Amixx Tablette

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Amantadinhydrochlorid
Verfügbar ab:
Krewel Meuselbach GmbH
INN (Internationale Bezeichnung):
amantadine hydrochloride
Darreichungsform:
Tablette
Zusammensetzung:
Amantadinhydrochlorid 100.mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
3000657.00.00

Gebrauchsinformation:InformationfürdenAnwender

Amixx®

100 mgTabletten

Wirkstoff:Amantadinhydrochlorid

LesenSiediegesamtePackungsbeilagesorgfältigdurch,bevorSiemitderEinnahmedieses

Arzneimittelsbeginnen.

-HebenSiediePackungsbeilageauf.VielleichtmöchtenSiediesespäternochmalslesen.

-WennSieweitereFragenhaben,wendenSiesichanIhrenArztoderApotheker.

-DiesesArzneimittelwurdeIhnenpersönlichverschrieben.GebenSieesnichtanDritte

weiter.EskannanderenMenschenschaden,auchwenndiesedieselbenSymptomehaben

wieSie.

-WenneinederaufgeführtenNebenwirkungenSieerheblichbeeinträchtigtoderSie

Nebenwirkungenbemerken,dienichtindieserGebrauchsinformationangegebensind,

informierenSiebitteIhrenArztoderApotheker.

1.WasistAmixx®und wofürwirdesangewendet?

2.WasmüssenSievorderEinnahmevonAmixx®beachten?

3.WieistAmixx®einzunehmen?

4.WelcheNebenwirkungensindmöglich?

5.WieistAmixx®aufzubewahren?

6.WeitereInformationen

1. WASISTAMIXX®UNDWOFÜRWIRDESANGEWENDET?

Amixx®isteinMittel,dasdieSymptomeeinerParkinsonerkrankungverringert

(Antiparkinsonmittel).

Amixx®wird angewendet

ZurBehandlungvonSymptomenderParkinsonschenKrankheit,wiez.B.Steifheit

(Rigor),Zittern(Tremor)und Bewegungsarmutbzw.Unbeweglichkeit(Hypo-bzw.

Akinese)sowiederdurchbestimmteArzneimittel(Neuroleptikaundähnlichwirkende

Arzneimittel)bedingtenparkinsonähnlichenBewegungsstörungen(extrapyramidale

SymptomewieFrühdyskinesie,Akathisie,Parkinsonoid).

2. WASMÜSSENSIEVORDEREINNAHMEVONAMIXX®BEACHTEN?

Amixx®darfnichteingenommenwerden,

-wennSieüberempfindlich(allergisch)gegenAmantadinhydrochlorid odereinender

sonstigenBestandteilevonAmixx®sind,

-schwerer,nichtkompensierterHerzmuskelschwäche(StadiumNYHAIV),

-bestimmtenanderenErkrankungendesHerzmuskels(Kardiomyopathien,

Myokarditiden),

-ÜberleitungsstörungendesHerzens(AV-BlockGrad IIundIII),

-langsamemHerzschlag(unter55 SchlägeproMinute),

-bestimmtenimEKGerkennbarenBesonderheiten(bekanntemlangenQT-Intervalloder

erkennbarenU-Wellen),

-FällenvonangeborenemQT-SyndrombeieinemleiblichenVerwandten,

-VorgeschichtevonschwerwiegendenHerzrhythmusstörungen(ventrikulären

ArrhythmieneinschließlichTorsadedepointes),

-VerminderungvonKaliumoderMagnesiumimBlut

Amixx®darfnichtinKombinationmitBudipinoderanderenQT-verlängernden

Arzneimitteln(siehe2.„BeiEinnahmevonAmixx®mitanderenArzneimitteln“)

verabreichtwerden.

BesondereVorsichtbeiderEinnahmevonAmixx®isterforderlich

Amixx®darfnurunterbesondererVorsichteingenommenwerdenbei:

-VergrößerungderVorsteherdrüse(Prostatahypertrophie),

-erhöhtemAugeninnendruck,wiez.B.beigrünemStar(Engwinkelglaukom),

-Nierenfunktionsstörungen(NiereninsuffizienzverschiedenerSchweregrade),

-vorbestehendenoderbestehendenErregungs-undVerwirrtheitszuständen,

-delirantenSyndromensowieexogenenPsychosen(schwerwiegendepsychische

Störungen)

-sowiebeiPatienten,diemitMemantinbehandeltwerden(siehe2.„BeiEinnahmevon

Amixx®mitanderenArzneimitteln“).

AusreichendeErfahrungenbeiKindernliegennichtvor.

BeiälterenPatienten,insbesonderebeisolchenmitErregungs-und

VerwirrtheitszuständensowiemitdelirantenSyndromen,solltemitVorsichtdosiert

werden(siehe3.„WieistAmixx®einzunehmen?“).

VorTherapiebeginnund zudenZeitpunkten1 und 3WochendanachisteinEKG

(50mm/s)zuschreibenunddiefrequenzkorrigierteQT-ZeitnachBazett(QTc)manuell

zubestimmen.BeiDosiserhöhungenzuspäteremZeitpunktmusseinsolchesEKG

vorherundzweiWochennachDosiserhöhunggeschriebenwerden.Danachhaben

EKG-Kontrollenzumindestjährlichzuerfolgen.

SolltenSymptomewieHerzklopfen,SchwindeloderOhnmachtsanfälleauftreten,ist

Amixx®abzusetzenund derbehandelndeArztbzw.einNotarztzukontaktieren.

BeiHerzschrittmacherpatientenistdieexakteBestimmungderQT-Zeitennichtmöglich.

DahermussdieEntscheidungübereineTherapiemitAmixx®inAbstimmungmitdem

behandelndenKardiologengetroffenwerden.

BeieingeschränkterNierenfunktionbestehtdieGefahrderWirkstoffanhäufungdurch

eineVerschlechterungderAusscheidungsleistungderNieren.EskannzumAuftreten

vonÜberdosierungserscheinungenkommen.

Deshalb isteinesorgfältigeärztlicheEinstellungderDosierung,dieÜberwachungund

MessungderglomerulärenFiltrationsratewährend derBehandlungmitAmixx®

erforderlich(siehe3.„WieistAmixx®einzunehmen?“).

BeiPatientenmithirnorganischemPsychosyndrom(Hirnleistungsstörungen)und

vorbestehendemKrampfleidenerfordertdieAnwendungvonAmixx®besondere

Vorsicht,dasicheinzelneKrankheitssymptomeverschlechternund Krampfanfälle

auftretenkönnen(siehe3.„WieistAmixx®einzunehmen?“und4.„Welche

Nebenwirkungensindmöglich?“).

PatientenmitbekannterAnfallsneigungauchinderVorgeschichteoder

Herz-Kreislauf-ErkrankungenmüssenwährenddergleichzeitigenBehandlungmit

Amixx®unterregelmäßigerärztlicherKontrollestehen.

Sobald Herzklopfen,SchwindelgefühloderkurzdauerndeBewusstlosigkeitauftreten,

beendenSiebittesofortdieEinnahmevonAmixx®und fragenSieIhrenArztumRat,

damiterIhrenHerzrhythmusuntersuchenkann.WennkeineHerzrhythmusstörungen

vorliegen,kannAmixx®unterBerücksichtigungderGegenanzeigenund

Wechselwirkungenwiedereingesetztwerden(siehe4.„WelcheNebenwirkungensind

möglich?“).

