticoide zu substituieren. Eine leichte, nicht dosisabhängige Erhöhung der Serumspiegel für LH

und FSH konnte selbst bei niedrigen Dosen beobachtet werden: Dieser Effekt tritt jedoch bei dieser

pharmakotherapeutischen Gruppe nicht unerwartet auf und ist wahrscheinlich das Ergebnis einer auch bei

postmenopausalen Frauen durch Abfall des Östrogenspiegels gesteuerten Rückkoppelung auf

hypophysärer

Ebene, mit den Folgen einer Stimulation der hypophysären Gonadotropinsekretion.

Klinische Wirksamkeit und Sicherheit

Adjuvante Behandlung von Mammakarzinom im Anfangsstadium

In einer multizentrischen, randomisierten Doppelblindstudie (IES-Studie) wurden 4724 Patientinnen in

der Postmenopause, die ein

Östrogenrezeptor-positives

oder primäres Mammakarzinom mit unklarem

Rezeptorstatus hatten und nach 2 bis 3 Jahren adjuvanter Tamoxifenbehandlung krankheitsfrei waren,

entweder für weitere 2 bis 3 Jahre mit 25 mg Aromasin pro Tag oder bis zur Beendigung der

Gesamttherapiedauer von 5 Jahren mit 20 oder 30 mg Tamoxifen pro Tag behandelt.

Mittlere Beobachtungsdauer von 52 Monaten in der IES-Studie

Nach einer mittleren Therapiedauer von etwa 30 Monaten und einer mittleren Follow-up-Phase von 52

Monaten zeigten die Resultate bei der Gruppe mit der sequentiellen Aromasinbehandlung nach 2 - 3 Jahren

adjuvanter Tamoxifentherapie im Vergleich zu der mit Tamoxifen weiterbehandelten Gruppe eine klinisch

und statistisch signifikante Verlängerung des krankheitsfreien Überlebens (DFS). Die Analyse zeigte, dass

im beobachteten Zeitraum das Risiko eines Rezidivs in der mit Aromasin behandelten Gruppe um 24 %

niedriger war als in der Tamoxifengruppe (Risikoverhältnis 0,76; p = 0,00015). Der günstige Einfluss von

Exemestan gegenüber Tamoxifen im Hinblick auf das krankheitsfreie Überleben war offensichtlich

unabhängig vom Tumorstadium (Lymphknotenbefall) oder von einer vorangegangenen Chemotherapie.

Aromasin reduzierte auch das Risiko von kontralateralem Brustkrebs (Risikoverhältnis 0,57; p = 0,04158)

signifikant.

In der Gesamtpopulation der Studie wurde ein Trend zu einem verbesserten Gesamtüberleben mit

Exemestan (222 Todesfälle) verglichen mit Tamoxifen (262 Todesfälle) bei einem Risikoverhältnis 0,85

(Log-Rank Test: p = 0,07362) beobachtet, was einer Reduktion des Risikos für einen Tod von 15 %

zugunsten von Exemestan entspricht. Das Risiko eines Todes reduzierte sich mit Exemestan im Vergleich

zu Tamoxifen statistisch signifikant um 23 % (Risikoverhältnis für Gesamtüberleben 0,77; Wald Chi-

Square Test: p = 0,0069) und zwar bei Einbeziehung von im Voraus festgelegten prognostischen

Faktoren (z. B. Östrogenrezeptorstatus, Lymphknotenstatus, vorhergehende Chemotherapie, Anwendung

von Hormonersatztherapien und Bisphosphonaten).

