Aredia 90 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Dinatriumpamidronat
Verfügbar ab:
EurimPharm Arzneimittel GmbH
INN (Internationale Bezeichnung):
Disodium pamidronate
Darreichungsform:
Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung
Zusammensetzung:
Dinatriumpamidronat 90.mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
34417.03.00

0107-09-ZA001b

LiebePatientin,lieberPatient!

BittelesenSiediefolgendeGebrauchsinformationaufmerksam,weilsiewichtigeInformationendarüber

enthält,wasSiebeiderAnwendungdiesesArzneimittelsbeachtensollen.

WendenSiesichbeiFragenbitteanIhreÄrztin/IhrenArztoderIhreApothekerin/IhrenApotheker.

Gebrauchsinformation

Aredia90mg

Wirkstoff:Pamidronsäure,Dinatriumsalz

Zusammensetzung

ArzneilichwirksamerBestandteil:

1Injektionsfläschchenmit470mgTrockensubstanzenthält:

90mgPamidronsäure,Dinatriumsalz

SonstigeBestandteile:

1Injektionsfläschchenmit470mgTrockensubstanzenthält:

D-Mannitol,Phosphorsäure

1AmpullemitLösungsmittelenthält:10mlWasserfürInjektionszwecke

DarreichungsformundInhalt

Packungenmit1bzw.4bzw.10Injektionsfläschchenmitje470mgTrockensubstanz

+1bzw.4bzw.10Ampulle(n)mitje10mlWasserfürInjektionszweckealsLösungsmittel

Stoff-oderIndikationsgruppe

DerWirkstoffvonAredia90mggehörtzurSubstanzklassederBisphosphonate(Kalziumregulatoren),einer

Stoffklasse,diehemmendineinenkrankheitsbedingtgesteigertenKnochenabbaueingreift.

Import,UmpackungundVertrieb: Hersteller:

Eurim-PharmArzneimittelGmbH NovartisPharmaAG,

AmGänslehen4-6 Basel

83451Piding (Schweiz)

Tel.-Nr.:08651/704-0

Anwendungsgebiete

Aredia90mgwirdangewendetzurBehandlungvon:

-ErhöhtemKalziumgehaltimBlutinfolgevonkrankhaftgesteigertemKnochenabbau(Osteolyse),derdurch

dieAusbreitungtumoröserZellenoderderenWirkungverursachtwird(tumorinduzierterHyperkalzämie)

-ZurSenkungderskelettbezogenenMorbiditätsratebeiPatientinnenmitvorwiegendosteolytischen

KnochenmetastasenbeichemotherapeutischvorbehandeltemMammakarzinom

-AlsErgänzungzurchemotherapeutischenBasisbehandlungbeiPatientenmitMultiplemMyelomimStadium

IIIderErkrankungmitosteolytischenLäsionenzurSenkungderskelettbezogenenMorbiditätsrate

-Paget-KrankheitdesKnochens.

Gegenanzeigen

WanndarfAredia90mgnichtangewendetwerden?

Aredia90mgdarfnichtangewendetwerdenbeibekannterÜberempfindlichkeitgegenüberdemWirkstoffoder

anderenBisphosphonaten.

Aredia90mgwirdbiszumVorliegenweitererErfahrungenausschließlichzurAnwendungbeiErwachsenen

empfohlen.

WanndarfAredia90mgnurunterbestimmtenBedingungenundnurmitbesondererVorsicht

angewendetwerden?

BeiPatientenmiteinerHerzkrankheit,besondersbeiälterenMenschen,kanndiezusätzlicheZufuhrvon

Natriumchlorid (Kochsalzlösung) eine Herzinsuffizienz auslösen (Linksherzinsuffizienz oder

Stauungsinsuffizienz).Fieber(grippeähnlicheSymptomatik)kannbeidiesenPatientenebenfallszueiner

derartigenVerschlechterungdiesesZustandesführen.

GegebenenfallsistbeidiesenPatienteneinegeringereMengedesVerdünnungsmittels0,9%ige

Natriumchloridlösungbzw.5%igeGlukoselösungeinzusetzen(SieheauchAbschnitt“WieundwannistAredia

90mganzuwenden?”).

WasmußwährendSchwangerschaftundStillzeitbeachtetwerden?

MitAredialiegenkeineklinischenErfahrungenvor,dieeineAnwendungbeischwangerenFrauenbefürworten

lassen.

AufdieAnwendungvonArediawährendderSchwangerschaftistdeshalbaußerinFälleneiner

lebensbedrohlichenHyperkalzämiezuverzichten.

EineStudieansäugendenRattenhatgezeigt,daßPamidronatindieMuttermilchübertritt.Dahersollten

FrauenwährendderBehandlungmitAredia90mgaufdasStillenverzichten.

VorsichtsmaßnahmenfürdieAnwendung

WelcheVorsichtsmaßnahmenmüssenbeachtetwerden?

EineregelmäßigeBestimmungderElektrolyteeinschließlichdesKalziumsunddesPhosphatsimSerumsollte

nachBeginnderTherapiemitArediaerfolgen.BeiPatienten,beideneneinchirurgischerEingriffander

Schilddrüsedurchgeführtwordenist,bestehteinerhöhtesRisiko,eineHypokalzämie(Erniedrigungdes

KalziumspiegelsimSerum)aufgrundeinessekundärenHypoparathyreoidismus(Unterfunktionder

Nebenschilddrüse)zuentwickeln.

BeiPatienten,diewiederholtInfusionenmitArediaübereinenlängerenZeitraumerhalten,insbesonderebei

jenenmiteinervorbestehendenNierenerkrankungodereinerNeigungzueinereingeschränktenNierenfunktion

(zumBeispielPatientenmiteinemMultiplenMyelomund/odereinertumorinduziertenHyperkalzämie)sollte

eineregelmäßigeBestimmungderStandardlaborparameterundderklinischenParameterderrenalenFunktion

erfolgen,daeineVerschlechterungderrenalenFunktion(einschließlichNierenversagen)nach

LangzeitbehandlungmitArediabeiPatientenmitMultiplemMyelomberichtetwurde.Jedochwarenauchein

FortschreitenderGrunderkrankungund/oderbegleitendeKomplikationenvorhanden,unddeshalbistein

kausalerZusammenhangmitAredianichtbewiesen.

PatientenmitPaget-KrankheitdesKnochens,beidenendieGefahreinesMangelsanKalziumoderanVitamin

Dbesteht,solltenzusätzlichoralKalziumundVitaminDerhalten,umdasRisikoeinerHypokalzämie

möglichstgeringzuhalten.

WasmußimStraßenverkehrsowiebeiderArbeitmitMaschinenundbeiArbeitenohnesicherenHalt

beachtetwerden?

Aredia90mgkannauchbeibestimmungsgemäßemGebrauchdasReaktionsvermögensoweitverändern,daß

dieFähigkeitzuraktivenTeilnahmeamStraßenverkehroderzumBedienenvonMaschinenbeeinträchtigt

wird.

SiekönnendannaufunerwarteteundplötzlicheEreignissenichtmehrschnellgenugreagieren.FahrenSie

nichtAutooderandereFahrzeuge!BedienenSiekeineelektrischenWerkzeugeundMaschinen!ArbeitenSie

nichtohnesicherenHalt!

BeachtenSiebesonders,daßAlkoholIhreVerkehrstüchtigkeitnochweiterverschlechtert!