EinplötzlichesAbsetzenvonAmixx®istzuvermeiden,daesbeiParkinsonpatientenzu

starkerVerschlechterungderBewegungsabläufebishinzurBewegungsunfähigkeit

kommenkann.

BeigleichzeitigerBehandlungmitNeuroleptika(ArzneimittelzurBehandlungvon

geistig-seelischenErkrankungen)istimFalledesplötzlichenAbsetzensvonAmixx®die

GefahrdesAuftretenseineslebensbedrohlichenZustandesgegeben(malignes

neuroleptischesSyndrom).DieserZustand gehtmitplötzlichhoherKörpertemperatur,

MuskelstarreundStörungendesvegetativenNervensystemseinher.

OftwerdenbeiParkinsonpatientenKrankheitszeichenwieniedrigerBlutdruck,

Speichelfluss,Schweißausbrüche,erhöhteKörpertemperatur,Hitzestauungen,

Wasseransammlungenund depressiveVerstimmungenbeobachtet.Siesind unter

BeachtungderNeben-und WechselwirkungenvonAmixx®zubehandeln.

Sobald SymptomewieSehverlustoderVerschwommensehenauftreten,isteine

AbklärungdurchdenAugenarztnotwendig,umFlüssigkeitsansammlungeninder

Hornhaut(Hornhautödem)auszuschließen.FallsderAugenarzteinHornhautödem

feststellt,sollteAmixx®abgesetztwerden.ImAllgemeinengehtdasHornhautödem

nachAbsetzenwiederzurück.

BeiEinnahmevonAmixx®mitanderenArzneimitteln:

BitteinformierenSieIhrenArztoderApotheker,wennSieandereArzneimittel

einnehmen/anwendenbzw.vorkurzemeingenommen/angewendethaben,auchwenn

essichumnichtverschreibungspflichtigeArzneimittelhandelt.

Amixx®darfnichtgleichzeitig mitanderen Arzneimittelneingenommen werden,für

dieeineVerlängerungdesQT-Intervallsbekanntist. Beispielesind:

-bestimmteArzneimittelgegenHerzrhythmusstörungen(AntiarrhythmikaderKlasseIA

wiez.B.Chinidin,Disopyramid,ProcainamidundderKlasseIIIwieAmiodaron,

Sotalol)

-bestimmteArzneimittelgegenWahnvorstellungen(Antipsychotikawiez.B.

Thioridazin,Chlorpromazin,Haloperidol,Pimozid)

-bestimmteMittelgegenDepressionen(tri-und tetracyclischeAntidepressivawiez.B.

Amitriptylin)

-bestimmteMittelgegenHeuschnupfen(Antihistaminikawiez.B.Astemizol,

Terfenadin)

-bestimmteMittelgegenPilz-undBakterieninfektionen(Makrolidantibiotikawiez.B.

Erythromycin,Clarithromycin)

-bestimmteMittelgegenBakterieninfektionen(Gyrasehemmerwiez.B.Sparfloxacin)

-bestimmteMittelgegenPilzinfektionen(Azol-Antimykotika)

-sowieweitereArzneimittelwieBudipin,Halofantrin,Cotrimoxazol,Pentamidin,

Cisaprid oderBepridil.

DieseAufzählungkannnichtvollständigsein.VordergleichzeitigenAnwendungvon

Amixx®miteinemanderenArzneimittelwird IhrArzt(anhand dessenFachinformation)

prüfen,ob eineWechselwirkungdurchQT-VerlängerungzwischendiesemMittelund

Amixx®möglichist.BitteinformierenSieIhrenArztoderApotheker,wennSieneben

Amixx®nochweitereArzneimitteleinnehmenoderkürzlicheingenommenhaben.

Esistmöglich,Amixx®mitanderenMittelnzurBehandlungderParkinsonschen

Krankheitzukombinieren.ZurVermeidungvonNebenwirkungen(wiez.B.

geistig-seelischenReaktionen)kanneineDosisverringerungderanderenArzneimittel

bzw.derKombinationnotwendigwerden.

EsliegenkeinegezieltenUntersuchungenüberdasAuftretenvonWechselwirkungen

nachVerabreichungvonAmixx®mitanderenAntiparkinsonmittelnvor(z.B.mit

Levodopa,Bromocriptin,Memantin,Trihexyphenidyletc.;bitteNebenwirkungen

beachten).

BeigleichzeitigerTherapiemitAmixx®und denimfolgendenaufgeführten

Arzneimittelgruppenbzw.Wirkstoffenkanneszudenimfolgendenbeschriebenen

Wechselwirkungenkommen:

Anticholinergika:

VerstärkungvonNebenwirkungenderAnticholinergika(Verwirrtheitszuständeund

Halluzinationen)beiKombinationmitz.B.Trihexyphenidyl,Benzatropin,Scopolamin,

Biperiden,Orphenadrinetc.

IndirektzentralwirkendeSympathomimetika:

VerstärkungderzentralenWirkungvonAmantadin.

Alkohol:

VerminderungderAlkoholtoleranz.

Levodopa (Antiparkinsonmittel):

GegenseitigeVerstärkungdertherapeutischenWirkung.DeshalbkannLevodopamit

Amixx®kombiniertwerden.

SonstigeAntiparkinsonmittel:

MemantinkanndieWirkungundNebenwirkungenvonAmixx®verstärken(siehe

2.„BesondereVorsichtbeiderEinnahmevonAmixx®isterforderlich“).

AndereArzneimittel:

DiegleichzeitigeGabebestimmterharntreibender(entwässernder)Arzneimittel

(Diuretika)vomTypderKombinationTriamteren/Hydrochlorothiazidkanndie

AusscheidungvonAmantadinverringernundzutoxischenPlasmakonzentrationenmit

StörungdesBewegungsablaufes,Schüttelkrampfund Verwirrtheitführen.Deshalbsollte

einegleichzeitigeVerabreichungvonAmixx®mitsolchenArzneimittelnunterbleiben.

BeiEinnahmevonAmixx®zusammenmitNahrungsmittelnundGetränken

VermeidenSiedieEinnahmealkoholischerGetränke,daAmixx®derenVerträglichkeit

mindert.

SchwangerschaftundStillzeit

FragenSievorderEinnahme/AnwendungvonallenArzneimittelnIhrenArztoder

ApothekerumRat.

Schwangerschaft

DieErfahrungmitderAnwendungvonAmixx®beiSchwangerenistunzureichend.Es

liegenFallberichtevor,indenenvongesundenKindern,aberauchvon

Schwangerschaftskomplikationenund Fehlbildungenberichtetwurde.Amantadin,der

WirkstoffausAmixx®,erwiessichinTierstudienalsfruchtschädigend.Daspotentielle

RisikofürdenMenschenistnichtbekannt.

DaherdarfIhnenAmixx®inderSchwangerschaftnurverordnetwerden,wennIhrArzt

diesfürzwingenderforderlichhält.ImFalleeinerTherapieindenerstendreiMonaten

derSchwangerschaftsollteIhnenIhrArztdieDurchführungeiner

Ultraschallfeindiagnostikanbieten.WennSiewährendderBehandlungmitAmixx®

schwangerwerdenmöchtenodervermuten,dassSieschwangersind,teilenSiediesbitte

umgehend IhremArztmit,damiterüberdieNotwendigkeitderweiterenBehandlungmit

Amixx®,bzw.derUmstellungaufeinanderesArzneimitteloderdesAbbruchsder

Behandlungentscheidenkann.

