Pronto Plus

Primær information

  • Handelsnavn:
  • Pronto Plus Flydende middel
  • Lægemiddelform:
  • Flydende middel
  • Sammensætning:
  • 133 g/l tebuconazol; 250 g/l spiroxamin
  • Brugt til:
  • Planter
  • Medicin typen:
  • agrokemiske

Dokumenter

  • for den brede offentlighed:
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Lokation

  • Fås i:
  • Pronto Plus Flydende middel
    Danmark
  • Sprog:
  • dansk

Andre oplysninger

Status

  • Kilde:
  • SEGES Landbrug & Fødevarer
  • Autorisation status:
  • Udgået
  • Sidste ændring:
  • 08-02-2018

Produktresumé

Bayer CropScience

SICHERHEITSDATENBLATT

nach EG-Richtlinie 2001/58/EG

PRONTO PLUS

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Druckdatum: 22.10.2004

1. STOFF-/ZUBEREITUNGS- UND FIRMENBEZEICHNUNG

Produktinformation

Handelsname

PRONTO PLUS

Produktcode (UVP)

05253462

Verwendung

Fungizid

Firma

Bayer CropScience AG

Alfred-Nobel-Straße 50

40789 Monheim

Deutschland

Telefon

+49(0)69-305-5748

Telefax

+49(0)69-305-80950

Auskunftsgebender Bereich

Material and Transport Safety Management

+49(0)69-305-82369/12588

Notrufnummer

+49(0)2133-51-4233 (Sicherheitszentrale Dormagen, Bayer AG)

Vertrieb

Bayer CropScience Deutschland GmbH

Elisabeth-Selbert-Straße 4a

D-40764 Langenfeld

Deutschland

Telefon: 02173 / 20760

2. ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

Chemische Charakterisierung

Emulsion, Oel in Wasser (EW)

Spiroxamine 250 g/l, Tebuconazole 133 g/l

Gefährliche Inhaltsstoffe

Chemische Bezeichnung

CAS-Nr. /

EINECS-Nr.

Symbol(e)

R-Sätze

Konzentration [%]

Spiroxamin

118134-30-8

Xn, N

R20/21/22,

R38, R43,

R50/53

25,50

Tebuconazol

107534-96-3

Xn, N

R22, R51/53,

13,60

1-Octyl-2-pyrrolidon

2687-94-7

C, N

R34, R51/53

7,50

N,N-Dimethylfettsäureamid

R38, R41

28,00

Gemisch aus anionischen und

nichtionischen Tensiden

R36, R52/53

7,50

3. MÖGLICHE GEFAHREN

Gefahrenhinweise für Mensch und Umwelt

Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken.

Reizt die Haut.

Gefahr ernster Augenschäden.

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Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.

Kann das Kind im Mutterleib möglicherweise schädigen.

4. ERSTE-HILFE-MASSNAHMEN

Allgemeine Hinweise

Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Bei Gefahr der Bewusstlosigkeit, Lagerung und

Transport in stabiler Seitenlage. Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen.

Einatmen

Den Betroffenen an die frische Luft bringen und ruhig lagern. Sofort Arzt hinzuziehen.

Hautkontakt

Sofort mit Seife und viel Wasser abwaschen. Ärztlicher Behandlung zuführen.

Augenkontakt

Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen. Sofort Arzt hinzuziehen.

Verschlucken

Kein Erbrechen herbeiführen. Mund mit Wasser ausspülen. Sofort Arzt hinzuziehen.

Hinweise für den Arzt

Behandlung

Symptomatische Behandlung.

Bei Verschlucken Magenspülung, dann Kohle (carbo medicalis) und Natriumsulfat.

5. MASSNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

Geeignete Löschmittel

Sprühwasser

Kohlendioxid (CO2)

Schaum

Sand

Besondere Gefahren bei der Brandbekämpfung

Bei Brand kann freigesetzt werden:

Chlorwasserstoff (HCl)

Cyanwasserstoff (Blausäure)

Kohlenmonoxid (CO)

Stickoxide (NOx)

Besondere Schutzausrüstung bei der Brandbekämpfung

Explosions- und Brandgase nicht einatmen.

Unabhängiges Atemschutzgerät (Isoliergerät) verwenden.

Weitere Angaben

Ausbreitung der Löschflüssigkeiten begrenzen.

Ablaufendes Wasser von der Brandbekämpfung nicht ins Abwasser oder in Wasserläufe

gelangen lassen.

6. MASSNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen

Berührung mit verschüttetem Produkt oder verunreinigten Flächen vermeiden.

Schutzausrüstung tragen. Ungeschützte Personen fernhalten.

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Umweltschutzmaßnahmen

Nicht in die Kanalisation/Oberflächenwasser/Grundwasser gelangen lassen.

Verfahren zur Reinigung

Mit flüssigkeitsbindendem Material (z.B. Sand, Kieselgur,Universalbinder) aufnehmen.

