Aprokam 50 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

30-04-2020

Fachinformation Fachinformation (SPC)

30-04-2020

Wirkstoff:
CEFUROXIM-NATRIUM
Verfügbar ab:
Laboratoires Thea
ATC-Code:
S01AA27
INN (Internationale Bezeichnung):
Cefuroxime sodium
Verschreibungstyp:
Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Produktbesonderheiten:
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Zulassungsnummer:
1-31360
Berechtigungsdatum:
2012-06-26

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PACKUNGSBEILAGE

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Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Aprokam 50 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung

Wirkstoff: Cefuroxim

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor dieses Arzneimittel bei Ihnen

angewendet wird, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Aprokam und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Aprokam beachten?

Wie ist Aprokam anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Aprokam aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Aprokam und wofür wird es angewendet?

Aprokam enthält den Wirkstoff Cefuroxim (als Cefuroxim-Natrium), der zur Antibiotikagruppe

der sogenannten Cephalosporine gehört. Antibiotika werden eingesetzt, um Bakterien oder

„Keime” abzutöten, die Infektionen verursachen.

dieses Arzneimittel wird bei Operationen von Katarakten (Trübung der Augenlinse) eingesetzt.

Ihr Augenchirurg wird dieses Arzneimittel am Ende der Operation in das Auge injizieren, um

einer Augeninfektion vorzubeugen.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Aprokam beachten?

Aprokam darf nicht angewendet werden,

Wenn Sie allergisch gegen Cefuroxim oder andere Antibiotika aus der Gruppe der

Cephalosporine sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Aprokam bei Ihnen angewendet wird:

wenn Sie allergisch gegen andere Antibiotika wie z. B. Penicillin sind,

wenn bei Ihnen ein Risiko für eine bakterielle Infektion mit Methicillin-resistentem

Staphylococcus aureus besteht,

wenn bei Ihnen das Risiko einer schweren Infektion besteht,

wenn bei Ihnen ein komplizierter Katarakt diagnostiziert wurde,

wenn bei Ihnen eine kombinierte Augen-Operation geplant ist,

wenn Sie an einer schweren Erkrankung der Schilddrüse leiden.

Aprokam wird nur zur Injektion in das Auge (intrakamerale Injektion) verabreicht.

Aprokam ist unter den aseptischen (d.h. sauberen und keimfreien) Bedingungen der Kataraktoperation

anzuwenden.

Eine Durchstechflasche mit Aprokam darf nur für einen Patienten angewendet werden.

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Anwendung von Aprokam zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

Aprokam wird Ihnen in der Schwangerschaft oder Stillzeit nur dann verabreicht, wenn der Nutzen

die möglichen Risiken überwiegt.

Aprokam enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu

„natriumfrei“.

3.

Wie ist Aprokam anzuwenden?

Aprokam wird am Ende einer Kataraktoperation von einem Augenchirurgen injiziert.

Aprokam liegt als steriles Pulver vor und wird vor der Anwendung in Kochsalzlösung gelöst.

Wenn bei Ihnen eine größere oder eine zu geringe Menge von Aprokam angewendet wurde

Aprokam wird Ihnen in der Regel von medizinischem Fachpersonal gegeben. Wenn Sie meinen, dass

eine Dosis vergessen wurde oder Sie eine zu hohe Dosis erhalten haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt

oder Apotheker.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Die folgende Nebenwirkung tritt sehr selten auf (weniger als 1 Behandelter von 10.000):

Schwerwiegende allergische Reaktion, die Atembeschwerden oder Schwindel verursacht.

Die folgende Nebenwirkung wird mit einer Häufigkeit "Nicht bekannt" (Häufigkeit auf Grundlage der

verfügbaren Daten nicht abschätzbar) berichtet:

Makulaödem (unscharfe oder verschwommenes Sehen in der Nähe oder in der Mitte Ihres

Sichtfeldes)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

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Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Aprokam aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Überkarton und dem Etikett auf der

Durchstechflasche nach „Verwendbar bis/EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 25º C lagern. Durchstechflasche im Überkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu

schützen.

Nur zur einmaligen Anwendung.