Stillzeit

AmantadingehtindieMuttermilchüber.HältIhrArzteineAnwendungwährend der

Stillzeitfürzwingenderforderlich,sollteIhrSäuglingaufgrund möglicher

Arzneimittelwirkungen(Hautausschlag,Harnverhalten,Erbrechen)unterBeobachtung

stehen.Fallsnotwendig,müssenSieaufAnweisungIhresArztesabstillen.

VerkehrstüchtigkeitunddasBedienenvonMaschinen:

AuswirkungenaufdieAufmerksamkeitund Wachheit(Vigilanz)undAnpassungdes

AugesinbezugaufdasSehvermögen(Akkommodation)sind-auchim

ZusammenwirkenmitanderenMittelnzurBehandlungderParkinsonsyndrome-nicht

auszuschließen.ZuBeginnderBehandlungkannesdaher-überdiekrankheitsbedingten

Einschränkungenhinaus-zueinerVerminderungderFahrtüchtigkeitund derFähigkeit,

Maschinenzubedienen,kommen.

Siekönnendannaufunerwarteteund plötzlicheEreignissenichtmehrschnellundgezielt

reagieren.FahrenSiedeshalb nichtohneRücksprachemitIhremArztAutooderandere

Fahrzeugebzw.bedienenSiekeineelektrischenWerkzeugeoderMaschinen.Beachten

Siebesonders,dassAlkoholIhreVerkehrstüchtigkeitnochweiterverschlechtert!

WichtigeInformationenüberbestimmtesonstigeBestandteilevonAmixx®

DiesesArzneimittelenthältLactose.BittenehmenSieAmixx®dahererstnach

RücksprachemitIhremArztein,wennIhnenbekanntist,dassSieuntereiner

UnverträglichkeitgegenüberbestimmtenZuckernleiden.

3. WIEISTAMIXX®EINZUNEHMEN?

NehmenSieAmixx®immergenaunachderAnweisungdesArztesein.BittefragenSie

beiIhremArztoderApothekernach,wennSiesichnichtganzsichersind.

FallsvomArztnichtandersverordnet,istdieüblicheDosis:

Parkinson-Syndromeund medikamentösbedingteBewegungsstörungen:

DieBehandlungderParkinson-Syndromeund medikamentösbedingten

BewegungsstörungenerfolgtinderRegeleinschleichend.

DiejeweilserforderlicheDosissowiedieDauerderBehandlungrichtensichnachArt

und SchweredesKrankheitsbildesund werdenvombehandelndenArztfestgelegt.

ZurEinstellungdesPatientenindenersten4–7Tagenwird1-maltäglich1Tablette

Amixx®(entsprechendtäglich100mgAmantadinhydrochlorid)eingenommenunddann

wöchentlichumdiegleicheDosisgesteigert,biseineErhaltungsdosisvon2-maltäglich

1–2TablettenAmixx®(entsprechend200–400mgAmantadinhydrochlorid)erreicht

wurde.

BeiälterenPatienten,insbesonderebeisolchenmitErregungs-und

VerwirrtheitszuständensowiemitdelirantenSyndromen,solltemiteinergeringeren

Dosisbegonnenwerden.

BeieinergleichzeitigenBehandlungmitanderenAntiparkinsonmittelnistdieDosierung

individuellvomArztzubestimmen.

FallsbereitsmiteinerAmantadin-Infusionslösungvorbehandeltwurde,kannvomArztdie

Anfangsdosishöhergewähltwerden.

BeiakuterVerschlechterungderParkinsonsymptomatik imSinneeinerakinetischen

Krisewird eineAmantadin-Infusionsbehandlungangewendet.

DosierungbeieingeschränkterNierenfunktion:

GrundsätzlichistbeiPatientenmiteingeschränkterNierenfunktiondieHöhederDosisandas

AusmaßderverringertenNierenclearance(gemessenanderglomerulärenFiltrationsrate

=GFR)anzupassenwiefolgt:

GFR

(ml/min) Dosierung

(Amantadinhydrochlorid) Dosierungsintervall

80–60 100 mg alle12Stunden

60–50 200 mgund *)

100 mg jeden2.Tagabwechselnd *)

50–30 100 mg 1-maltäglich

30–20 200 mg 2-malwöchentlich

20–10 100 mg 3-malwöchentlich

<10 und

Hämodialyse 200 mg

und 100mg wöchentlichoderjede2.

Woche

*)zuerreichendurchabwechselndeGabenvonjeweils1-mal1 Tablettezu100mgund

1-mal2 Tablettenzu100 mgAmantadinhydrochlorid

UmdieglomeruläreFiltrationsrate(GFR)abschätzenzukönnen,darffolgendeNäherung

angewendetwerden:

ClKr=(140 -Alter)xGewicht

72xKreatinin

wobeiClKr=Kreatininclearanceinml/minundKreatinin=Serumkreatinininmg/100ml

ist.

DersoberechneteWertderKreatininclearancegiltfürMänner,erbeträgtfürFrauenca.

85 %und darfderInulinclearancezurErmittlungderGFR(beimErwachsenen

120 ml/min)gleichgesetztwerden.

Amantadinistnurbedingtdialysierfähig(ca.5%).

ArtderAnwendung

NehmenSiedieTablettenmitetwasFlüssigkeit,vorzugsweisemorgensund nachmittagsein.

DieletzteTagesdosissollnichtnach16 Uhreingenommenwerden.

DauerderAnwendung

DasArzneimitteldarfnichteigenmächtigabgesetztwerden.DieDauerderBehandlungwird

vonIhremArztbestimmt.SierichtetsichnachderIndikationundIhrerindividuellen

Reaktion.

BittesprechenSiemitIhremArztoderApotheker,wennSiedenEindruck haben,dassdie

WirkungvonAmixx®zustark oderzuschwachist.

WennSieeinegrößereMengeAmixx®eingenommenhaben,alsSiesollten

InformierenSiebzw.IhreAngehörigeneinenArztundlassenSiesichinsKrankenhaus

einweisen,wennderakuteVergiftungszustandgekennzeichnetistdurch:

Übelkeit,Erbrechen,Übererregbarkeit,Zittern,Gangunsicherheit,Verschwommensehen,

Schläfrigkeit,Depression,Sprechstörungenund cerebraleKrampfanfälle(ineinemFall

wurdeübereinemalignekardialeArrhythmieberichtet).Verwirrtheitszuständemit

TrugbildernbishinzumKomasowieMuskelzuckungenwurdenbeigleichzeitiger

EinnahmevonamantadinhaltigenMitteln(wieAmixx®)mitanderen

Antiparkinsonmittelnbeobachtet.

DakeinespezifischemedikamentöseTherapieoderkeinAntidotbekanntist,solltedurch

denArztbeiÜberdosendereingenommenenTablettenErbrechenausgelöstodereine

Magenspülungvorgenommenwerden.

Aufgrund dergeringenDialysierbarkeitvonAmantadinen(ca.5 %)isteineHämodialyse

nichtsinnvoll.