WechselwirkungenmitanderenMitteln

WelcheWechselwirkungenmitanderenArzneimittelnsindzubeachten?

BishersindkeineWechselwirkungenzwischenAredia90mgunddenüblichenantitumorösenSubstanzen

beobachtetworden.

ArediadarfnichtzusammenmitanderenBisphosphonatengegebenwerden,dadieEffekteeinerKombination

vonAredia90mgmitanderenBisphosphonatennichtgeprüftwurden.

WegenseinerBindungandenKnochenkannAredia90mgknochenszintigraphischeUntersuchungen

beeinträchtigen.

ArediawurdezusammenmitCalcitoninbeiPatientenmitschwererHyperkalzämieangewandt.Hierbeiwurde

beieinerbeschränktenAnzahlvonFälleneinesynergistische(gleichgerichtete)Wirkungbeobachtet,diesich

ineinemschnellerenAbfalldesSerumkalziumszeigte.

BeachtenSiebitte,daßdieseAngabenauchfürvorkurzemangewandteArzneimittelgeltenkönnen.

Warnhinweise

Keine

Dosierungsanleitung,ArtundDauerderAnwendung

DiefolgendenAngabengelten,soweitIhnenIhreÄrztin/IhrArztAredia90mgnichtandersverordnethat.

InwelcherDosierungsollteAredia90mgangewendetwerden?

1)BeierhöhtemKalziumgehaltimBlut,derdurcheineTumorerkrankunghervorgerufenist(tumorinduzierter

Hyperkalzämie)

VorundwährendderBehandlungdertumorinduziertenHyperkalzämiewirddieRehydratationder

Patienten(Flüssigkeitszufuhr)mitphysiologischerNatriumchloridlösungempfohlen.

DieGesamtdosiseinesBehandlungsgangsmitAredia90mgrichtetsichnachdemanfänglichen

KalziumspiegelimSerumdesPatienten.DiefolgendenRichtlinienwurdenklinischenUnterlagenmit

AngabeunkorrigierterKalziumwerteentnommen.InnerhalbdesangegebenenBereichsgeltendieDosen

jedochauchfürprotein-oderalbuminkorrigierteKalziumwertenachRehydratation:

AusgangswertderKalziumkonzentrationim

Serum

(mmol/l)(mg%) Empfohlene Gesamtdosis Pamidronsäure,

Dinatriumsalz

(mg)

<3,0 <12,0 15-30

3,0-3,5 12,0-14,0 30-60

3,5-4,0 14,0-16,0 60-90

>4,0 >16,0 90

DieGesamtdosisdesWirkstoffesvonAredia90mgkannnachvorgeschriebenerAuflösungund

VerdünnungentwederalsEinzelinfusionoderaufmehrereInfusionenaufgeteiltundan2-4

aufeinanderfolgendenTagenverabreichtwerden.SowohlbeiderAnfangsbehandlungalsauchbeijeder

WiederholungderBehandlungbeträgtdieGesamtdosisproBehandlungsgangmaximal90mgdes

Wirkstoffes.

2)BeivorwiegendosteolytischenKnochenmetastasen(sekundärenKnochentumoren)undbeimMultiplen

Myelom

ZurBehandlungvonvorwiegendosteolytischenKnochenmetastasenundbeimMultiplenMyelomwird

empfohlen,alle4Wochen90mgPamidronsäure,DinatriumsalzalsEinzelinfusionzuverabreichen.

BeiPatientenmitKnochenmetastasen,dieeineChemotherapiein3-wöchentlichenIntervallenerhalten,

kanndieseDosisauchineinem3-wöchentlichenDosierungsplangegebenwerden.

3)BeiderPaget-ErkrankungdesKnochens

DieempfohleneGesamtdosisfüreinenBehandlungsgangmitArediabeträgt180-210mg.Siekann

entwederin6Teildosenzuje30mgeinmalproWoche(Gesamtdosis180mg)oderin3Teildosenzuje60

mgalle2Wochenverabreichtwerden.

WennTeildosenzu60mggegebenwerden,empfiehltessich,dieBehandlung1Wochevorderersten

Teildosiszu60mgmiteinerInitialdosisvon30mgzubeginnen(Gesamtdosis210mg).

WieundwannistAredia90mganzuwenden?

DieHerstellungdergebrauchsfertigenInfusionslösungerfolgtauffolgendeWeise:

1.HerstellungdesInfusionslösungskonzentrats

DieTrockensubstanzwirdmitdembeigefügtenLösungsmittel(10mlWasserfürInjektionszwecke)

vollständigaufgelöst(=InfusionslösungskonzentratmiteinempH-Wertvon6,0-7,4).

2.VerdünnungdesInfusionslösungskonzentrats

DasInfusionslösungskonzentratmußmiteinerInfusionslösung,diekeinKalziumenthält,verdünntwerden.

Geeignetsind0,9%igeNatriumchloridlösungoder5%igeGlukoselösung.

3.EinzustellendeWirkstoffkonzentration

SieheTabelle.

4.EinzuhaltendeInfusionsgeschwindigkeit

SieheTabelle.

Indikation MaximaleWirkstoffkonzentrationMaximaleInfusionsgeschwindigkeit

TumorinduzierteHyperkalzämie90mg/500ml 90mg/6Stunden

(=15mg/1Stunde)

MultiplesMyelom 90mg/500ml 90mg/4Stunden

(=22,5mg/1Stunde)

Vorwiegend osteolytische

Knochenmetastasen 90mg/250ml 90mg/2Stunden

(=45mg/1Stunde)

MorbusPagetdesKnochens 30mg/83ml

bzw.60mg/167ml 30mg/0,5Stunden

bzw.60mg/1Stunde

PharmakokinetischeStudienzeigen,daßbeiPatientenmitunterschiedlichenSchweregradeneiner

NiereninsuffizienzkeineDosisanpassungerforderlichist.BisjedochweitereErfahrungenvorliegen,sollte

eineInfusionsgeschwindigkeitvon20mg/StundebeiPatientenmiteinerEinschränkungderNierenfunktion

nichtüberschrittenwerden.

5.BesondereHinweise

ArediadarfnichtalsSchnellinjektion(Bolusinjektion)verabreichtwerden,umhohelokaleKonzentrationen

unddamitzusammenhängendelokaleReaktionenzuvermeiden.ArediamußimmernachVorschrift

verdünntundinFormeinerlangsamenintravenösenInfusionverabreichtwerden.

UmlokaleReaktionenanderInfusionsstellemöglichstgeringzuhalten,solltedieKanülevorsichtigineine

relativgroßeVeneeingeführtwerden.

ZurDauerderHaltbarkeitundzudenBedingungenderAufbewahrungdesInfusionslösungskonzentratsund

dergebrauchsfertigenInfusionslösungsieheauchunter“HinweiseundAngabenzurHaltbarkeit”.

HandhabungderAmpullemitLösungsmittel:

NeueBrechampulle,BruchstelleunterdemblauenPunkt

DaumenaufdenPunktlegenundAmpullenspitzenachhintenabbrechen

WielangesollteAredia90mgangewendetwerden?