Nach Auflösen des Pulvers: Die Lösung ist nach Herstellung sofort zu verwenden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Aprokam enthält

Der Wirkstoff ist Cefuroxim (als Cefuroxim-Natrium).

1 Durchstechflasche enthält 50 mg Cefuroxim.

Nach Rekonstitution enthält 0,1 ml Lösung 1 mg Cefuroxim.

Aprokam enthält keine sonstigen Bestandteile.

Wie Aprokam aussieht und Inhalt der Packung

Aprokam ist ein weißes bis gebrochen weißes Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung in einer

Durchstechflasche aus Glas.

1 Karton enthält 1, 10 oder 20 Durchstechflaschen oder 10 Durchstechflaschen zusammen mit 10

Sterilfilter-Nadeln.. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

LABORATOIRES THEA

12 rue Louis Blériot

63017 CLERMONT-FERRAND Cedex 2

Frankreich

Örtlicher Vertreter

Thea Pharma GmbH

Mariahilfer Str. 103/Stiege 3/ Top 52

1060 WIEN

Hersteller

BIOPHARMA S.R.L.

Via Delle Gerbere, 22/30 (loc. S. Palomba)

00134 ROM (RM)

Italien

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oder

LABORATOIRES THEA

12 rue Louis Blériot

63017 CLERMONT-FERRAND Cedex 2

Frankreich

Z.Nr.: 1-31360

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Island, Luxemburg,

Niederlande, Polen, Slowakei, Schweden and Verinigtes Königreich ..................................APROKAM

Österreich, Tschechische Republik, Deutschland, Norwegen,

Portugal, Rumänien and Slowenien.......................................................................................Aprokam

Zypern, Griechenland and Spanien........................................................................................PROKAM

Irland

APROK

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2019.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Inkompatibilitäten

In der Literatur wurden keine Inkompatibilitäten mit den meisten gängigen Arzneimitteln, die in der

Kataraktchirurgie eingesetzt werden, beschrieben. Dieses Arzneimittel darf, außer mit den weiter

unten aufgeführten (0,9%ige NaCl-Lösung (9 mg/ml)), nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt

werden.

Herstellung und Anwendung von Aprokam

Durchstechflasche nur zur einmaligen intrakameralen Anwendung.

Aprokam wird nach Rekonstitution von einem Augenchirurgen unter den für Kataraktoperationen

empfohlenen aseptischen Bedingungen intraokular in die Vorderkammer des Auges injiziert

(intrakamerale Anwendung).

Die zubereitete Lösung wird visuell geprüft und nur verwendet, wenn sie farblos bis gelblich und frei

von sichtbaren Partikeln ist.

Die Lösung ist nach Rekonstitution sofort zu verwenden und darf nicht wieder verwendet werden.

Die empfohlene Dosis beträgt 1 mg Cefuroxim in 0,1 ml 0,9%iger NaCl-Injektionslösung

(9 mg/ml).

NICHT MEHR ALS DIE EMPFOHLENE DOSIS INJIZIEREN.

Die Durchstechflasche ist nur zur einmaligen Anwendung.

Eine Durchstechflasche nur für einen Patienten anwenden. Das Abreißetikett der

Durchstechflasche auf das Patientenblatt kleben.

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Bitte beachten Sie für die Zubereitung von Aprokam zur intrakameralen Injektion die

folgenden Anweisungen:

Vor Abnahme die Unversehrtheit des abziehbaren Aluminum-

verschlusses prüfen.

Oberfläche des Gummistopfens vor Schritt 3 desinfizieren.

Die sterile Nadel vertikal durch die Mitte des Stopfens der

Durchstechflasche stechen und dabei die Durchstechflasche in

einer aufrechten Position halten. 5 ml einer 0,9%igen NaCl-

Lösung (9 mg/ml) mit einer sterilen Nadel aseptisch in die

Durchstechflasche injizieren.

Vorsichtig schwenken bis die Lösung keine sichtbaren Partikel

mehr enthält.