BeivitalbedrohlichenIntoxikationensinddarüberhinausdieüblichen

Intensivüberwachungsmaßnahmenerforderlich.

FernerkommenFlüssigkeitszufuhr,AnsäuerungdesUrinszurschnellerenAusscheidung

derSubstanz,ggf.Sedierung,antikonvulsiveMaßnahmenund Antiarrhythmika(Lidocain

i.v.)inFrage.

ZurBehandlungneurotoxischerSymptome(wieobenbeschrieben)kannbei

ErwachsenendieintravenöseGabevon1 -2 mgPhysostigminalle2Stunden,bei

Kindern0,5 mg2malinAbständenvon5 bis10MinutenbiszueinerMaximaldosisvon

2 mgversuchtwerden.

DerArztwirdgegebenenfallseineEKG-Überwachungdurchführenund Umstände,die

dasAuftretenvonHerzrhythmusstörungenbegünstigen,z.B.Elektrolytstörungen

(Kalium-oderMagnesiummangelimBlut)oderverlangsamtenHerzschlagsorgfältig

beobachten.

WennSiedieEinnahmevonAmixx®vergessenhaben

NehmenSiebitteaufkeinenFalldiedoppelteDosis,sondernIhrevomArztverordnete

Einzeldosisnormalweiterein.

WennSiedieEinnahmevonAmixx®abbrechen

SiedürfendasArzneimittelaufkeinenFalleigenmächtigabsetzen.

BitteinformierenSieIhrenbehandelndenArzt,wennSiedieEinnahmez.B.wegen

UnverträglichkeitenoderbeiBesserungIhresKrankheitsbildesbeendenwollen.

WennSieweitereFragenzurAnwendungdesArzneimittelshaben,fragenSieIhrenArzt

oderApotheker.

4. WELCHENEBENWIRKUNGENSINDMÖGLICH?

WiealleArzneimittelkannAmixx®Nebenwirkungenhaben,dieabernichtbeijedem

auftretenmüssen.

BeidenHäufigkeitsangabenzuNebenwirkungenwerdenfolgendeKategorienzugrunde

gelegt:

Sehrhäufig: mehrals1 Behandeltervon10

Häufig: 1bis10Behandeltevon100

Gelegentlich:1 bis10 Behandeltevon1.000

Selten: 1bis10Behandeltevon10.000

Sehrselten: wenigerals1 Behandeltervon10.000

Nichtbekannt:HäufigkeitaufGrundlagederverfügbarenDatennichtabschätzbar

MöglicheNebenwirkungen:

ErkrankungendesBlutesund desLymphsystems:

Sehrselten:ErniedrigteAnzahlderweißenBlutkörperchenoderderBlutplättchen.

PsychiatrischeErkrankungen:

Häufig:Schlafstörungen,motorischeund psychischeUnruhe.

ErkrankungendesNervensystems:

Gelegentlich:Schwindel.

Sehrselten:AuslösungepileptischerAnfälle,meistimZusammenhangmithöherenals

denempfohlenenDosen,unwillkürlicheMuskelzuckungen,Empfindungsstörungender

Haut.

Augenerkrankungen:

Sehrselten:Verschwommensehen*,vorübergehenderSehverlust*,gesteigerte

Lichtempfindlichkeit.

Nichtbekannt:FlüssigkeitsansammlunginderHornhaut(Hornhautödem),nach

Absetzenreversibel.

* EinSehverlustoderVerschwommensehenistdurcheinenAugenarztabzuklären,um

einHornhautödemauszuschließen(sieheAbschnitt2.„BesondereVorsichtbeider

EinnahmevonAmixx®isterforderlich“).

Herzerkrankungen:

Sehrselten:HerzrhythmusstörungenwieventrikuläreTachykardie,Kammerflimmern,

Torsadesdepointesund QT-Verlängerungen.IndenmeistendieserFällelagen

Überdosierungen,bestimmteKomedikationenoderRisikofaktorenfür

Herzrhythmusstörungenvor(sieheAbschnitte2.„Amixx®darfnichteingenommen

werden“und„BeiEinnahmevonAmixx®mitanderenArzneimitteln“).

Gefäßerkrankungen:

Gelegentlich:RegulationsstörungendesKreislaufesbeimStehenoderAufstehen

(orthostatischeDysregulation).

ErkrankungendesMagen-Darm-Trakts:

Gelegentlich:Übelkeit,Mundtrockenheit.

ErkrankungenderHautund desUnterhautzellgewebes:

Häufig:AusbildungeinerfürAmantadincharakteristischenHautreaktioneinerLivedo

reticularis(Bildeiner„marmoriertenHaut“),zuweilenverbundenmit

WasseransammlungenimFußknöchel-undUnterschenkelbereich.

ErkrankungenderNierenundHarnwege:

Häufig:HarnverhaltungbeiVergrößerungderVorsteherdrüse(Prostatahypertrophie).

BesondersbeidazuveranlagtenprädisponiertenälterenPatientenkönnenwahnhafte

(paranoid gefärbte),mitoptischenHalluzinationeneinhergehendeexogenePsychosen

(StörungenderWahrnehmungund desVerhaltens)ausgelöstwerden.

DieseunerwünschtenWirkungenkönnenbesondersinderKombinationvonAmixx®mit

anderenAntiparkinsonmitteln(z.B.Levodopa,Bromocriptin)häufigerauftreten.

AußerdemliegenBerichtevonBrechreiz,Durchfall,Magenschmerzen,Appetitlosigkeit

und Kopfschmerzenvor.

Gegenmaßnahmen

DiesesindvombehandelndenArztzubestimmen.BittewendenSiesichdaherbeimAuftreten

vonUnverträglichkeitserscheinungenanIhrenbehandelndenArzt.

InformierenSiebitteIhrenArztoderApotheker,wenneinederaufgeführten

NebenwirkungenSieerheblichbeeinträchtigtoderSieNebenwirkungenbemerken,die

nichtindieserGebrauchsinformationangegebensind.

5. WIEISTAMIXX®AUFZUBEWAHREN?

ArzneimittelfürKinderunzugänglichaufbewahren!

SiedürfendasArzneimittelnachdemaufderFaltschachtelund derDurchdrückfolie

nach„Verwendbarbis“angegebenenVerfalldatumnichtmehrverwenden.Das

VerfalldatumbeziehtsichaufdenletztenTagdesMonats.

6.WEITEREINFORMATIONEN

WasAmixx®enthält:

DerWirkstoffist:Amantadinhydrochlorid.

1 Tabletteenthält100mgAmantadinhydrochlorid.

DiesonstigenBestandteilesind:

Lactose-Monohydrat,MikrokristallineCellulose,Crospovidon,PovidonMW25.000,

Magnesiumstearat.

WieAmixx®aussiehtundInhaltderPackung:

Amixx®isteineweiße,rundeTablettemiteinseitigerTeilkerbe.

Amixx®isterhältlichinPackungenmit100Tabletten(N3).

PharmazeutischerUnternehmerundHersteller

KrewelMeuselbachGmbH

Krewelstr.2

53783 Eitorf

Telefon:02243 /87-0

Telefax:02243 /87-175

E-Mail:Info@krewel-meuselbach.de

DieseGebrauchsinformationwurdezuletztüberarbeitetimJuni2009.