BeierhöhtemKalziumgehaltimBlut,derdurcheineTumorerkrankungausgelöstist:

Imallgemeinenwird24-48StundennachderVerabreichungvonAredia90mgeinedeutlicheSenkungdes

Serumkalziumsbeobachtet;dieNormalisierungdesSerumkalziumswirdindenmeistenFälleninnerhalbvon3

-7Tagenerreicht.FallsindieserZeitdieNormalwertenichterreichtsind,kanneineweitereDosisgegeben

werden.DieWirkunghältvonFallzuFallunterschiedlichlangean,dochwennsichderBlutkalziumspiegel

wiedererhöht,kanndieBehandlungjederzeitwiederholtwerden.KlinischeErfahrungenmitAredia90mg

lassenesmöglicherscheinen,daßderTherapieerfolgmitzunehmenderZahlderBehandlungennachläßt.

BeivorwiegendosteolytischenKnochenmetastasen(sekundärenKnochentumoren)undbeimMultiplen

Myelom:

InklinischenPrüfungenwurdedieAnwendungvonArediabeiPatientinnenmitmetastasiertem

MammakarzinommitvorwiegendosteolytischenKnochenmetastasenüber24Monate,beiPatientenmit

MultiplemMyelomüber21Monategeprüft.

BeiPaget-ErkrankungdesKnochens:

DasDosierungsschema(ohneInitialdosis)kannimAbstandvon6Monatenwiederholtwerden,biseine

RemissionderKrankheiterreichtwird,oderwenneinRezidivauftritt.

FüralleAnwendungsgebietebestimmtdieAnwendungsdauerdie/derbehandelndeÄrztin/Arzt.

ÜberdosierungundandereAnwendungsfehler

Wasistzutun,wennAredia90mginzugroßenMengenangewendetwurde(beabsichtigteoder

versehentlicheÜberdosierung)?

EinspezifischesGegenmittel(Antidot)gibtesnicht.

EineleichtevorübergehendeSenkungdesKalziumspiegelsimSerumistbeobachtetworden.Abgesehenvon

leichtenEmpfindungsstörungen(Parästhesie)tratenkeineBeschwerdenauf.Eineu.U.notwendige

Behandlungkannsymptomatischerfolgen.

Wasmußbeachtetwerden,wenndieBehandlungunterbrochenodervorzeitigbeendetwurde?

WenndieBehandlungmitAredia90mgunterbrochenodervorzeitigbeendetwird,könnendie

Krankheitssymp-tome,dieanfänglichdentherapeutischenEinsatzvonAredia90mggeforderthaben,wie

erhöhterKalziumgehaltimBlutoderaberFortschreitenvonOsteolyseninfolgevonKnochenmetastasenwieder

oderverstärktauftreten.

BeimKrankheitsbilddesMorbusPagetkanneineUnterbrechungodervorzeitigeBeendigungzuweiterer

KnochenerweichungmitInstabilitätführen.EinWiederauftretenvonKnochenschmerzenistmöglich.

Nebenwirkungen

WelcheNebenwirkungenkönnenbeiderAnwendungvonAredia90mgauftreten?

UnerwünschteReaktionenaufdieBehandlungmitAredia90mgsindinderRegelleichtundvorübergehend.

EinAbsinkendesBlutkalziumspiegelsohneerkennbareKrankheitszeichenundeinAnstiegder

Körpertemperaturum1-2°CsinddiehäufigstenunerwünschtenWirkungenundtretenimtypischenFall

innerhalbderersten48StundennachderInfusionauf.DieTemperaturerhöhunggehtimallgemeinenvon

selbstzurückunderfordertkeineBehandlung.EinAbsinkendesBlutkalziumspiegelsmitkörperlichenFolgen

(Starrkrampf)istselten.

BeivielenderfolgendenVorkommnissekonntedieUrsachenichtsichergeklärtwerden.Siestanden

möglicherweisemitderGrundkrankheitundnichtmitderBehandlungmitAredia90mginBeziehung.

Häufigkeitsangaben:Häufig:über10%;gelegentlich:1%-10%;selten:unter1%;vereinzelt:in

Einzelfällen.

GanzerKörper

Häufig:FieberundgrippeähnlicheSymptome,manchmaleinhergehendmitUnwohlsein,Schüttelfrost,

MüdigkeitundHitzewallungen

LokaleReaktionen

Gelegentlich:ReaktionenanderInfusionsstellewieSchmerzen,Rötung,Schwellung,Verhärtung,

Venenentzündung,z.T.mitGerinnselbildung(Phlebitis,Thrombophlebitis)

Bewegungsapparat

Gelegentlich:vorübergehendeKnochenschmerzen,Gelenkschmerzen,Muskelschmerzen,generalisierte

Schmerzen

Selten:Muskelkrämpfe

Magen-Darm-Trakt

Gelegentlich:Übelkeit,Erbrechen

Selten:Appetitlosigkeit,Leibschmerz,Durchfall,Verstopfung,Verdauungsbeschwerden

VereinzelteFälle:Magenschleimhautentzündung

ZentralesNervensystem

Gelegentlich:Kopfschmerz

Selten:AbsinkendesBlutkalziumspiegelsmitSymptomen(körperlicheMißempfindungen,Starrkrampf),

körperlicheUnruhe,Verwirrtheit,Schwindel,Schlaflosigkeit,Schläfrigkeit,starkherabgesetzte

Reaktionsfähigkeit(Lethargie)

VereinzelteFälle:Krampfanfälle,visuelleHalluzinationen

Blut

Gelegentlich:AbsinkenderLymphozyten(Lymphozytopenie)

Selten:AbsinkenderweißenBlutkörperchen(Leukopenie)undderrotenBlutkörperchen(Anämie)

VereinzelteFälle:AbsinkenderBlutplättchen(Thrombozytopenie)

Herz-Kreislaufsystem

Selten:Blutdruckabfall,Bluthochdruck

VereinzelteFälle:VerschlechterungderHerzfunktion(Atemnot,Lungenstauung),Einflußstauungvordem

Herzen(WasseransammlungimGewebe)durchÜberwässerung

Nieren

VereinzelteFälle:BlutimUrin(Hämaturie),akuteVerschlechterungderNierenfunktion,Verschlechterung

einervorbestehendenNierenerkrankung

Haut

Selten:Hautentzündung,Juckreiz(Pruritus)

Sinnesorgane

VereinzelteFälle:EntzündungenderAugenbindehaut,dermittlerenAugenhaut(Regenbogenhaut,z.T.mit

BeteiligungdesRingkörpers),derLederhautunddeszugehörigenBindegewebes;Gelbsehen

Andere

Selten: allergischeReaktionen einschließlichAnaphylaxie, Bronchospasmus/Dyspnoe, Quincke

(angioneurotisches)Ödem

Sehrselten:anaphylaktischerSchock

VereinzelteFälle:WiederauftretenvonHerpessimplexundGürtelrose(Herpeszoster)

BiochemischeVeränderungen

Häufig:AbsinkendesBlutkalziumspiegels,AbsinkendesPhosphatspiegelsimBlut(Hypokalzämie,

Hypophosphatämie).

Gelegentlich:AbsinkendesMagnesiumspiegelsimBlut(Hypomagnesiämie)

Selten:AnstiegdesKaliumspiegelsimBlut,AbfalldesBlutkaliumspiegels,AnstiegdesNatriumspiegelsim

Blut(Hyperkaliämie,Hypokaliämie,Hypernatriämie)

VereinzelteFälle:ungewöhnlicheLeberfunktionswerte,erhöhteKreatinin-undHarnstoffkonzentrationim

Serum

DieobenangegebenenNebenwirkungen,insbesonderediebiochemischenVeränderungen,sindbeiPatienten

mitmalignenGrunderkrankungentendenziellhäufigerzubeobachten.