Auf eine sterile 1 ml Spritze eine sterile Nadel (18G x 1½”,

1.2 mm x 40 mm) mit einem 5-Micron-Filter

(Acrylpolymermembran auf einem nicht-verwobenen Nylon)

aufstecken (die sterile Nadel mit dem 5-Mikron-Filter ist

möglicherweise im Karton enthalten). Anschließend diese

sterile 1 ml Spritze vertikal durch die Mitte des Stopfens der

Durchstechflasche stechen und dabei die Durchstechflasche in

einer aufrechten Position halten

Mindestens 0,1 ml der Lösung aseptisch entnehmen

Nadel von der Spritze abziehen und eine sterile

Vorderkammerkanüle auf die Spritze aufsetzen.

Luft sorgfältig durch Klopfen aus der Spritze entfernen und

die Dosis auf die 0,1 ml-Marke einstellen. Die Spritze ist jetzt

für die Injektion bereit.

Sollte desinfiziert

werden

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Verbleibende Reste der zubereiteten Lösung verwerfen. Keine Lösungsreste für weitere

Anwendungen aufbewahren.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu

beseitigen. Entsorgen Sie benutzte Nadeln in einem dafür vorgesehenen Behälter.

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ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Aprokam 50 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

1 Durchstechflasche enthält 50 mg Cefuroxim (als 52,6 mg Cefuroxim-Natrium).

Nach Zubereitung mit 5 ml Lösungsmittel (siehe Abschnitt 6.6) enthält 0,1 ml Lösung

1 mg Cefuroxim.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung

Weißes bis gebrochen weißes Pulver.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Antibiotische Prophylaxe der postoperativen Endophthalmitis nach Kataraktoperation

(siehe Abschnitt 5.1).

Die offiziellen Richtlinien zur angemessenen Verwendung antibakterieller Substanzen

sollen berücksichtigt werden, einschließlich der Richtlinien zur antibiotischen

Prophylaxe bei Augenoperationen.

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Zur intrakameralen Anwendung. Durchstechflasche zur einmaligen Anwendung.

Dosierung

Erwachsene:

Die empfohlene Dosis beträgt 0,1 ml der zubereiteten Lösung (siehe Abschnitt 6.6). Das

entspricht 1 mg Cefuroxim.

NICHT MEHR ALS DIE EMPFOHLENE DOSIS INJIZIEREN (siehe Abschnitt 4.9).

Kinder

Die Sicherheit und die optimale Dosierung von Aprokam sind für pädiatrische Patienten

nicht nachgewiesen.

Ältere Patienten:

Eine Dosisanpassung ist nicht notwendig.

Patienten mit Leber- und Nierenfunktionsstörungen:

Eine Dosisanpassung ist vor dem Hintergrund der niedrigen Dosis und der zu

erwartenden vernachlässigbaren systemischen Exposition durch Cefuroxim bei

Anwendung von Aprokam nicht notwendig.

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Art der Anwendung

Aprokam muss nach Rekonstitution von einem Augenchirurgen unter den für

Kataraktoperationen empfohlenen aseptischen Bedingungen intraokular in die

Vorderkammer des Auges injiziert (intrakamerale Anwendung) werden. Nur

Natriumchloridlösung 9 mg/ml (0,9%) für Injektionen darf für die Herstellung der

gebrauchsfertigen Zubereitung von Aprokam verwendet werden (siehe Abschnitt 6.6).

Nach Zubereitung sollte Aprokam vor der Anwendung visuell auf Partikel und

Verfärbungen geprüft werden.

Am Ende der Kataraktoperation werden 0,1 ml der zubereiteten Lösung langsam in die

Vorderkammer des Auges injiziert.

Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe Abschnitt 6.6.

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder gegen Cephalosporin-Antibiotika.

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Aprokam ist nur zur intrakameralen Anwendung bestimmt.

Besondere Vorsicht ist bei Patienten geboten, bei denen es in der Vergangenheit zu

einer allergischen Reaktion gegen Penicilline oder andere Beta-Laktam-Antibiotika

gekommen ist, da Kreuzreaktionen auftreten können.

Bei Patienten mit einem Risiko für Infektionen mit resistenten Stämmen, z. B. Patienten

mit bekannter früherer Infektion oder Kolonisierung mit MRSA (Methicillin-resistenten

Staphylococcus aureus), sind alternative Antibiotika zur Prophylaxe in Erwägung zu

ziehen.