52 Monate - wichtigste Wirksamkeitsergebnisse in der Gesamtpatientenpopulation (intention to treat

population) und bei Östrogenrezeptor-positiven Frauen:

Endpunkt

Patientengut

Exemestan

Fälle / N (%)

Tamoxifen

Fälle / N (%)

Risikoverhältnis

(95 % KI)

p-Wert*

Krankheitsfreies

Überleben

a

Alle Patientinnen

354 / 2352 (15,1 %)

453 / 2372 (19,1 %)

0,76 (0,67 - 0,88)

0,00015

Patientinnen

289 / 2023 (14,3 %)

370 / 2021 (18,3 %)

0,75 (0,65 - 0,88)

0,00030

Kontralaterales Mammakarzinom

Alle Patientinnen

20 / 2352 (0,9 %)

35 / 2372 (1,5 %)

0,57 (0,33 - 0,99)

0,04158

Patientinnen

18 / 2023 (0,9 %)

33 / 2021 (1,6 %)

0,54 (0,30 - 0,95)

0,03048

Brustkrebsfreies

Überleben

b

Alle Patientinnen

289 / 2352 (12,3 %)

373 / 2372 (15,7 %)

0,76 (0,65 - 0,89)

0,00041

Patientinnen

232 / 2023 (11,5 %)

305 / 2021 (15,1 %)

0,73 (0,62 - 0,87)

0,00038

Fernmetastasenfreies

Überleben

c

Alle Patientinnen

248 / 2352 (10,5 %)

297 / 2372 (12,5 %)

0,83 (0,70 - 0,98)

0,02621

Patientinnen

194 / 2023 (9,6 %)

242 / 2021 (12,0 %)

0,78 (0,65 - 0,95)

0,01123

Gesamtüberleben

d

Alle Patientinnen

222 / 2352 (9,4 %)

262 / 2372 (11,0 %)

0,85 (0,71 - 1,02)

0,07362

Patientinnen

178 / 2023 (8,8 %)

211 / 2021 (10,4 %)

0,84 (0,68 - 1,02)

0,07569

* Log-Rank Test; ÖR

Patientinnen = Östrogenrezeptor-positive Patientinnen

Krankheitsfreies Überleben wird definiert als das erstmalige Auftreten eines lokalen Rezidivs oder einer Fernmetastase, eines

kontralateralen Mammakarzinoms oder Tod aus nicht definierter Ursache

Brustkrebsfreies Überleben wird definiert als das erstmalige Auftreten eines lokalen Rezidivs oder einer Fernmetastase, eines

kontralateralen Mammakarzinoms oder Tod wegen Brustkrebs

Fernmetastasenfreies Überleben ist definiert als das erstmalige Auftreten einer Fernmetastase oder Tod wegen Brustkrebs

Gesamtüberleben ist definiert als Tod aus nicht definierter Ursache

Bei der zusätzlichen Analyse der Subgruppe mit Patientinnen mit ÖR

oder unbekanntem Rezeptorstatus

lag das nicht justierte Risikoverhältnis für das Gesamtüberleben bei 0,83 (Log-Rank Test: p = 0,04250),

was einer klinischen und statistisch signifikanten Reduktion des Todesrisikos von 17 % entspricht.

Ergebnisse der IES-Substudie bezüglich der Knochendichte zeigten eine mäßige Abnahme der

Knochendichte bei Frauen, die nach 2 - 3 Jahren Tamoxifentherapie mit Aromasin behandelt wurden. In

der Gesamtstudie war die Inzidenz der therapiebedingten Frakturen innerhalb der 30-monatigen

Behandlungsdauer in der Aromasingruppe höher als bei den Patientinnen, die mit Tamoxifen behandelt

wurden (4,5 % in der Aromasin- und 3,3 % in der Tamoxifengruppe, p = 0,038).

Ergebnisse der IES-Substudie zur Endometriumdicke deuten darauf hin, dass die Dicke des Endometriums

in der mit Aromasin behandelten Gruppe nach zwei Jahren im Mittelwert um 33 % reduziert war

verglichen mit der Tamoxifengruppe, für die keine nennenswerten Veränderungen festgestellt wurden.

Die bei Studienbeginn festgestellte Verdickung des Endometriums normalisierte sich (< 5 mm) bei 54 %

der Patientinnen in der Aromasingruppe.