WennSieNebenwirkungenbeisichbeobachten,dienichtindieserGebrauchsinformationaufgeführtsind,

teilenSiediesebitteIhrerÄrztin/IhremArztoderIhrerApothekerin/IhremApothekermit.

WelcheGegenmaßnahmensindbeiNebenwirkungenzuergreifen?

InformierenSiebitteIhreÄrztin/IhrenArztüberdiebeiIhnenaufgetretenenNebenwirkungen.Gegebenenfalls

mußeinesymptomatischebegleitendeTherapieeingeleitetwerden.BeischwerwiegendenNebenwirkungenist

Aredia90mgsofortabzusetzenundeinArztzubenachrichtigen.

HinweiseundAngabenzurHaltbarkeit

DasVerfallsdatumdiesesArzneimittelsistaufderFaltschachtelunddemEtikettdesInjektionsfläschchens

sowiederAmpullemitLösungsmittelaufgedruckt.

DasArzneimitteldarfnachAblaufdiesemDatumsnichtmehrangewendetwerden!

HaltbarkeitnachAuflösungderTrockensubstanzundHerstellungdergebrauchsfertigenInfusionslösung

Infusionslösungskonzentrat

DasdurchAuflösenderTrockensubstanzmitsterilemWasserfürInjektionszweckehergestellte

InfusionslösungskonzentratistbeiAufbewahrungimKühlschrankbeieinerTemperaturvonmax.+8°Cbis

zu24Stundenhaltbar.

GebrauchsfertigeInfusionslösung

DiemiteinemdervorgeschriebenenVerdünnungsmittel(0,9%igeNatriumchloridlösungoder5%ige

Glukoselösung)hergestelltegebrauchsfertigeInfusionslösungistimKühlschrankbeieinerTemperaturvon

max.+8°Caufzubewahren.GerechnetabHerstellungdesInfusionslösungskonzentratssolldieInfusion

innerhalbvon24Stundenbeendetsein.

NichtverwendeteRestmengensindzuverwerfen.

WieistAredia90mgaufzubewahren?

TrockensubstanzundLösungsmittel

Aredia90mg(TrockensubstanzundLösungsmittel)istbeieinerTemperaturvonnichtüber+25°C

aufzubewahren.

Infusionslösungskonzentrat

DasdurchAuflösenderTrockensubstanzmitsterilemWasserfürInjektionszweckehergestellte

InfusionslösungskonzentratistimKühlschrankbeieinerTemperaturvonmax.+8°Caufzubewahren.

GebrauchsfertigeInfusionslösung

DiemiteinemdervorgeschriebenenVerdünnungsmittel(0,9%igeNatriumchloridlösungoder5%ige

Glukoselösung)hergestelltegebrauchsfertigInfusionslösungistimKühlschrankbeieinerTemperaturvon

max.+8°Caufzubewahren.VorderInfusionistdieLösungaufRaumtemperaturzuerwärmen.

StandderInformation

Februar2001

ArzneimittelfürKinderunzugänglichaufbewahren!

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DiesePackungwurdevonderFirmaEurim-PharmArzneimittelGmbH,

83451Piding,importiert.DerBeipackzettelwurdeebenfallsvonder

FirmaEurim-PharmArzneimittelGmbHgedrucktundhinzugefügt.

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Fachinformation

AREDIA

1. Bezeichnung derArzneimittel

Aredia15mg

Aredia30mg

Aredia60mg

Aredia90mg

Wirkstoff:Pamidronsäure,Dinatriumsalz

2.Verschreibungsstatus/Apothekenpflicht

Verschreibungspflichtig.

DieseArzneimittelenthalteneinenStoff,dessenWirkungindermedizinischenWissenschaftnochnichtallgemeinbekannt

ist.DerpharmazeutischeUnternehmerhatdaherfürdieseArzneimittelderzuständigenBundesoberbehördeeinen

Erfahrungsberichtnach§ 49Abs.6AMGvorzulegen.

3. Zusammensetzung derArzneimittel

3.1 Stoff- oderIndikationsgruppe

Bisphosphonate(Diphosphonate)

3.2ArzneilichwirksamerBestandteil

Aredia15mg

1Injektionsfläschchen mit251,5mgTrockensubstanzenthält:15mg Pamidronsäure, Dinatriumsalz

Aredia30mg

1Injektionsfläschchen mit503mgTrockensubstanzenthält:30mg Pamidronsäure, Dinatriumsalz

Aredia60mg

1Injektionsfläschchen mit464mgTrockensubstanzenthält:60mg Pamidronsäure, Dinatriumsalz

Aredia90mg

1Injektionsfläschchen mit470mgTrockensubstanzenthält:90mg Pamidronsäure, Dinatriumsalz

DieWirksubstanzhatfolgendeStrukturformel:Das Molekulargewichtbeträgt279,04.

3.3 SonstigeBestandteile

Aredia15mg/-30mg/-60mg/-90mg

D-Mannitol, Phosphorsäure85 %

Aredia15mg

1AmpullemitLösungsmittelenthält:5mlWasserfürInjektionszwecke

Aredia30mg/-60mg/-90mg

Mai2002

Fachinformation

AREDIA

1AmpullemitLösungsmittelenthält:10mlWasserfürInjektionszwecke

4.Anwendungsgebiete

Behandlung von Erkrankungen,diemiteinererhöhtenOsteoklastenaktivitäteinhergehen:

-TumorinduzierteHyperkalzämie

-ZurSenkungderskelettbezogenenMorbiditätsratebeiPatientinnenmitvorwiegendosteolytischenKnochenmetastasen

beichemotherapeutischodermiteinerHormontherapievorbehandeltemMammakarzinom

-AlsErgänzungzurchemotherapeutischenBasisbehandlungbeiPatientenmitMultiplemMyelomimStadiumIIIder

Erkrankung mitosteolytischen LäsionenzurSenkung derskelettbezogenen Morbiditätsrate

-Morbus PagetdesKnochens

5. Gegenanzeigen

BekannteÜberempfindlichkeitgegen denWirkstoffvonArediaoderandereBisphosphonate.

Arediawird bis zumVorliegen weitererErfahrungenausschließlich zurAnwendung beimErwachsenenempfohlen.

Anwendung währendSchwangerschaftundStillzeit

MitAredialiegen keineklinischenErfahrungenvor, dieeineAnwendung beischwangerenFrauen befürworten lassen.

AufdieAnwendungvonArediawährendderSchwangerschaftistdeshalbaußerinFälleneinerlebensbedrohlichen

Hyperkalzämiezu verzichten.

AnträchtigenRattenweibchenzeigtesich,daßPamidronsäurediePlazentaschrankepassiertundimfetalenKnochenin

ähnlicherWeiseakkumuliertwieimKnochen erwachsenerTiere.

EineStudieansäugendenRattenhatgezeigt,daßPamidronatindieMuttermilchübertritt.DahersolltenFrauenwährend

derBehandlung mitArediaaufdasStillenverzichten.

6. Nebenwirkungen

BeivielenderfolgendenVorkommnissekonntederKausalzusammenhangnichtaufgeklärtwerden.Siestanden

möglicherweisemitderGrundkrankheitund nichtmitder BehandlungdurchArediain Beziehung.