Fachinformation

1. Bezeichnung desArzneimittels

Amixx ®

100 mgTabletten

2. QualitativeundquantitativeZusammensetzung

Wirkstoff:Amantadinhydrochlorid

1Tabletteenthält100 mgAmantadinhydrochlorid.

DievollständigeAuflistungder sonstigen BestandteilesieheAbschnitt6.1.

3. Darreichungsform

Tabletten

Amixx ® isteineweiße, rundeTablettemiteinseitigerTeilkerbe.

DieTablettekann ingleicheHälftengeteiltwerden.

4. KlinischeAngaben

4.1Anwendungsgebiete

- Parkinson-Syndrome:

ZurBehandlung von Symptomen derParkinsonschenKrankheit,wiez. B. Rigor,Tremor und

Hypo-bzw.Akinese;

- durchNeuroleptikaund ähnlich wirkendeArzneimittelbedingteextrapyramidaleSymptome

wieFrühdyskinesie,Akathisie, Parkinsonoid.

4.2 Dosierung,Art undDauerderAnwendung

VorTherapiebeginn und zuden Zeitpunkten1 und 3Wochendanach istein EKG(50 mm/s)

zuschreiben und diefrequenzkorrigierteQT-ZeitnachBazett(QTc) manuellzu bestimmen.

BeiDosiserhöhungenzu späteremZeitpunktmusseinsolchesEKGvorher und zweiWochen

nachher geschrieben werden. Danachhaben EKG-Kontrollenzumindestjährlich zuerfolgen.

PatientenmitQTc-Vorwerten über420 msoder miteinemQTc-Anstieg von über 60 msunter

Amixx ® oder mitQTc-Zeiten >480 msunterAmixx ® sowiemiterkennbaren U-Wellensind

von derBehandlung auszuschließen.Damitkann beigleichzeitiger Beachtung derim

Abschnitt4.3 genanntenGegenanzeigen diesehr seltene, aberbedrohlicheNebenwirkung

Torsade-de-pointes-Kammertachykardieverhindertwerden.

DiejeweilserforderlicheDosissowiedieDauer der Behandlung richten sichnachArtund

SchweredesKrankheitsbildesund werdenvombehandelndenArztfestgelegt.

ZurEinstellung desPatientenistin denersten 4 – 7Tagen 1-maltäglich1TabletteAmixx ®

(entsprechend 100 mgAmantadinhydrochlorid proTag) zu verabreichen,und dann

wöchentlichumdiegleicheDosiszusteigern, bisdieErhaltungsdosiserreichtist.

AlswirksameDosen sind 2-maltäglich 1 – 2TablettenAmixx ® (entsprechend200 – 400 mg

Amantadinhydrochlorid/Tag)anzusehen.

Beiälteren Patienten,insbesonderebeisolchen mitErregungs-undVerwirrtheitszuständen

sowiemitdelirantenSyndromen, solltemiteiner geringeren Dosisbegonnenwerden.

BeieinerKombinationsbehandlung mitanderenAntiparkinsonmitteln istdieDosierung

individuellanzupassen.

FallsbereitsmiteinerAmantadin-Infusionslösung vorbehandeltwurde, kann die

Anfangsdosishöher gewähltwerden.

BeiakuterVerschlechterung derParkinsonsymptomatik imSinneeiner akinetischenKrise

wird eineAmantadin-Infusionsbehandlung angewendet.

Dosierung beieingeschränkter Nierenfunktion

Grundsätzlich istbeiPatientenmiteingeschränkter NierenfunktiondieHöheder Dosisan das

Ausmaß der verringertenNieren-Clearance(gemessen ander glomerulärenFiltrationsrate=

GFR) anzupassen wiefolgt:

(ml/min) Dosierung

(Amantadinhydrochlorid) Dosierungsintervall

80 – 60 100 mg alle12 Stunden

60 – 50 200 mgund *)

100 mg jeden2.Tagabwechselnd *)

50 – 30 100 mg 1-maltäglich

30 – 20 200 mg 2-malwöchentlich

20 – 10 100 mg 3-malwöchentlich

<10 und

Hämodialyse 200 mg

Parkinson-Syndromeund medikamentösbedingteBewegungsstörungen:

DieBehandlungder Parkinson-Syndromeund medikamentösbedingten Bewegungsstörungen

erfolgtin der Regeleinschleichend. *) zu erreichen durchabwechselndeGabenvon jeweils1-mal1Tablettezu 100 mgund 1-mal

2Tabletten zu100 mgAmantadinhydrochlorid

UmdieglomeruläreFiltrationsrate(GFR) abschätzen zukönnen, darf folgendeNäherung

angewendetwerden:

Amantadin istnur bedingtdialysierfähig (ca.5 %).

ArtderAnwendung

DieTabletten werden mitetwasFlüssigkeit, vorzugsweisemorgensund nachmittags

eingenommen.

DieletzteTagesdosissollnichtnach16 Uhr eingenommen werden.

Dauer derAnwendung

DieDauerder BehandlungrichtetsichnachArtund SchweredesKrankheitsbildesund wird

vombehandelndenArztentschieden.Der Patientdarf dasArzneimittelnichteigenmächtig

absetzen.

EinplötzlichesAbsetzender EinnahmevonAmixx ® istzu vermeiden, daessonstbei

Parkinsonpatienten zu starkerVerschlechterungder extrapyramidalen Symptomatik bishin

zurakinetischen Krisekommen kann.

4.3 Gegenanzeigen

Amixx ® darf nichtangewendetwerden beiPatienten mit:

- Überempfindlichkeitgegen denWirkstoff oder einen der sonstigenBestandteile

- schwerer nichtkompensierterHerzinsuffizienz(StadiumNYHAIV)

- Kardiomyopathien und Myokarditiden

-AV-Block Grad II und III

- vorbekannter Bradykardieunter 55 Schläge/min

- bekanntemlangemQT-Intervall(QTcnachBazett>420 ms)oder erkennbaren U-Wellen

oderangeborenemQT-Syndromin derFamilienanamnese

- einerVorgeschichtevon schwerwiegendenventrikulärenArrhythmieneinschließlichTorsade

depointes

- gleichzeitigerTherapiemitBudipin oder anderen QT-verlängerndenArzneimitteln (s.

=

(140 -Alter) x Gewicht

72 x Kreatinin

wobeiCl

=Kreatininclearanceinml/min und Kreatinin=Serumkreatinin in mg/100 mlist.

Der so berechneteWertder Kreatininclearancegiltfür Männer,er beträgtfür Frauen ca.85 %

und darf der Inulinclearancezur Ermittlung der GFR (beimErwachsenen 120 ml/min)

gleichgesetztwerden.

Amixx ® darf nur unterbesondererVorsichtangewendetwerden beiPatientenmit:

- Prostatahypertrophie

- Engwinkelglaukom

- Niereninsuffizienz(verschiedener Schweregrade;durcheineVerschlechterung der

Filtrationsleistungder Nieren bestehtdieGefahr der Kumulation, s.Abschnitte4.2 und 4.4)

- Erregungs-undVerwirrtheitszuständen

- deliranten Syndromen sowieexogenen Psychosenin derAnamnese

- sowiebeiPatienten, diemitMemantin behandeltwerden(s.Abschnitt4.5)

Kinder:

AusreichendeErfahrungenbeiKindernliegennichtvor.