Mittlere Beobachtungsdauer von 87 Monaten in der IES-Studie

Nach einer mittleren Therapiedauer von etwa 30 Monaten und einer mittleren Beobachtungsdauer von etwa

87 Monaten zeigten die Ergebnisse, dass eine sequentielle Behandlung mit Exemestan nach einer

adjuvanten Therapie mit Tamoxifen für 2 bis 3 Jahre mit einer klinisch und statistisch signifikanten

Verbesserung des krankheitsfreien Überlebens im Vergleich zu einer fortgesetzten Tamoxifentherapie

verbunden war. Die Ergebnisse zeigten, dass innerhalb der Beobachtungsdauer Aromasin das Risiko eines

Rezidivs im Vergleich zu Tamoxifen um 16 % reduzierte (Risikoverhältnis 0,84; p = 0,002). Insgesamt

ließ sich der günstige Einfluss von Exemestan im Vergleich zu Tamoxifen hinsichtlich des

krankheitsfreien Überlebens eindeutig feststellen, und zwar ungeachtet des Lymphknotenstatus oder einer

vorhergehenden Chemo- oder Hormontherapie. In einigen wenigen Subgruppen mit geringen

Stichprobengrößen konnte keine dauerhafte statistische Signifikanz nachgewiesen werden. Diese Gruppen

zeigten einen Trend zugunsten von Exemestan bei Patienten mit mehr als 9 positiven Lymphknoten oder

mit vorhergehender Chemotherapie mit der Kombination CMF. Bei Patienten mit unbekanntem

Lymphknotenstatus, einer anderen vorhergehenden Chemotherapie oder unbekanntem/fehlendem Status

einer vorhergehenden Hormontherapie wurde ein statistisch nicht-signifikanter Trend zugunsten von

Tamoxifen festgestellt.

Zusätzlich zeigte sich mit Exemestan auch eine signifikante Verlängerung des brustkrebsfreien Überlebens

(Risikoverhältnis 0,82; p = 0,00263) und des metastasenfreien Überlebens (Risikoverhältnis 0,85; p =

0,02425).

Aromasin reduzierte auch das Risiko von kontralateralem Brustkrebs, obwohl diese Wirkung bei dieser

Beobachtungsdauer nicht mehr statistisch signifikant war (Risikoverhältnis 0,74; p = 0,12983). Für die

Gesamtstudienpopulation zeigte sich ein Trend zu einem verbesserten Gesamtüberleben für Exemestan (373

Todesfälle) im Vergleich zu Tamoxifen (420 Todesfälle) mit einem Risikoverhältnis von 0,89 (Log-Rank-

Test: p = 0,08972), was einer Reduktion des Mortalitätsrisikos um 11 % zugunsten von Exemestan

entspricht. Bei Justierung nach im Voraus definierten prognostischen Faktoren (d. h.

Östrogenrezeptorstatus, Lymphknotenstatus, vorhergehende Chemotherapie, Anwendung einer

Hormonersatztherapie oder Anwendung von Bisphosphonaten) zeigte sich eine statistisch signifikante

Reduktion des Mortalitätsrisikos um 18 % (Risikoverhältnis für Gesamtüberleben 0,82; Wald Chi-Square-

Test: p = 0,0082) mit Exemestan im Vergleich zu Tamoxifen für die Gesamtstudienpopulation.

Bei der zusätzlichen Analyse für die Subgruppe der Patienteninnen mit positivem oder unbekanntem

Östrogenrezeptorstatus lag das nicht-justierte Risikoverhältnis für das Gesamtüberleben bei 0,86 (Log-

Rank-Test: p = 0,04262), was einer klinisch und statistisch signifikanten Reduktion des Mortalitätsrisikos

um 14 % entspricht.