Häufigkeitsangaben:

Häufig:>10 %;gelegentlich:>1 %bis10 %;selten:<1 %;vereinzelt:InEinzelfällen.

GanzerKörper

Häufig:FieberundgrippeähnlicheSymptome,manchmaleinhergehendmitUnwohlsein,Schüttelfrost,Müdigkeitund

Hitzewallungen

LokaleReaktionen

Gelegentlich:ReaktionenanderInfusionsstellewieSchmerzen,Rötung,Schwellung,Verhärtung,Phlebitis,

Thrombophlebitis

Bewegungsapparat

Mai2002

Fachinformation

AREDIA

Gelegentlich:vorübergehendeKnochenschmerzen,Arthralgie, Myalgie, generalisierteSchmerzen.

Selten:Muskelkrämpfe

Gastrointestinaltrakt

Gelegentlich:Übelkeit, Erbrechen

Selten:Anorexie,Abdominalschmerz, Diarrhoe, Obstipation, Dyspepsie

VereinzelteFälle:Gastritis

Zentrales Nervensystem

Gelegentlich:Kopfschmerz

Selten:symptomatischeHypokalzämie(Parästhesie,Tetanie),motorischeUnruhe,Verwirrtheit,Schwindel,

Schlaflosigkeit, Somnolenz, Lethargie

VereinzelteFälle:Krampfanfälle, visuelleHalluzinationen

Blut

Gelegentlich:Lymphozytopenie

Selten:Leukopenie,Anämie

VereinzelteFälle:Thrombozytopenie

Kardiovaskuläres System

Selten:Hypotonie,Hypertonie

VereinzelteFälle:linksventrikuläreHerzinsuffizienz(Dyspnoe,Lungenödem),Stauungsinsuffizienz(Ödem)durch

Hyperhydratation

Nieren

VereinzelteFälle:Hämaturie, akuteNiereninsuffizienz,Verschlechterung einervorbestehenden Nierenerkrankung

Haut

Selten:Exanthem, Pruritus

Sinnesorgane

VereinzelteFälle:Konjunktivitis, Uveitis (Iritis, Iridozyklitis), Skleritis, Episkleritis Xanthopsie

Andere

Selten:allergischeReaktionen einschließlichAnaphylaxie, Bronchospasmus/Dyspnoe,Quincke(angioneurotisches)Ödem

Sehrselten:anaphylaktischerSchock

VereinzelteFälle:Reaktivierung von Herpes simplexund Herpes zoster

BiochemischeVeränderungen

Häufig:Hypokalzämie, Hypophosphatämie

Mai2002

Fachinformation

AREDIA

Gelegentlich:Hypomagnesiämie

Selten:Hyperkaliämie,Hypokaliämie, Hypernatriämie

VereinzelteFälle:abnormeLeberfunktionswerte, erhöhteKreatinin-und Harnstoffkonzentration imSerum.

DieobenangegebenenNebenwirkungen,insbesonderediebiochemischenVeränderungen,sindbeiPatientenmitmalignen

Grunderkrankungen tendenziellhäufigerzu beobachten.

Hinweis zumReaktionsvermögen:

ArediakannauchbeibestimmungsgemäßemGebrauchdasReaktionsvermögensoweitverändern,daßdieFähigkeitzur

aktivenTeilnahmeamStraßenverkehroderzumBedienenvonMaschinenbeeinträchtigtwird.Diesgiltinverstärktem

MaßeimZusammenwirken mitAlkohol.

7.WechselwirkungenmitanderenMitteln

Bishersind keineWechselwirkungen zwischenArediaund denüblichenantitumorösen Substanzenbeobachtetworden.

ArediadarfnichtzusammenmitanderenBisphosphonatengegebenwerden,dadieEffekteeinerKombinationvonAredia

mitanderenBisphosphonaten nichtgeprüftwurden.

Wegen seinerBindung anden Knochen kannArediamitknochenszintigraphischen Untersuchungeninterferieren.

ArediawurdezusammenmitCalcitoninbeiPatientenmitschwererHyperkalzämieangewandt.Hierbeiwurdebeieiner

beschränktenAnzahlvonFälleneinesynergistischeWirkungbeobachtet,diesichineinemschnellerenAbfalldes

Serumkalziums zeigte.

8.Warnhinweise

Keine

9.WichtigsteInkompatibilitäten

PamidronatbildetKomplexemitzweiwertigenKationenunddarfkalziumhaltigenLösungenzurintravenösenAnwendung

nichtbeigefügtwerden.

10. Dosierung mit Einzel-undTagesgaben

TumorinduzierteHyperkalzämie

VorundwährendderBehandlungdertumorinduziertenHyperkalzämiewirddieRehydratationderPatientenmit

physiologischerNatriumchloridlösungempfohlen.

DieGesamtdosiseinesBehandlungsgangsmitArediarichtetsichnachdemanfänglichenKalziumspiegelimSerumdes

Patienten.DiefolgendenRichtlinienwurdenklinischenUnterlagenmitAngabeunkorrigierterKalziumwerteentnommen.

InnerhalbdesangegebenenBereichsgeltendieDosenjedochauchfürprotein-oderalbuminkorrigierteKalziumwerte

nachRehydratation:

AusgangswertderKalzium-KonzentrationimSerum

(mmol/l) (mg%) Empfohlene Gesamtdosis Pamidronsäure,

Dinatriumsalz

(mg)

<3,0 <12,0 15-30

Mai2002

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3,0-3,5

3,5-4,0

>4,0 12,0-14,0

14,0-16,0

>16,0 30-60

60-90

DieGesamtdosisdesWirkstoffesvonArediakannentwederalsEinzelinfusionoderaufmehrereInfusionenaufgeteiltund

an2-4aufeinanderfolgendenTagenverabreichtwerden.SowohlbeiderAnfangsbehandlungalsauchbeijeder

Wiederholung derBehandlung beträgtdieGesamtdosis pro Behandlungsgang maximal90mg desWirkstoffes.

VorwiegendosteolytischeKnochenmetastasenundMultiples Myelom

ZurBehandlung vonvorwiegendosteolytischenKnochenmetastasenundbeiderBehandlungdesMultiplenMyelomswird

empfohlen,90mgalsEinzelinfusionalle4Wochenzuverabreichen.BeiPatientenmitKnochenmetastasen,dieeine

Chemotherapiein3wöchentlichenIntervallenerhalten,kanndieseDosisauchineinem3wöchentlichenDosierungsplan

gegeben werden.

Morbus Pagetdes Knochens

DieempfohleneGesamtdosisfüreinenBehandlungsgangmitArediabeträgt180-210mgPamidronsäure,Dinatriumsalz.

Siekannentwederin6Teildosenzuje30mgeinmalpro Woche(Gesamtdosis180mg)oderindreiTeildosenzuje60mg

alle2Wochenverabreichtwerden.

WennTeildosenzu60mggegebenwerden,empfiehltessich,dieBehandlung1WochevordererstenTeildosiszu60mg

miteinerInitialdosis von30mgzubeginnen (Gesamtdosis210mg).

11.Art undDauerderAnwendung

ArtderAnwendung

1. Herstellung des Infusionslösungskonzentrats

DieTrockensubstanzwirdmitdembeigefügtenLösungsmittel(5mlWasserfürInjektionszweckefür15mg

Wirksubstanzund10mlWasserfürInjektionszweckefür30mg,60mgund90mgWirksubstanz)vollständigaufgelöst

(=InfusionslösungskonzentratmiteinempH-Wertvon6,0-7,4).