4.4 BesondereWarnhinweiseundVorsichtsmaßnahmenfürdieAnwendung

VorTherapiebeginn und zuden Zeitpunkten1 und 3Wochendanach istein EKG(50 mm/s)

zuschreiben und diefrequenzkorrigierteQT-ZeitnachBazett(QTc) manuellzu bestimmen.

BeiDosiserhöhungenzu späteremZeitpunktmusseinsolchesEKGvorher und zweiWochen

nachher geschrieben werden. Danachhaben EKG-Kontrollenzumindestjährlich zuerfolgen.

PatientenmitQTc-Vorwerten über420 msoder miteinemQTc-Anstieg von über 60 msunter

Amixx ® oder mitQTc-Zeiten >480 msunterAmixx ® sowiemiterkennbaren U-Wellensind

von derBehandlung auszuschließen.

BeiRisikogruppen für Elektrolytstörungen,z. B. Diuretikamedikation,häufigemErbrechen

und/oderDurchfall,Anwendungvon Insulin in Notfallsituationen,Nierenerkrankungen oder

anorektischenZuständen sind adäquateLaborkontrollenund ein entsprechender Elektrolyt-

Ausgleichdurchzuführen,insbesonderefür Kaliumund Magnesium.

SobaldSymptomewiePalpitationen, Schwindeloder Synkopenauftreten, istAmixx ®

abzusetzenund der Patient- innerhalb von 24 Stunden- auf eineeventuelleQT-Verlängerung

zuuntersuchen.Wenn keineQT-Verlängerung vorliegt,kannAmixx ® unter Berücksichtigung

derGegenanzeigen undWechselwirkungenwieder eingesetztwerden.

BeiHerzschrittmacherpatientenistdieexakteBestimmung der QT-Zeitennichtmöglich.

Daher mussdieEntscheidungüber eineAmixx ® -TherapieinAbstimmungmitdem

behandelndenKardiologen individuellerfolgen.

BesondereVorsichtshinweisefür denGebrauch:

BeiPatienten, diegleichzeitigmitNeuroleptikaundAmixx ® behandeltwerden, bestehtdie

Gefahr desAuftretenseineslebensbedrohlichenmalignen neuroleptischenSyndroms,wenn

Amixx ® plötzlichabgesetztwird.

BeigestörterNierenfunktionkann eszur Intoxikationkommen.

BeiPatienten miteinemhirnorganischen PsychosyndromsowiezerebralenAnfallsleiden in

derAnamneseerfordertdieAnwendung vonAmixx ® besondereVorsicht,dasich einzelne

Krankheitssymptomeverschlechtern und Krampfanfälleauftreten können(s.Abschnitte4.2

und 4.8).

PatientenmitbekanntenHerz-Kreislauferkrankungen müssen während dergleichzeitigen

Behandlung mitAmixx ® unter regelmäßiger ärztlicher Kontrollestehen.

SobaldSymptomewiePalpitationen, Schwindeloder Synkopenauftreten, istAmantadin

abzusetzen,und der Patient- innerhalb von 24 Stunden- auf eineeventuelleQT-Verlängerung

zuuntersuchen.Wenn keineQT-Verlängerung vorliegt,kannAmantadin unter

Berücksichtigungder Gegenanzeigen undWechselwirkungenwieder eingesetztwerden (s.

Abschnitt4.8).

Oftwerden beiParkinson-PatientenKrankheitszeichen wieniedrigerBlutdruck,

Speichelfluss, Schweißausbrüche,erhöhteKörpertemperatur, Hitzestauungen,

Wasseransammlungen und depressiveVerstimmungen beobachtet.Siesind unterBeachtung

derNeben-undWechselwirkungen vonAmixx ® zu behandeln.

SobaldSymptomewieVisusverlustoderVerschwommensehenauftreten, sollteder Patient

augenärztlichuntersuchtwerden,umein HornhautödemalsUrsacheauszuschließen.Fallsein

Hornhautödemdiagnostiziertwird, sollteAmixx ® abgesetztwerden. ImAllgemeinenistein

HornhautödemnachAbsetzen reversibel.

DiePatienten sollenaufgefordertwerden, beiAuftretenvon Beschwerden beimWasserlassen

denbehandelndenArztaufsuchen.

Patientenmitder seltenen hereditärenGalactose-Intoleranz, Lactase-Mangeloder Glucose-

Galactose-Malabsorption solltenAmixx ® nichteinnehmen.

4.5Wechselwirkungenmit anderenArzneimittelnundsonstigeWechselwirkungen

DiegleichzeitigeAnwendung vonAmantadin mitanderenArzneimitteln, fürdieeine

Verlängerung desQT-Intervallsbekanntist, istkontraindiziert. Beispielesind:

- bestimmteAntiarrhythmikaderKlasseIA(wiez. B. Chinidin, Disopyramid,Procainamid)

und derKlasseIII (wieAmiodaron,Sotalol)

- bestimmteAntipsychotika(wiez. B.Thioridazin,Chlorpromazin, Haloperidol,Pimozid)

- bestimmtetri-und tetracyclischeAntidepressiva(wiez. B.Amitriptylin)

- bestimmteAntihistaminika(wiez. B.Astemizol,Terfenadin)

- bestimmteMakrolidantibiotika(wiez. B. Erythromycin,Clarithromycin)

- bestimmteGyrasehemmer (wiez.B. Sparfloxacin)

-Azol-AntimykotikasowieweitereArzneimittelwieBudipin, Halofantrin, Cotrimoxazol,

Pentamidin,Cisaprid oderBepridil.

DieseAufzählung kannnichtvollständigsein.Vor der gleichzeitigenAnwendung von

Amantadin miteinemanderenArzneimittelistdessen Fachinformation dahingehend zu

prüfen,ob eineInteraktiondurch QT-VerlängerungzwischendiesemMittelundAmantadin

möglichist.

Esistmöglich,Amixx ® mitanderenAntiparkinsonmitteln zukombinieren. ZurVermeidung

von Nebenwirkungen(wiez. B. psychotischenReaktionen) kanneineDosisreduktionder

anderenArzneimittelbzw. der Kombination notwendig werden.

Esliegen keinegezielten Untersuchungenüber dasAuftreten vonWechselwirkungennach

VerabreichungvonAmixx ® mitanderenAntiparkinsonmitteln (z.B. mitLevodopa,

Bromocriptin,Memantin,Trihexyphenidyletc.) vor (s.Abschnitt4.8).

BeigleichzeitigerTherapiemitAmixx ® und den imfolgendenaufgeführten

Arzneimittelgruppenbzw.Wirkstoffenkann eszu den imfolgendenbeschriebenen

Wechselwirkungenkommen:

Anticholinergika:

Verstärkung von NebenwirkungenderAnticholinergika(Verwirrtheitszuständeund

Halluzinationen)beiKombination mitz.B.Trihexyphenidyl,Benzatropin,Scopolamin,

Biperiden, Orphenadrinetc.

IndirektzentralwirkendeSympathomimetika:

Verstärkung der zentralenWirkungvonAmantadin.

Alkohol:

VerminderungderAlkoholtoleranz

Levodopa(Antiparkinsonmittel):

GegenseitigeVerstärkung dertherapeutischenWirkung. Deshalb kann LevodopamitAmixx ®

kombiniertwerden.