Verschmutzte Gegenstände und Fussboden unter Beachtung der Umweltvorschriften gründlich

reinigen.

In geeigneten Behältern der Rückgewinnung oder Entsorgung zuführen.

Zusätzliche Hinweise

Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung, siehe Kapitel 8.

Informationen zur Entsorgung siehe Kapitel 13.

7. HANDHABUNG UND LAGERUNG

Handhabung

Hinweise zum sicheren Umgang

Nur in Räumen mit geeigneter Absaugvorrichtung verwenden.

Lagerung

Anforderung an Lagerräume und Behälter

Behälter dicht verschlossen an einem trockenen, gut belüfteten Ort aufbewahren.

An einem Platz lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist.

Im Originalbehälter lagern.

Zusammenlagerungshinweise

Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Lagerklasse (LGK)

10 Brennbare Flüssigkeiten soweit nicht LGK 3A bzw. 3B

Lagerstabilität

Lagertemperatur

< 50 °C

Sonstige Angaben

Nicht bei Temperaturen unter -10 °C aufbewahren. Die

Lagertemperatur darf 50 °C nicht übersteigen.

Geeignete Werkstoffe

HDPE (Polyethylen hoher Dichte)

Coextrudierter Sperrkunststoff

Aluminium

8. EXPOSITIONSBEGRENZUNG UND PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNGEN

Persönliche Schutzausrüstung

Atemschutz

Bei offenem Umgang und möglichem Produktkontakt:

Vollmaske

Mehrbereichsfilter ABEK/P2

Handschutz

lösemittelbeständige Handschuhe

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Hygienemaßnahmen

Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden.

Arbeitskleidung getrennt aufbewahren.

Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen.

Beschmutzte und/oder getränkte Kleidung sofort ausziehen und nur nach gründlicher Reinigung

wiederverwenden.

Nicht reinigungsfähige Kleidungsstücke vernichten (verbrennen).

Schutzmaßnahmen

Bei offenem Umgang und möglichem Produktkontakt:

vollständiger Chemieschutzanzug

9. PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

Erscheinungsbild

Form

flüssig, klar

Farbe

hellbraun

Geruch

aromatisch

Sicherheitsrelevante Daten

pH-Wert

9 bei 1 %

Flammpunkt

> 100 °C

DIN EN ISO 2719 (2003-09)

Zündtemperatur

345 °C

Dichte

ca. 0,98 g/cm³ bei 20 °C

Wasserlöslichkeit

emulgierbar

Viskosität, dynamisch

65,0 mPa.s bei 20 °C

Oberflächenspannung

30 mN/m bei 20 °C

Explosivität

92/69/EWG, A.14 / OECD 113

Nicht explosiv

10. STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

Gefährliche Reaktionen

Keine gefährlichen Reaktionen bei vorschriftsmässiger Lagerung

und Handhabung.

11. ANGABEN ZUR TOXIKOLOGIE

Akute orale Toxizität

LD50 (Ratte) 1.176 mg/kg

Akute inhalative Toxizität

LC50 (Ratte) 3,091 mg/l

Expositionszeit: 4 h

(als Aerosol)

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Akute dermale Toxizität

LD50 (Ratte) > 2.000 mg/kg

Hautreizung

Reizt die Haut. (Kaninchen)

Augenreizung

Gefahr ernster Augenschäden. (Kaninchen)

Sensibilisierung

Nicht sensibilisierend (Meerschweinchen)

OECD 406, Buehler Test

12. ANGABEN ZUR ÖKOLOGIE

Ökotoxische Wirkungen

Fischtoxizität

LC50 (Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)) 9,74 mg/l

Expositionszeit: 96 h

Daphnientoxizität

EC50 (Wasserfloh (Daphnia magna)) 9,4 mg/l

Expositionszeit: 48 h

Algentoxizität

EC50 (Desmodesmus subspicatus) 0,0821 mg/l

Wachstumsrate Expositionszeit: 72 h

13. HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

Produkt

Unter Beachtung der Sonderabfallvorschriften einer hierfür zugelassenen

Sonderabfallverbrennungsanlage zuführen.

Bei größeren Mengen Hersteller ansprechen.

Abfallschlüssel für das ungebrauchte Produkt

020108 Abfälle von Chemikalien für die Landwirtschaft, die gefährliche Stoffe enthalten

14. ANGABEN ZUM TRANSPORT

ADR/RID/ADNR

UN-Nr.

3082

Gefahrzettel

Verpackungsgruppe

Gefahren-Nr.

Bezeichnung des Gutes

UN 3082 UMWELTGEFAEHRDENDER STOFF, FLUESSIG,

N.A.G.

(TEBUCONAZOL, SPIROXAMIN LOESUNG)

IMDG

UN-Nr.

3082

Klasse

Verpackungsgruppe

Meeresschadstoff

Meeresschadstoff

Bezeichnung des Gutes

ENVIRONMENTALLY HAZARDOUS SUBSTANCE, LIQUID,

N.O.S.