Ergebnisse einer Substudie zur Knochendichte zeigten, dass die Behandlung mit Exemestan für 2 bis 3

Jahren nach 3 bis 2 Jahren Tamoxifentherapie den Knochenschwund während der Behandlung verstärkte

(mittlere prozentuelle Veränderung der Knochendichte in Monat 36 gegenüber den Ausgangswerten: -3,37

[Wirbelsäule], -2,96 [Hüfte insgesamt] für Exemestan und -1,29 [Wirbelsäule], -2,02 [Hüfte insgesamt] für

Tamoxifen). Allerdings ergaben sich im Monat 24 nach Therapieende in beiden Therapiegruppen nur

minimale Unterschiede für die Knochendichte gegenüber den Ausgangswerten, wobei sich für den

Therapiearm mit Tamoxifen geringfügig stärkere endgültige Reduktionen der Knochendichte in allen

Bereichen zeigten (mittlere prozentuelle Veränderung der Knochendichte in Monat 24 nach Therapieende

gegenüber den Ausgangswerten: -2,17 [Wirbelsäule], -3,06 [Hüfte insgesamt] für Exemestan und -3,44

[Wirbelsäule], -4,15 [Hüfte insgesamt] für Tamoxifen).

Die Gesamtzahl der unter Therapie und während der Nachbeobachtungszeit gemeldeten Frakturen war in

der Gruppe mit Exemestan signifikant höher als mit Tamoxifen (169 [7,3 %] vs. 122 [5,2 %]; p = 0,004);

allerdings ergab sich kein Unterschied für die Frakturen, die als osteoporosebedingt gemeldet wurden.

Endgültige Beobachtungsdauer von 119 Monaten in der IES-Studie

Nach einer mittleren Therapiedauer von etwa 30 Monaten und einer mittleren Beobachtungsdauer von etwa

119 Monaten zeigten die Ergebnisse, dass eine sequentielle Behandlung mit Exemestan nach einer

adjuvanten Therapie mit Tamoxifen für 2 bis 3 Jahre mit einer klinisch und statistisch signifikanten

Verbesserung des krankheitsfreien Überlebens im Vergleich zu einer fortgesetzten Tamoxifentherapie

verbunden war. Die Analyse zeigte, dass innerhalb der beobachteten Studiendauer Exemestan das Risiko

eines Brustkrebsrezidivs im Vergleich zu Tamoxifen um 14 % reduzierte (Risikoverhältnis 0,86; p =

0,00393). Die nützliche Wirkung von Exemestan gegenüber Tamoxifen in Bezug auf das krankheitsfreie

Überleben war offensichtlich unabhängig vom Lymphknotenstatus oder von einer vorhergehenden

Chemotherapie.

Exemestan verlängerte auch das brustkrebsfreie Überleben (Risikoverhältnis 0,83, p < 0,00152) und das

fernmetastasenfreie Überleben (Risikoverhältnis 0,86; p = 0,02213) signifikant. Exemestan reduzierte auch

das Risiko von kontralateralem Brustkrebs, diese Wirkung war allerdings nicht mehr statistisch signifikant

(Risikoverhältnis 0,75; p = 0,10707).

Für die Gesamtstudienpopulation war das Gesamtüberleben in den beiden Gruppen statistisch nicht

unterschiedlich, und zwar mit 467 Todesfällen (19,9 %) in der Gruppe mit Exemestan und 510 Todesfällen

(21,5 %) in der Gruppe mit Tamoxifen (Risikoverhältnis 0,91, p = 0,15737, ohne Justierung auf mehrmalige

Prüfung). Für die Subgruppe von Patienten mit positivem oder unbekanntem Östrogenrezeptorstatus betrug

das nicht-justierte Gesamtüberlebensrisikoverhältnis 0,89 (Log-Rank-Test: p = 0,07881) für die

Exemestangruppe im Vergleich zur Tamoxifengruppe.

Für die

Gesamtstudienpopulation

ergab sich eine statistisch signifikante Reduktion des Mortalitätsrisikos

von 14 % (Risikoverhältnis für Gesamtüberleben 0,86; Wald Chi-Square Test: p = 0,0257) mit Exemestan

im Vergleich zu Tamoxifen bei Justierung auf im Voraus spezifizierte prognostische Faktoren (d. h.