2. Verdünnung desInfusionslösungskonzentrats

DasInfusionslösungskonzentratmußmiteinerInfusionslösung,diekeinKalziumenthält,verdünntwerden.Geeignet

sind 0,9%igeNatriumchloridlösungoder5%igeGlukoselösung.

3. EinzustellendeWirkstoffkonzentration

sieheTabelle

4. EinzuhaltendeInfusionsgeschwindigkeit

sieheTabelle

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Indikation MaximaleWirkstoffkonzentration MaximaleInfusionsgeschwindigkeit

TumorinduzierteHyperkalzämie 90 mg/500 ml 90 mg/6 Std.

(=15 mg/1Std.)

Multiples Myelom 90 mg/500 ml 90 mg/4 Std.

(=22,5 mg/1Std.)

Vorwiegend osteolytische

Knochenmetastasen 90 mg/250 ml 90 mg/2 Std.

(=45 mg/1Std.)

Morbus Pagetdes Knochens 30 mg/83 ml

bzw. 60 mg/167 ml 30 mg/0,5 Std.

bzw. 60 mg/1 Std.

PharmakokinetischeStudienzeigen,daßbeiPatientenmitunterschiedlichenSchweregradeneinerNiereninsuffizienz

keineDosisanpassungerforderlichist.BisjedochweitereErfahrungenvorliegen,sollteeineInfusionsgeschwindigkeit

von20mg/StundebeiPatienten miteinerEinschränkung derNierenfunktion nichtüberschritten werden.

5. BesondereHinweise

ArediadarfnichtalsBolusinjektion verabreichtwerden,umhohelokaleKonzentrationenund damitzusammenhängende

lokaleReaktionenzu vermeiden.

Arediamuß immernachVorschriftverdünntund in Formeinerlangsamen intravenösen Infusion verabreichtwerden.

UmlokaleReaktionenanderInfusionsstellemöglichstgeringzuhalten,solltedieKanülevorsichtig in einerelativ große

Veneeingeführtwerden.

ZurDauerderHaltbarkeitundzudenBedingungenderAufbewahrungdesInfusionslösungskonzentratsundder

gebrauchsfertigen Lösung sieheunterAbschnitt15.und16.

DauerderAnwendung

TumorinduzierteHyperkalzämie

Imallgemeinenwird24-48StundennachderVerabreichungvonArediaeinesignifikanteSenkungdesSerumkalziums

beobachtet;dieNormalisierungdesSerumkalziumswirdindenmeistenFälleninnerhalbvon3-7Tagenerreicht.Fallsin

dieserZeiteineNormokalzämienichterreichtwird,kanneineweitereDosisgegebenwerden.DieWirkunghältvonFall

zuFallunterschiedlichlangean,dochwenneineHyperkalzämiewiederauftritt,kanndieBehandlungjederzeitwiederholt

werden.KlinischeErfahrungenmitAredialassenesmöglicherscheinen,daßderTherapieerfolgmitzunehmenderZahl

derBehandlungen nachläßt.

VorwiegendosteolytischeKnochenmetastasen und Multiples Myelom

InklinischenPrüfungenwurdedieAnwendungvonArediabeiPatientinnenmitmetastasiertemMammakarzinommit

vorwiegendosteolytischenKnochenmetastasenüber24Monate,beiPatientenmitMultiplemMyelomüber21Monate

geprüft.

Morbus PagetdesKnochens

DasDosierungsschema(ohneInitialdosis)kannimAbstandvon6Monatenwiederholtwerden,biseineRemissionder

Krankheiterreichtwird, oderwennein Rezidiv auftritt.

FüralleAnwendungsgebietebestimmtdieAnwendungsdauerdie/derbehandelndeÄrztin/Arzt.

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12. Notfallmaßnahmen, SymptomeundGegenmittel

a)SymptomederIntoxikation

Bisherliegen keineInformationenübereineÜberdosierung vonArediavor.

EineleichtevorübergehendeHypokalzämieistdannbeobachtetworden,wenndieverabreichteDosisinRelationzuden

initialen Serumkalziumspiegelnzu hochwar.

Abgesehen von einerleichtenParästhesietraten keineÜberdosierungssymptomeauf.

b)TherapievonIntoxikationen

BeiVerabreichungvonDosen,dieüberdenDosierungsempfehlungenliegen,solltendiePatientensorgfältigüberwacht

werden.TritteineklinischbedeutsameHypokalzämiemitParästhesien,TetanieundHypotonieauf,kannsiedurch

Infusion von Kalziumglukonataufgehobenwerden.

13.PharmakologischeundtoxikologischeEigenschaften,Pharmakokinetikund

Bioverfügbarkeit,soweit dieseAngabenfürdietherapeutischeVerwendung erforderlichsind

13.1 PharmakologischeEigenschaften

Pamidronsäure,Dinatriumsalz,dieWirksubstanzvonAredia,übteinestarkhemmendeWirkungaufdiedurch

OsteoklastenverursachteKnochenresorptionaus.SiegehteinestarkeBindungmitHydroxyapatitkristalleneinundhemmt

invitrodieBildungunddieAuflösungdieserKristalle.InvivogehtdieHemmungderdurchOsteoklastenverursachten

KnochenresorptionmindestensteilweiseaufdieBindungdesMedikamentsanmineralisiertenKnochenzurück.

Pamidronsäure,DinatriumsalzhindertdieVorstufenderOsteoklastendaran,andenKnochenzugelangen,undhemmt

dadurchdieanschließendeUmwandlungzureifen,knochenresorbierendenOsteoklasten.Dielokaleunddirektdie

KnochenresorptionhemmendeWirkungdesandenKnochengebundenenBisphosphonatsistoffenbarder

Hauptwirkungsmechanismus in vitro und in vivo.

InexperimentellenPrüfungenwurdenachgewiesen,daßPamidronsäure,DinatriumsalzdietumorinduzierteOsteolyse

hemmt,wennesvoroderzumZeitpunktderInokulationoderTransplantationvonTumorzellenverabreichtwird.

VeränderungenbiochemischerParameter,diedenhemmendenEffektvonArediaaufdietumorinduzierteHyperkalzämie

anzeigen,sinddieSenkungdesSerumkalziumsunddiesichdarausergebendeAbnahmederAusscheidungvonKalzium,

Phosphatund Hydroxyprolin imUrin.

HyperkalzämiekannzurReduktiondesextrazellulärenFlüssigkeitsvolumensführenunddieglomeruläreFiltrationsrate

herabsetzen.DurchdieKontrollederHyperkalzämieverbessertArediaindenmeistenFällendieglomeruläre

Filtrationsrateund reduzierterhöhteKreatininspiegelimSerum.

InKombinationmitStandardpräparatenderKrebsbehandlungverzögerteArediadieProgressionvonKnochenmetastasen.

AußerdemkönnensichanosteolytischenKnochenmetastasen,diesichgegenübereinerzytotoxischenundhormonellen

Therapieals refraktärerweisen, radiologischeHinweiseaufeineStabilisierung derErkrankung oderSklerosierung zeigen.