(TEBUCONAZOL, SPIROXAMINE SOLUTION )

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IATA

UN-Nr.

3082

Klasse

Verpackungsgruppe

Bezeichnung des Gutes

ENVIRONMENTALLY HAZARDOUS SUBSTANCE, LIQUID,

N.O.S.

(TEBUCONAZOL, SPIROXAMINE SOLUTION )

15. VORSCHRIFTEN

Kennzeichnung und Einstufung gemäß EG-Richtlinie für gefährliche Zubereitungen 1999/45/EC und

nachfolgende Änderungen.

Einstufung:

Kennzeichnung gemäß EG-Richtlinien

Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

Spiroxamin

Tebuconazol

1-Octyl-2-pyrrolidon

Symbol(e)

Gesundheitsschädlich

Umweltgefährlich

R-Sätze

R20/22

Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken.

Reizt die Haut.

Gefahr ernster Augenschäden.

R50/53

Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig

schädliche Wirkungen haben.

Kann das Kind im Mutterleib möglicherweise schädigen.

S-Sätze

Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und

Arzt konsultieren.

Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.

S36/37/39

Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und

Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen.

Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter

verwenden.

Besondere Kennzeichnung

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

Enthält Spiroxamin. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Weitere Angaben

WHO-Klassifizierung: II (Moderately hazardous)

Nationale Vorschriften

Zulassungsnr. (Deutschland)

4443-00

Gefahrklasse nach BetrSichV

Unterliegt nicht der Verordnung brennbarer Flüssigkeiten.

Wassergefährdungsklasse

WGK 3 stark wassergefährdend

Einstufung gemäß VwVwS, Anhang 4

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Störfallverordnung

Unterliegt der Störfallverordnung

Anhang I, Liste gefährlicher Stoffe, Nr. 9a

Sonstige Vorschriften

BG-Merkblatt M 004 "Reizende Stoffe / Ätzende Stoffe"

BG-Merkblatt M 050 "Umgang mit gesundheitsgefährlichen Stoffen"

BG-Merkblatt M 053 "Allgemeine Arbeitsschutzmassnahmen für den Umgang mit

Gefahrstoffen"

BG-Merkblatt M 039 "Fruchtschädigungen - Schutz am Arbeitsplatz"

16. SONSTIGE ANGABEN

Weitere Information

Wortlaut der R-Sätze unter Abschnitt 2:

R20/21/22

Gesundheitsschädlich beim Einatmen, Verschlucken und Berührung mit der

Haut.

Gesundheitsschädlich beim Verschlucken.

Verursacht Verätzungen.

Reizt die Augen.

Reizt die Haut.

Gefahr ernster Augenschäden.

Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich.

R50/53

Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig

schädliche Wirkungen haben.

R51/53

Giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche

Wirkungen haben.

R52/53

Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig

schädliche Wirkungen haben.

Kann das Kind im Mutterleib möglicherweise schädigen.

Weitere Angaben zu Wirkstoffen siehe auch: Wirkstoffe in Pflanzenschutz- und

Schädlingsbekämpfungsmitteln: physikalisch-chemische und toxikologische Daten IVA,

Industrieverb. Agrar e.V. - 3., neubearb. Aufl. - München; Wien; Zürich; BLV Verl.-Ges.mbH, 2000

ISBN 3-405-15809-5

Die Klassifizierungen in Kapitel 15 dieses Sicherheitsdatenblattes sind von der Europäische

Zubereitungsrichtlinie (1999/45/EC und nachfolgenden Anpassungen) abgeleitet.Die Anwendung der

Gesetzgebung für Pflanzschutzmittelzubereitungen durch die EU-Mitgliedsstaten erfolgt ab 30.Juli

2004.

Die Angaben in diesem Datenblatt entsprechen den in der EWG-Richtlinie 1991/155/EWG und

nachfolgenden Änderungen festgelegten Anforderungen. Dieses Datenblatt ergänzt die

Anweisungen der Herstellerfirma, ersetzt sie aber nicht. Den darin enthaltenen Angaben wurden die

zur Zeit der Erstellung des Datenblatts vorhandenen Kenntnisse zugrunde gelegt. Überdies werden

Anwender an die Gefahren erinnert, die aus einer zweckfremden Verwendung des Produktes

entstehen können. Die erforderlichen Angaben entsprechen der jeweils gültigen EWG-

Gesetzgebung. Angesprochene Kreise werden gebeten, etwaige darüber hinausgehende nationale

Anforderungen zu beachten.

Die Angaben stützen sich auf den heutigen Stand unserer Kenntnisse. Sie sollen unsere Produkte

im Hinblick auf Sicherheitserfordernisse beschreiben und haben somit nicht die Bedeutung,

bestimmte Eigenschaften zuzusichern.

Abänderungen von der letzten Ausgabe werden am Rand hervorgehoben werden. Diese Version

ersetzt alle früheren Ausgaben.

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