Aufgrund mangelnder Daten zu spezifischen Patientengruppen (Patienten mit erhöhtem

Infektionsrisiko, komplizierten Kataraktformen, mit Kataraktoperation im Rahmen

kombinierter Eingriffe oder schwerer Schilddrüsenerkrankung, Patienten mit einer

Dichte des Hornhautendothels von weniger als 2.000 Zellen) sollte Aprokam nur nach

sorgfältiger Nutzen-/Risikobeurteilung angewendet werden.

Die Anwendung von Cefuroxim sollte nicht als Einzelmaßnahme angesehen werden.

Für die Prophylaxe sind auch andere Maßnahmen, wie z. B. eine antiseptische

Behandlung, von Bedeutung.

Ein toxischer Effekt auf das Hornhautendothel wurde unter der empfohlenen

Konzentration von Cefuroxim nicht beobachtet. Dennoch kann ein toxischer Effekt

nicht ausgeschlossen werden und Ärzte sollten im Rahmen der postoperativen

Überwachung an dieses mögliche Risiko denken.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist

nahezu „natriumfrei“.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Da die systemische Exposition erwartungsgemäß vernachlässigbar ist, sind systemische

Wechselwirkungen unwahrscheinlich.

In der Literatur wurden keine Inkompatibilitäten mit den meisten gängigen

Arzneimitteln, die in der Kataraktchirurgie eingesetzt werden, beschrieben.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Fertilität:

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Es liegen keine Daten zum Einfluss von Cefuroxim-Natrium auf die Fertilität beim

Menschen vor. In tierexperimentellen Reproduktionsstudien zeigten sich keine

Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Fertilität.

Schwangerschaft:

Es liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Cefuroxim bei

Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf schädliche

Auswirkungen auf die embryonale/fetale Entwicklung schließen. Cefuroxim ist

placentagängig. Da die systemische Exposition durch Cefuroxim bei Anwendung von

Aprokam zu vernachlässigen ist, wird davon ausgegangen, dass es während einer

Schwangerschaft nicht zu Beeinträchtigungen kommt. Aprokam kann während der

Schwangerschaft angewendet werden.

Stillzeit:

Cefuroxim wird in sehr geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden, so dass

Auswirkungen auf das gestillte Kind bei Anwendung therapeutischer Dosen von

Aprokam unwahrscheinlich sind.

Aprokam kann in der Stillzeit angewendet werden.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Nicht zutreffend.

4.8

Nebenwirkungen

Mit Ausnahme der unten aufgeführten Nebenwirkung werden in der Literatur keine

spezifischen unerwünschten Wirkungen nach intraokularer Injektion von Cefuroxim

beschrieben.

Augenerkrankungen

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Makulaödem

Erkrankungen des Immunsystems

Sehr selten (<1/10.000): anaphylaktische Reaktion.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer

Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-

Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert,

jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das aufgeführte nationale Meldesystem

anzuzeigen.

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1200 WIEN

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Fax: + 43 (0) 50 555 36207

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4.9

Überdosierung

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Bei den Fällen von Überdosierung, von denen in der Literatur berichtet wird, handelt es

sich um solche, die nach nicht bestimmungsgemäßer Herstellung der Lösung und nicht

zugelassener Anwendung von zur systemischen Anwendung bestimmtem Cefuroxim

auftraten.

Infolge einer nicht bestimmungsgemäßen Herstellung der Lösung auf Basis eines

selbsterstellten Cefuroxim Verdünnungs-Protokolls wurde 6 Patienten versehentlich

eine hohe Dosis von Cefuroxim (das 3-Fache der empfohlenen Dosis) in die

Augenkammer injiziert. Diese Injektion führte bei keinem der Patienten, auch nicht an

okulären Geweben, zu erkennbaren unerwünschten Wirkungen.