ErgebnissevonklinischenPrüfungenbeiPatientenmitvorwiegendosteolytischenKnochenmetastasenodermitMultiplem

MyelommitPamidronatbelegeneineVerhütungoderzeitlicheVerschiebungknochenbezogenerAffektionen

(Hyperkalzämie,Frakturen,Strahlentherapie,chirurgischeIntervention,Rückenmarkskompression)undeineAbnahme

von Knochenschmerzen.

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DerM.PagetdesKnochensistcharakterisiertdurcheinelokaleErhöhungderKnochenresorptionundKnochenbildung

mitqualitativenVeränderungendesKnochenumbausundsprichtgutaufeineBehandlungmitArediaan.Mit

Knochenszintigraphien,derSenkungderHydroxyprolinkonzentrationimHarnundderalkalischenPhosphataseimSerum

sowiedurcheineBesserungderSymptomatikwurdeeineklinischeundbiochemischeRemissionderErkrankung

nachgewiesen.

13.2ToxikologischeEigenschaften

AllgemeineToxikologie

StudienzurakutenToxizitätwurdenanRatte,Hund,KaninchenundMausdurchgeführt.Nachintravenöserund

intraperitonealerAnwendungwarendieNierendieHauptlokalisationvonToxizität,möglicherweiseeinErgebnisder

hohenlokalenKonzentrationdesWirkstoffesamOrtderAusscheidung.Kurzzeitinfusionenwurdenbesservertragenals

eineintravenöseBolusanwendung.

InTierversuchenmitDosenab10mg/kgKörpergewicht,intravenösalsBolusgegeben,wurdegezeigt,daßderWirkstoff

vonArediainGewebsbezirkenmitsehrstarkerDurchblutungZell-undGewebsschädenverursachenkann.Diesistder

GrundfüreineSchädigungderproximalenNierentubuli(gezeigtanderRatteundamHund),wosichdieSubstanzim

ZugederpraktischexklusivrenalerfolgendenAusscheidungkonzentriert,sowiefürMagenschleimhautblutungen(Hund).

DarausleitetsichdieNotwendigkeitab,ArediaalsstarkverdünnteInfusionslösungintravenöszuverabreichen.AlsFolge

derpharmakologischenWirkungvonPamidronsäure,Dinatriumsalz(WirkstoffvonAredia)alsOsteoklastenhemmer

wurdenbeiallenuntersuchtenTierspeziesineinigenKnocheneineZunahmedersekundärenSpongiosaundeine

VerbreiterungderMetaphysengefunden.EsfandensichjedochkeineZeicheneinerMineralisationsstörung,dieauf

osteomalazischeProzessehindeutenwürden.DiemorphologischenVeränderungen,dieArediaamKnochenverursachte,

sowiedieausgeprägte,rascheundlangandauerndeBindungvonPamidronsäure,DinatriumsalzimKnochenhatten

indessenkeinerleiklinischeAuswirkungenbeispielsweiseaufdieMobilitätderTiere.RatteundMausfieleninden

Langzeitstudien durch eineZunahmederin diesen Spezies schon spontan ausgeprägten extramedullärenHämatopoeseauf.

Reproduktionstoxikologie

PamidronatwarnichtteratogenundbeeinflußtedieFertilitätebenfallsnicht.AllerdingsistderWirkstoffplazentagängig

undwirdindiefetalenKnocheneingelagert.NachintravenöserGabetrateineHemmungderfetalenSkelettentwicklung

ein,undbeihohenDosen(1-3mg/kgbeiRattenund>1,5mg/kg beiKaninchen)wardasPräparatembryotoxisch.Sofern

keinelebensbedrohlicheIndikationvorliegt,solltedieklinischeAnwendungvonPamidronatinderSchwangerschaft

vermiedenwerden.DieBeobachtung,daßdieBehandlungdenGeburtsvorganginStudienzurUntersuchungderFertilität

oderderperi-undpostnatalenToxizitätverlängerte,wirddamitinZusammenhanggebracht,daßbeidenMuttertierender

KalziumspiegelimSerumunmittelbarvorderGeburtstarksinkt,andererseitsderKalziumbedarfwährendderGeburt

besondershoch ist. DieTierewerden damithypokalzämisch.

Mutagenität

InsechsIn-vitro-undIn-vivo-StudienwurdenkeineHinweiseaufeinmutagenesodergenotoxischesPotentialvon

Pamidronatgefunden.

Karzinogenität

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IneinererstenStudieanRattenwurdeinderhöchstenDosisgruppeeineerhöhteInzidenzvonPhäochromozytomenbei

denMännchenundjeeinesMammakarzinomsundintestinalenLeiomyomsbeidenWeibchenfestgestellt.Ineiner

entsprechendenStudieanMäusen wardieInzidenzbenignerHepatomebeidenWeibchen erhöht.

PhäochromozytomekommennamentlichbeiderRattehäufigvor.DieübrigenTumortypenderbeidenStudientratenin

sehrgeringerInzidenzaufunddürftenohnebiologischeSignifikanzsein.Überdieswerden,nachdemderzeitigenStand

wissenschaftlicherErkenntnis, diehiererhobenenTumorbefundeals nichtaufden Menschübertragbarerachtet.

AuchauszweispäteranRattenbzw.MäusenmitpharmakologischwirksamenDosendurchgeführtenStudienhabensich

keineAnhaltspunktefürein kanzerogenes Potentialvon Pamidronatergeben.

LokaleVerträglichkeit

AndenInjektionsstellenwurdeeineleichtebismäßigeReizwirkungbeobachtet.DieseWirkungenwarenin

Infusionsstudien,beidenenPamidronatinverdünnterenLösungenundingroßeVenenappliziertwurde,wenigerstark

ausgeprägt.

13.3 Pharmakokinetik

AllgemeineMerkmale

PamidronatbesitzteinestarkeAffinitätfürkalzifizierteGewebe,undeinevollständigeEliminationvonPamidronataus

demKörperistinnerhalbdeszeitlichenRahmensexperimentellerStudiennichtzubeobachten.KalzifizierteGewebe

werden daherals Ortder“scheinbarenElimination"betrachtet.

Resorption

Pamidronat,DinatriumsalzwirdalsintravenöseInfusionverabreichtundistsomitperdefinitionemvollständigresorbiert,

wenn dieInfusion beendetist.

Verteilung

ZuBeginneinerInfusionsteigendiePlasmakonzentrationenvonPamidronatraschanundsinkenraschwiederab,wenn

dieInfusionbeendetwird.DieapparenteHalbwertszeitimPlasmabeträgtetwa0,8Stunden.MitInfusionenvonmehrals

etwa2-bis 3stündigerDauerwerdensomitapparenteSteady-state-Konzentrationen erreicht.

WennPamidronsäure,DinatriumsalzineinerDosierungvon60mginnerhalb1Stundeintravenösinfundiertwird,werden

maximalePlasmakonzentrationen von etwa10nmol/mlerreicht.

BeimTierundbeimMenschenbleibenunabhängigvonderMengederverabreichtenDosisPamidronsäure,Dinatriumsalz

vergleichbareprozentualeAnteilederDosisimKörperzurück.DieAkkumulationvonPamidronatimKnochenwirddaher

nichtdurchdieBindungskapazitätbegrenzt,sondernhängtausschließlichvonderverabreichtenkumulativenGesamtdosis

ab.DerAnteildesanPlasmaproteinegebundenen,zirkulierendenPamidronatsistrelativgering(etwa54%)undnimmt

zu, wenndieKalziumkonzentration pathologisch erhöhtist.