SonstigeAntiparkinsonmittel:

Memantin kanndieWirkungund Nebenwirkungen vonAmixx ® verstärken (s.Abschnitt4.3).

AndereArzneimittel:

DiegleichzeitigeGabevon DiuretikavomTypder KombinationTriamteren /

Hydrochlorothiazid kann diePlasma-ClearancevonAmantadinreduzierenund zu toxischen

Plasmakonzentrationenführen. EinegleichzeitigeAnwendung solltedaher unterbleiben.

4.6 Schwangerschaft undStillzeit

Schwangerschaft:

ZumPlazentatransferliegen keineDaten vor.DieErfahrungenmitderAnwendung von

Amantadin beiSchwangeren sind unzureichend.EsliegeneinigeFallberichtevor, indenen

von gesunden Kindern,aber auchvon Schwangerschaftskomplikationen und fünf

Fehlbildungen(kardiovaskuläreDefekte,Reduktionder Gliedmaßen) berichtetwurde.

Amantadin erwiessich inTierstudien alsembryotoxischund teratogen (sieheAbschnitt5.3).

DaspotentielleRisikofür den Menschenistnichtbekannt.

Daher darfAmantadin inder Schwangerschaftnur angewendetwerden,wenn dieszwingend

erforderlichist. ImFalleeinerTherapieim1.TrimenonsollteeineUltraschallfeindiagnostik

durchgeführtwerden.

FallsAmantadin einer PatientinimreproduktionsfähigenAlterverschriebenwird, solltediese

daraufhingewiesenwerden,sich unverzüglich mitihremArztinVerbindung zu setzen, wenn

sieschwangerzu werden wünscht,oder eineSchwangerschaftvermutet.

Stillzeit:

Amantadin gehtin dieMuttermilchüber. IsteineAnwendung während derStillzeitzwingend

erforderlich,sollteder Säuglingaufgrund möglicherArzneimittelwirkungen (Hautausschlag,

Harnretention,Erbrechen)unter Beobachtung stehen.Fallsnotwendig,mussabgestillt

werden.

4.7Auswirkungenauf dieVerkehrstüchtigkeit unddieFähigkeitzumBedienenvon

Maschinen

Auswirkungenauf dieVigilanzundAkkommodation sind – auchimZusammenwirkenmit

anderen Mitteln zurBehandlung derParkinsonsyndrome– nichtauszuschließen. Zu Beginn

derBehandlung kannesdaher – über diekrankheitsbedingtenEinschränkungenhinaus– zu

einerVerminderung derFahrtüchtigkeitund der Fähigkeit, Maschinenzu bedienen, kommen.

DiesgiltinverstärktemMaßebeigleichzeitigemAlkoholkonsum.

4.8 Nebenwirkungen

Beiden Häufigkeitsangabenzu Nebenwirkungen werdenfolgendeKategorien zugrunde

gelegt:

Sehr häufig( 1/10)

Häufig( 1/100 bis<1/10)

Gelegentlich ( 1/1.000bis<1/100)

Selten ( 1/10.000bis<1/1.000)

Sehr selten (<1/10.000)

Nichtbekannt(Häufigkeitauf Grundlageder verfügbarenDaten nichtabschätzbar)

Erkrankungen desBlutesund desLymphsystems:

Sehrselten:Leukopenie,Thrombozytopenie.

PsychiatrischeErkrankungen:

Häufig:Schlafstörungen,motorischeund psychischeUnruhe.

Erkrankungen desNervensystems:

Gelegentlich:Schwindel.

Sehrselten:Auslösung epileptischerAnfälle,meistimZusammenhangmithöheren alsden

empfohlenenDosen, Myoklonien,SymptomeeinerperipherenNeuropathie.

Augenerkrankungen:

Sehrselten:Verschwommensehen*, vorübergehenderVisusverlust*,gesteigerte

Lichtempfindlichkeit.

Nichtbekannt:Hornhautödem(nachAbsetzen reversibel).

* SobaldVisusverlustoderVerschwommensehenauftreten,sollteder PatientzumAusschluss

einesHornhautödemsaugenärztlichuntersuchtwerden(sieheAbschnitt4.4).

Herzerkrankungen:

Sehrselten:KardialeArrhythmienwieventrikuläreTachykardie,Kammerflimmern,Torsades

depointesund QT-Verlängerungen.In den meisten dieserFällelagen Überdosierungen,

bestimmteKomedikationenoder Risikofaktoren für kardialeArrhythmien vor (s.Abschnitte

4.3 und 4.5).

Gefäßerkrankungen:

Gelegentlich:OrthostatischeDysregulation.

Erkrankungen desGastrointestinaltrakts:

Gelegentlich:Übelkeit, Mundtrockenheit.

Erkrankungen der Hautund desUnterhautzellgewebes:

Häufig:AusbildungeinerLivedoreticularis(Bildeiner„marmorierten Haut“), zuweilen

verbundenmitÖdemen imUnterschenkel-und Knöchelbereich.

Erkrankungen der Nierenund Harnwege:

Häufig:Harnretention beiProstatahypertrophie.

Besondersbeiprädisponierten älterenPatienten können paranoid gefärbte, mitoptischen

HalluzinationeneinhergehendeexogenePsychosen ausgelöstwerden. Dieseunerwünschten

Wirkungen könnenbesondersbeiKombination vonAmixx ® mitanderen

Antiparkinsonmitteln(z. B. Levodopa,Bromocriptin, Memantin)häufiger auftreten.

AußerdemwurdeüberVomitus,Diarrhoe, Magenschmerzen,Anorexieund Kopfschmerzen

berichtet.

4.9 Überdosierung

Symptomeeiner Überdosierung

Der akuteIntoxikationszustandistgekennzeichnetdurchÜbelkeit,Erbrechen,

Übererregbarkeit,Tremor,Ataxie,Verschwommensehen,Lethargie, Depression, Dysarthrie

und zerebraleKrampfanfälle;in einemFallwurdeüber einemalignekardialeArrhythmie

berichtet.

AkutetoxischePsychosen in FormvonVerwirrtheitszuständen mitvisuellenHalluzinationen

bishinzumKomasowieMyoklonuswurdebeigleichzeitigerVerabreichungvonAmantadin

mitanderenAntiparkinsonmittelnbeobachtet.

Therapiemaßnahmen beiÜberdosierung

EinespezifischemedikamentöseTherapieodereinAntidotistnichtbekannt. BeiIntoxikation

durchdieEinnahmevonTabletten istErbrechenauszulösen oder Magenspülung

vorzunehmen.

BeivitalbedrohlichenIntoxikationen sind darüberhinausIntensivüberwachungsmaßnahmen

erforderlich.Therapeutisch kommen fernerFlüssigkeitszufuhr,AnsäuerungdesUrinszur

schnellerenAusscheidungder Substanz, ggf. Sedierung,antikonvulsiveMaßnahmen und

Antiarrhythmika(Lidocaini. v.) in Frage.

ZurBehandlung neurotoxischerSymptome(wieoben beschrieben) kann beiErwachsenendie

intravenöseGabevon 1 – 2 mgPhysostigmin alle2 Stunden,beiKindern0,5 mg2-malin

Abständen von 5 bis10 Minuten biszu einer Maximaldosisvon 2 mgversuchtwerden.

Aufgrund der geringen DialysierbarkeitvonAmantadin(ca. 5 %) isteineHämodialysenicht

sinnvoll.