Es liegen Toxizitätsdaten von 6 Patienten vor, denen nach einem Verdünnungs-Fehler

beim Herstellen der Lösung das 40- bis 50-Fache der empfohlenen Cefuroxim-Dosis

intrakameral während einer Kataraktoperation injiziert wurde. Die mittlere Sehschärfe

betrug anfänglich 20/200. Es lag eine schwere Entzündung des vorderen Segments vor

und die optische Kohärenztomographie der Retina zeigte ein ausgedehntes

Makulaödem. Sechs Wochen nach der Operation lag die Sehschärfe bei 20/25 und die

optische Kohärenztomographie (OCT) zeigte wieder ein normales Erscheinungsbild der

Makula. Bei allen Patienten wurde jedoch eine Verschlechterung der Ergebnisse bei der

skotopischen Elektroretinographie um 30% beobachtet.

Die Gabe von nicht bestimmungsgemäß gelöstem Cefuroxim (10-100 mg pro Auge) an

16 Patienten führte zu toxischen Effekten am Auge, darunter Hornhautödem, das nach

Wochen zurückging, vorübergehend erhöhtem Augeninnendruck, Verlust an Zellen des

Hornhautendothels und Veränderungen der Elektroretinographie. Einige dieser

Patienten erlitten einen dauerhaften oder schweren Sehverlust.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

ATC-Klassifikation

Pharmakotherapeutische Gruppe: Sinnesorgane - Ophthalmika - Antiinfektiva -

Antibiotika

ATC-Code: S01AA27

Wirkmechanismus

Cefuroxim hemmt die bakterielle Zellwandsynthese nach Bindung an Penicillin-

bindende Proteine (PBP). Dies führt zu einer Störung der Zellwandsynthese

(Peptidoglycansynthese) und so zu einem Auflösen und Absterben der Bakterienzellen.

PD/PK (pharmakodynamische/pharmakokinetische)- Zusammenhänge

Der für Cephalosporine wichtigste pharmakokinetisch/pharmakodynamische Index, der

mit der Wirksamkeit in vivo korreliert, ist der Anteil des Dosierungsintervalls (%T), um

den die ungebundene Konzentration oberhalb der minimalen Hemmkonzentration

(MHK) von Cefuroxim für die einzelnen Zielspezies bleibt (d.h. %T > MHK).

Nach Injektion von 1 mg Cefuroxim in die Augenkammer lagen die Wirkstoffspiegel im

Kammerwasser 4-5 Stunden nach dem Eingriff für verschiedene relevante Spezies über

der MHK.

Resistenzmechanismus

Die Resistenz von Bakterien gegen Cefuroxim kann auf einem oder mehreren der

folgenden Mechanismen beruhen:

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Hydrolyse durch Betalaktamasen. Cefuroxim wird durch bestimmte Betalaktamasen

mit erweitertem Wirkungsspektrum (ESBLs) und durch chromosomal kodierte

Enzyme (AmpC), die in bestimmten aeroben gramnegativen Bakterienspezies

induziert oder anhaltend supprimiert werden können, effizient hydrolysiert;

Verminderte Affinität Penicillin-bindender Proteine zu Cefuroxim;

Impermeabilität der äußeren Membran, die den Zugang von Cefuroxim zu Penicillin-

bindenden Proteinen in gramnegativen Bakterien einschränkt;

bakterielle Effluxpumpen.

Methicillin-resistente Staphylokokken (MRS) sind resistent gegen alle zurzeit zur

Verfügung stehenden β-Laktam-Antibiotika, einschließlich Cefuroxim.

Penicillin-resistenter Streptococcus pneumoniae weist durch eine Veränderung der

Penicillin-bindenden Proteine eine Kreuzresistenz gegen Cephalosporine wie

Cefuroxim auf.

Betalaktamase-negative, Ampicillin-resistente (BLNAR) Stämme von H. influenzae

sollten trotz einer in vitro beobachteten Empfindlichkeit als resistent gegen Cefuroxim

angesehen werden.

Grenzwerte:

Die unten aufgeführten Mikroorganismen wurden nach Indikation aufgelistet (siehe

Abschnitt 4.1).