Elimination

PamidronatwirdoffenbarnichtdurchBiotransformationausgeschieden.NacheinerintravenösenInfusionwerden

innerhalbvon72Stundenetwa20-55%derDosisalsunverändertesPamidronatimUrinaufgefunden.Innerhalbder

zeitlichbegrenztenDauerexperimentellerUntersuchungenverbliebderRestderDosisimKörper.DerimKörper

zurückbleibendeAnteilderDosisistunabhängigvonderDosierung(Dosierungsbereich15-180mg)undvonder

Infusionsgeschwindigkeit(Bereich1,25-60mg/Std.).

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DieElimination von Pamidronatgestaltetsich biexponentialmitapparentenHalbwertszeitenvon etwa1,6und27Stunden.

DieapparentetotalePlasma-Clearancebeläuftsichaufetwa180ml/min.DieapparenterenaleClearanceliegtbei54

ml/min. Es bestehteinetendenzielleKorrelation derrenalenClearancevon Pamidronatund derKreatinin-Clearance.

DiemittlereplasmatischeAUCistbeiPatientenmitschwererrenalerEinschränkung(Kreatinin-Clearance<30ml/min)

annäherndverdoppelt.DieUrinausscheidungnimmtindemselbenMaßewiedieKreatinin-Ausscheidungab,obwohldie

Gesamtmenge,diemitdemUrinausgeschiedenwird,nichtwesentlichvonderrenalenFunktionbeeinflußtwird.Dieim

KörperretinierteMengeanPamidronsäure,DinatriumsalzistdeshalbbeiPatientenmitundohnerenaleEinschränkung

ähnlich.

MerkmalederPatienten

PamidronatwirdnurunwesentlichdurchhepatischeundmetabolischeClearanceeliminiert.Esistdahernichtzuerwarten,

daßdiePharmakokinetikvonPamidronatdurcheinebeeinträchtigteLeberfunktionbeeinflußtwird.DieMöglichkeitvon

WechselwirkungenvonPamidronatmitanderenMedikamentensowohlüberdenStoffwechselalsauchdurch

Proteinbindungistsomitgering (sieheoben).

14. SonstigeHinweise

SpezielleVorsichtsmaßnahmenbeiderAnwendung

EineregelmäßigeBestimmungderElektrolyteeinschließlichdesKalziumsunddesPhosphatsimSerumsolltenach

BeginnderTherapiemitArediaerfolgen.BeiPatienten,beideneneinchirurgischerEingriffanderSchilddrüse

durchgeführtwordenist,bestehteinerhöhtesRisiko,eineHypokalzämieaufgrundeinessekundären

Hypoparathyreoidismus zu entwickeln.

BeiPatientenmitMorbusPagetdesKnochensmiteinervorbestehendenNierenerkrankung,diewiederholtInfusionenmit

ArediaübereinenlängerenZeitraumerhalten,sollteeineregelmäßigeBestimmungderStandardlaborparameterundder

klinischenParameterderrenalen Funktion erfolgen.

PatientenmitMorbusPagetdesKnochens,beidenendieGefahreinesMangelsanKalziumoderanVitaminDbesteht,

sollten zusätzlich oralKalziumundVitamin Derhalten, umdas Risiko einerHypokalzämiemöglichstgering zu halten.

BeiPatientenmiteinerHerzkrankheit,besondersbeiälterenMenschen,kanndiezusätzlicheZufuhrvonNatriumchlorid

(Kochsalzlösung)eineHerzinsuffizienzauslösen(LinksherzinsuffizienzoderStauungsinsuffizienz).Fieber

(grippeähnlicheSymptomatik)kannbeidiesenPatientenebenfallszueinerderartigenVerschlechterungdiesesZustandes

führen.GegebenenfallsistbeidiesenPatienteneinegeringereMengedesVerdünnungsmittels0,9%ige

Natriumchloridlösung bzw. 5%igeGlukoselösung einzusetzen.

15. DauerderHaltbarkeit

Wiein denBezugsländernangegeben.

Infusionslösungskonzentrat

DasdurchAuflösenderTrockensubstanzmitsterilemWasserfürInjektionszweckehergestellte

InfusionslösungskonzentratistimKühlschrankbeieinerTemperaturvon max.+8º Cbis zu24Stunden haltbar.

GebrauchsfertigeInfusionslösung

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DiemiteinemdervorgeschriebenenVerdünnungsmittel(0,9%igeNatriumchloridlösungoder5%igeGlukoselösung)

hergestelltegebrauchsfertigeInfusionslösungistimKühlschrankbeieinerTemperaturvonmax.+8ºCaufzubewahren.

GerechnetabHerstellungdesInfusionslösungskonzentratssolldieInfusioninnerhalbvon24Stundenbeendetsein.Nicht

verwendeteRestmengen sind zu verwerfen.

16. BesondereLager- undAufbewahrungshinweise

TrockensubstanzundLösungsmittel

Aredia15mg/-30mg/-60mg/-90 mg(Trockensubstanzund Lösungsmittel)istbeieinerTemperaturvonnichtüber+25º

Czu lagern/aufzubewahren.

Infusionslösungskonzentrat

DasdurchAuflösenderTrockensubstanzmitsterilemWasserfürInjektionszweckehergestellte

InfusionslösungskonzentratistimKühlschrankbeieinerTemperaturvon max.+8º Caufzubewahren.

GebrauchsfertigeInfusionslösung

DiemiteinemdervorgeschriebenenVerdünnungsmittel(0,9%igeNatriumchloridlösungoder5%igeGlukoselösung)

hergestelltegebrauchsfertigeInfusionslösungistimKühlschrankbeieinerTemperaturvonmax.+8ºCaufzubewahren.

VorderInfusionistdieLösung aufRaumtemperaturzu erwärmen.

16a. BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdieBeseitigung vonnicht verwendetenArzneimitteln

Keine

17. DarreichungsformenundPackungsgrößen

Aredia15mg

Packungenmit1bzw.4 bzw. 10 bzw. 20 (5x4)Injektionsfläschchen mitje251,5mgTrockensubstanz

+1bzw. 4 bzw. 10 bzw. 20 (5x4)Ampulle(n)mitje5 mlWasserfürInjektionszweckeals Lösungsmittel

Anstaltspackungen

Aredia30mg

Packungenmit1bzw.4 bzw. 10Injektionsfläschchen mitje503mgTrockensubstanz

+1bzw.4bzw. 10Ampulle(n)mitje10mlWasserfürInjektionszweckeals Lösungsmittel

Anstaltspackungen

Aredia60mg

Packungenmit1bzw.4Injektionsfläschchen mitje464mgTrockensubstanz

+1bzw.4Ampulle(n)mitje10mlWasserfürInjektionszweckeals Lösungsmittel

Anstaltspackungen

Aredia90mg

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Packungenmit1bzw.4bzw. 10 Injektionsfläschchenmitje470mgTrockensubstanz

+1bzw.4bzw. 10Ampulle(n)mitje10mlWasserfürInjektionszweckeals Lösungsmittel

18. StandderInformation

Februar2001

19. NameoderFirma undAnschrift despharmazeutischenUnternehmers

Eurim-PharmArzneimittelGmbH

AmGänslehen4 -6

83451 Piding

Tel.:08651/704-0

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