Eswird empfohlen, diePatientenhinsichtlich einer möglichenQT-Verlängerung und

Faktoren,diedasAuftretenvonTorsadesdePointesbegünstigen,z. B. Elektrolytstörungen

(insbesondereHypokaliämieund Hypomagnesiämie) oder Bradykardiebesonderszu

beobachten.

5. PharmakologischeEigenschaften

5.1 PharmakodynamischeEigenschaften

PharmakotherapeutischeGruppe:Adamantan-Derivat

ATC-Code:N04BB01

Amantadin weistvielfältigepharmakologischeEffekteauf.Amantadinwirktindirekt

agonistisch amstriatalen Dopaminrezeptor.Tierstudienhaben gezeigt,dassAmantadindie

extrazelluläreDopaminkonzentration durchgesteigerteDopaminfreisetzung alsauchdurch

HemmungderWiederaufnahmeindiepräsynaptischen Neuroneerhöht.Amantadinhemmtin

therapeutischen KonzentrationendieNMDA-Rezeptor vermittelteFreisetzungvon

Acetylcholin und kann so anticholinergeWirkungenhervorrufen. MitL-Dopazeigtes

synergistischeWirkungen.

5.2 PharmakokinetischeEigenschaften

Resorption:

Amantadinhydrochlorid wird nachoralerGabeschnellund vollständigausdem

Gastrointestinaltraktresorbiert.

Plasmaspiegel, Elimination:

MaximalePlasmakonzentrationen werden nachetwa2 und 8 Stunden(t

) nach Gabeeiner

Einzeldosiserreicht.

DasleichtlöslicheAmantadinhydrochlorid gibteinehöhereAmantadin-

Plasmaspitzenkonzentration alsdasschwererlöslicheAmantadinsulfat, dessen maximale

Plasmaspitzenkonzentration (C

) später auftrittalsdasdesHydrochlorids. Nach einer

peroralen Einzeldosisvon 250 mgAmantadinhydrochlorid wird C

von 0,5 µg/mlerreicht.

BeieinerDosierungvon 200 mg/Tag trittein Steady-Statenach 4 - 7Tagenein, wobei

Plasmaspiegelzwischen 400 - 900 ng/mlerreichtwurden.

DieGesamtmengean resorbiertenWirkstoff(AUC-Wert) unterscheidetsich für beideSalze

desAmantadinsnicht.

DiePlasmaclearancewar mitder renalen Clearanceidentisch, siebetrugbeigesundenälteren

Probanden17,7 ±10 l/h.

DasscheinbareVerteilungsvolumen (4,2 ±1,9 l/kg)ist altersabhängig;esbeträgtbeiÄlteren

6,0 l/kg.

DieEliminationshalbwertszeit(HWZ)beträgtzwischen 10 bis30 Stunden,imMitteletwa15

Stunden.Siewird entscheidend vomAlterder Patienten beeinflusst. Älteremännliche

Patienten(62 bis72 Jahre) zeigen HWZum30 h. BeiniereninsuffizientenPatienten kommt

eszu einer erheblichenVerlängerung der terminalenHWZauf 68 ±10 Stunden.

Amantadin wird zuetwa67 % (invitro) an Plasmaproteinegebunden,ca. 33 % befinden sich

alsfreieFraktion imPlasma. DieBlut-Hirn-Schrankewird mitHilfeeinessättigbaren

Transportsystemsüberwunden.

Amantadin wird nahezu vollständig unverändertmitdemUrin ausgeschieden (90 % der

Einmaldosis),geringeMengenmitdemFaeces.

DieDialysierbarkeitvonAmantadinhydrochlorid istgeringund liegtbei5 % für eine

Einzeldialyse.

Metabolismus:

BeimMenschen wirdAmantadinnichtmetabolisiert.

5.3 PräklinischeDatenzurSicherheit

Amantadin hatWirkungenauf dieElektrophysiologiedesHerzens, esverlängertu. a. die

Aktionspotentialdauerüber eineHemmung repolarisierender Kaliumströme.DieseEffekte

könnenin seltenenFällenauch beimMenschen zubestimmten Fällen von

Herzrhythmusstörungen (Spitzenumkehrtachykardien oderTorsadesdepointesArrhythmien)

führen.

In Studienzur chronischenToxizitätwurden inerster LinieZNS-stimulierendeEffekte

gesehen.An HundenundAffen wurden vereinzeltExtrasystolen,amHund auchleichte

Fettinfiltrationen amHerzmuskelbeobachtet.

In einer Mutagenitätsprüfungmitetabliertenin-vitro-und in-vivo-Testsergabensich für

Amantadin keineHinweiseaufein genotoxischesPotential.

Langzeituntersuchungenzur KanzerogenitätvonAmantadinliegennichtvor.

Embryotoxizitätsstudien anRatten,Mäusenund Kaninchen habennur beiRatten

embryoletaleWirkungen und Fehlbildungenab einerDosisvon 50 mg/kgKG/Taggezeigt. Es

traten vermehrtÖdeme, Fehlstellungender Hinterbeineund Skelettanomalien (fehlende

Rippen,Aplasieder Schwanzwirbelsäule) auf.Auswirkungenauf dieFertilitätsind

unzureichenduntersucht, esliegenHinweiseauf eineFertilitätsbeeinträchtigung ab einer

Dosisvon 32 mg/kg KG/Tag beiRattenvor.

Untersuchungenüber den Peri/Postnatalzeitraumwurden nichtdurchgeführt.Amantadinsoll

ingeringen Mengenin dieMuttermilch übergehen.ZumPlazentatransferliegenkeineDaten

vor.

DieErfahrungen mitderAnwendungbeiSchwangerensind unzureichend.Esliegen einige

Fallberichtevor,in denen von gesundenKindern, Schwangerschaftskomplikationen und fünf

Fehlbildungenberichtetwird.Aussagen über einesichereAnwendung in derSchwangerschaft

beimMenschen lassen sichnichtableiten.

6. PharmazeutischeAngaben

6.1 ListedersonstigenBestandteile

Lactose-Monohydrat,MikrokristallineCellulose,Crospovidon,PovidonMW25.000,

Magnesiumstearat.

6.2 Inkompatibilitäten

Nichtzutreffend.

6.3 DauerderHaltbarkeit

DieDauerder Haltbarkeitbeträgt5 Jahre.

6.4 BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdieAufbewahrung

Für diesesArzneimittelsind keinebesonderen Lagerungsbedingungenerforderlich.

6.5Art undInhalt desBehältnisses

100Tabletten(N3)

Anstaltspackung mit100Tabletten

Anstaltspackung mit200Tabletten

Anstaltspackung mit250Tabletten

Anstaltspackung mit500Tabletten

Anstaltspackung mit1000Tabletten

NichtallePackungenkönnen in denVerkehr gebrachtwerden.

6.6 BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdieBeseitigung

KeinebesonderenAnforderungen.

7. InhaberderZulassung

KrewelMeuselbach GmbH

Krewelstraße2

53783 Eitorf

Telefon:(02243) 87-0

Telefax:(02243) 87-175

8. Zulassungsnummer

3000657.00.00

9. DatumderErteilung derZulassung /Verlängerung derZulassung

28.08.2002

10. StandderInformation

Juni2009

11.Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig

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