Aprokam ist nur zur Anwendung in der Augenkammer und nicht zur Behandlung

systemischer Infektionen bestimmt (siehe Abschnitt 5.2). Klinische Grenzwerte sind für

diese Art der Anwendung nicht relevant. Die epidemiologischen Cut-Off-Werte

(Grenzwerte, ECOFF) zur Abgrenzung der Wildtyppopulation von Isolaten mit

erworbenen Resistenzmerkmalen sind:

ECOFF (mg/l)

Staphylococcus aureus

Streptococcus pneumoniae

0,125

E. coli

Proteus mirabilis

H. influenzae

Die Empfindlichkeit von Staphylokokken gegenüber Cefuroxim erschließt sich aus der

Empfindlichkeit gegenüber Methicillin.

Die Empfindlichkeit von Streptokokken der Gruppe A, B, C und G lässt sich von der

Empfindlichkeit gegenüber Benzylpenicillin ableiten.

Daten aus klinischen Studien

Eine wissenschaftliche, prospektive, randomisierte und teilweise verblindete

multizentrische Studie über Kataraktoperationen wurde mit 16.603 Patienten

durchgeführt. Bei 29 Patienten (davon 24 aus den nicht mit Cefuroxim behandelten

Gruppen und 5 aus den Gruppen mit intrakameraler Anwendung von Cefuroxim) trat

eine Endophthalmitis auf. 20 dieser Patienten (17 ohne Behandlung mit Cefuroxim und

3 mit intrakameraler Cefuroxim-Behandlung) wurden eingestuft, eine nachgewiesene

infektiöse Endophthalmitis zu haben. Diese nachgewiesenen Endophtalmitiden traten

bei 10 Patienten der Behandlungsgruppe „Placebo-Augentropfen ohne Cefuroxim“, bei

7 Patienten der Gruppe „Levofloxacin-Augentropfen ohne Cefuroxim“, bei 2 Patienten

der Gruppe „Placebo-Augentropfen und intrakameral gegebenes Cefuroxim“ und bei 1

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einem Patienten der Gruppe „Levofloxacin-Augentropfen und intrakameral gegebenes

Cefuroxim“. Die prophylaktische intrakamerale Gabe von Cefuroxim in einer

Dosierung von 1 mg in 0,1 ml einer 0,9%igen NaCl-Lösung (9 mg/ml) führte zu einer

Reduktion des Risikos für eine postoperative Endophthalmitis insgesamt um das 4,92-

Fache.

Zwei prospektive Studien (Wedje 2005 und Lundström 2007) und 5 retrospektive

Studien stützten die zulassungsrelevante ESCRS-Studie und belegten weiterhin die

Wirksamkeit von intrakameral angewendetem Cefuroxim bei postoperativer

Endophthalmitis.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Die systemische Exposition nach intrakameraler Injektion wurde nicht untersucht. Es ist

von einer zu vernachlässigenden Exposition auszugehen.

Nach intrakameraler Injektion der empfohlenen Einmaldosis von 0,1 ml einer

10 mg/ml-Lösung von Cefuroxim bei Kataraktpatienten lag der Cefuroxim-Spiegel in

der Augenkammer 30 Sekunden und 60 Minuten nach Anwendung im Mittel bei 2614 ±

209 mg/l (10 Patienten) bzw. 1027 ± 43 mg/l (9 Patienten).

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Effekte in nicht-klinischen Studien wurden nur nach Expositionen beobachtet, die

ausreichend über der maximalen humantherapeutischen Exposition lagen. Die Relevanz

für die klinische Anwendung wird als gering bewertet.

Bei Albinokaninchen lag die Konzentration von Cefuroxim 30 Minuten nach

intravitrealer Injektion von 1 mg bei 19-35 mg/l und 600-780 mg/l im Kammerwasser

bzw. im Glaskörper. Nach 6 Stunden war die Konzentration auf 1,9-7,3 im

Kammerwasser bzw. 190-260 mg/l im Glaskörper gesunken. Während der ersten 3 Tage

nach Injektion kam es nicht zu einem Anstieg des Augeninnendrucks.

Histopathologisch zeigten sich im Vergleich zu Kochsalzlösung keine degenerativen

Veränderungen.

ERG: Die A-, B- und C-Wellen nahmen bis 14 Tage nach der Injektion sowohl in den

Kontroll- als auch in den mit Antibiotika injizierten Augen ab.