Östrogenrezeptorstatus, Lymphknotenstatus, vorhergehende Chemotherapie, Anwendung einer

Hormonersatztherapie und Anwendung von Bisphosphonaten).

Bei den mit Exemestan behandelten Patienten wurde im Vergleich zu den ausschließlich mit Tamoxifen

behandelten Patienten auch eine geringere Inzidenz von anderen zweiten (nicht die Brust betreffenden)

Primärtumoren beobachtet (9,9 % vs. 12,4 %).

In der Hauptstudie mit einer mittleren Beobachtungsdauer bei allen Teilnehmern von 119 Monaten (0 -

163,94) und einer mittleren Dauer der Behandlung mit Exemestan von 30 Monaten (0 - 40,41) wurden

Knochenfrakturen bei 169 Patienten (7,3 %) in der Exemestangruppe verglichen mit 122 Patienten

(5,2 %) in der Tamoxifengruppe beschrieben (p = 0,004).

Wirksamkeitsergebnisse aus der IES-Studie bei postmenopausalen Frauen mit Mammakarzinom im

Frühstadium (ITT)

Anzahl der Ereignisse

Risikoverhältnis

Exemestan

Tamoxifen

Risikoverhältnis

p-Wert

Mittlere

Therapiedauer

30 Monate und mittlere

Nachbeobachtungsdauer

34,5 Monate

Krankheitsfreies

Überleben

0,69 (95 % KI: 0,58 - 0,82)

0,00003

Brustkrebsfreies

Überleben

0,65 (95 % KI: 0,54 - 0,79)

< 0,00001

Kontralaterales

Mammakarzinom

0,32 (95 % KI: 0,15 - 0,72)

0,00340

Fernmetastasenfreies

Überleben

0,70 (95 % KI: 0,56 - 0,86)

0,00083

Gesamtüberleben

0,86 (95 % KI: 0,67 - 1,10)

0,22962

Mittlere

Therapiedauer

30 Monate und mittlere

Nachbeobachtungsdauer

52 Monate

Krankheitsfreies

Überleben

0,77 (95 % KI: 0,67 - 0,88)

0,00015

Brustkrebsfreies

Überleben

0,76 (95 % KI: 0,65 - 0,89)

0,00041

Kontralaterales

Mammakarzinom

0,57 (95 % KI: 0,33 - 0,99)

0,04158

Fernmetastasenfreies

Überleben

0,83 (95 % KI: 0,70 - 0,98)

0,02621

Gesamtüberleben

0,85 (95 % KI: 0,71 - 1,02)

0,07362

Mittlere

Therapiedauer

30 Monate und mittlere

Nachbeobachtungsdauer

87 Monate

Krankheitsfreies

Überleben

0,84 (95 % KI: 0,75 - 0,94)

0,002

Brustkrebsfreies

Überleben

0,82 (95 % KI: 0,72 - 0,94)

0,00263

Kontralaterales

Mammakarzinom

0,74 (95 % KI: 0,50 - 1,10)

0,12983

Fernmetastasenfreies

Überleben

0,85 (95 % KI: 0,74 - 0,98)

0,02425

Gesamtüberleben

0,89 (95 % KI: 0,77 - 1,02)

0,08972

Mittlere

Therapiedauer

30 Monate und mittlere

Nachbeobachtungsdauer

119 Monate

Krankheitsfreies

Überleben

0,86 (95 % KI: 0,77 - 0,95)

0,00393

Brustkrebsfreies

Überleben

0,83 (95 % KI: 0,74 - 0,93)

0,00152

Kontralaterales

Mammakarzinom

0,75 (95 % KI: 0,53 - 1,06)

0,10707

Fernmetastasenfreies

Überleben

0,86 (95 % KI: 0,75 - 0,98)

0,02213

Gesamtüberleben

0,91 (95 % KI: 0,81 - 1,04)

0,15737

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