Eine Wiederherstellung des Normalzustands trat ein, möglicherweise langsamer als in

der Kontrollgruppe. Das ERG zeigte bis zu 55 Tage nach intravitrealer Injektion keine

eindeutigen Veränderungen, die auf eine Retinatoxizität schließen lassen.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Keine

6.2

Inkompatibilitäten

Das Arzneimittel darf, außer mit den unter Abschnitt 6.6 aufgeführten, nicht mit

anderen Arzneimitteln gemischt werden.

6.3

Dauer der Haltbarkeit

18 Monate

Nach Rekonstitution: Die Lösung ist nach Rekonstitution sofort zu verwenden und darf

nicht wieder verwendet werden.

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6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 25ºC lagern.

Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Aufbewahrungsbedingungen nach Rekonstitution des Arzneimittels, siehe Abschnitt

6.3.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

8-ml-Durchstechflasche (Typ-I-Glas) verschlossen mit einem Brombutyl-Stopfen und

versiegelt mit einer abziehbaren Aluminiumkappe.

Karton mit 1, 10 und 20 Durchstechflaschen zu 50 mg.

Karton mit 10 Durchstechflaschen zu 50 mg zusammen mit 10 5-Mikron Sterilfilter-

Nadeln.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur

Handhabung

Aprokam wird von einem Augenchirurgen unter den für Kataraktoperationen

empfohlenen aseptischen Bedingungen intrakameral injiziert.

DURCHSTECHFLASCHE NUR ZUR EINMALIGEN ANWENDUNG.

EINE DURCHSTECHFLASCHE FÜR EINEN PATIENTEN ANWENDEN. Das

Abreißetikett der Durchstechflasche auf das Patientenblatt kleben.

Bitte beachten Sie für die Zubereitung der Lösung zur intrakameralen Injektion die

folgenden Anweisungen:

Aluminiumkappe abnehmen.

Äußeren Anteil des Gummistopfens der Durchstechflasche vor Einführen einer

sterilen Nadel desinfizieren.

Die Nadel vertikal in der Mittte durch den Gummistopfen stossen – die

Durchstichflasche sollte dabei aufrecht gehalten werden. Dann 5 ml einer 0,9%igen

NaCl-Lösung (9 mg/ml) aseptisch in die Durchstechflasche injizieren.

Vorsichtig schwenken bis die Lösung keine sichtbaren Partikel mehr enthält.

Auf eine sterile 1 ml Spritze eine sterile Nadel (18G x 1½”, 1.2 mm x 40 mm) mit

einem 5-Micron-Filter (Acrylpolymermembran auf einem nicht-verwobenen Nylon)

aufstecken. Diese Nadel vertikal durch die Mitte des Gummistopfens stossen, dabei

ist die Durchstichflasche aufrecht zu halten.

6. Mindestens 0,1 ml der Lösung aseptisch entnehmen.

7. Die 5 Mikron-Filter Nadel von der Spitze abziehen und geeignete

Vorderkammerkanüle auf die Spitze aufsetzen.

8.Luftblasen sorgfältig durch Klopfen aus der Spritze entfernen und den

Flüssigkeitsspiegel auf die 0,1 ml-Marke einstellen. Die Spritze ist jetzt für die

Injektion bereit.

Die zubereitete Lösung sollte visuell geprüft und nur verwendet werden, wenn sie

farblos bis gelblich und frei von sichtbaren Partikeln ist. Der pH-Wert der Lösung und

die Osmolalität entsprechen annähernd den physiologischen Werten (pH-Wert etwa 7,3;

Osmolalität etwa 335 mosmol/kg).

Nach Gebrauch sind verbleibende Reste der zubereiteten Lösung zu verwerfen. Keine

Lösungsreste für weitere Anwendungen aufbewahren.Nicht verwendetes Arzneimittel

oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

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Entsorgen Sie benutzte Nadeln in einem dafür vorgesehenen Behälter.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

Laboratoires THEA,

12, rue Louis Blériot,

63017 Clermont-Ferrand Cedex 2,

Frankreich

8.

ZULASSUNGSNUMMER(N)

1-31360

9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 26.06.2012

10.

STAND DER INFORMATION

04/2019

VERSCHREIBUNGSPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT

Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten

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